| Rubrik: | Regionales Radwandern, Eintagestour |
|---|---|
| Start: | Osterwanna |
| Streckenverlauf: | Wanna, Midlum, Krempel |
| Ziel: | Osterwanna |
| Länge: | 51,93 km |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC1 |
| Kontakt: | Landkreis Cuxhaven hmartins@cuxland.com |
Lassen Sie sich vom Friesischen Binnenland verzaubern

Start: Parkplätze Ortsmitte Osterwanna bei der Gaststätte Zur Ecke. Vom Parkplatz aus links in die Hauptstraße (Landesstraße) fahren, vorüber am Sportplatz (gegenüber Dorfkrug). Weiter die Hauptstraße auf dem Radweg fahren. Über die Kreuzung Cuxhaven-Bederkesa geradeaus bis zur großen Kurve (Ecke Speisegasthaus Zur Post), in der Kurve bei der Infotafel rechts einbiegen in die Weststraße. Bei der übernächsten Kreuzung links in den Postweg und geradeaus fahren (rechts Modellflugplatz Wanna, weiter links Steingrab und Ruhebank). Bei der nächsten Gabelung links ab in die Straße Süderheide. Nächste Kreuzung rechts ab und auf Asphaltstraße nach Wanhöden. Diese Straße führt durch ein Moorgebiet und hat daher eine sehr wellige Fahrbahn. Nach dem Ortseingangsschild Wanhöden nächste Abzweige links ab in die Straße Am Freibad. An der nächsten Gabelung geradeaus in den Wurster Moorweg (Feldweg) fahren, nachher Asphaltstraße bis an die Hauptstraße. Dort links ab und geradeaus bis zur Autobahnhinweistafel. Davor links ab in Richtung Wald (links und rechts Heide). Durch den Wald führt eine Asphaltstraße, die nach Überqueren der Autobahn (A 27) Verbundpflaster hat. Bei der nächsten Kreuzung links ab und bei den militärischen Anlagen rechts ab auf die Asphaltstraße, weidter geradeaus bis zur Siedlung Midlum (rechts Trimm-Pfad und Hochzeitshain). Durch die Siedlung (verkehrsberuhigte Zone) bis zur Kreuzung der Landesstraße 135. Diese geradeaus überqueren und nach links in die Ortsmitte fahren (links die Midlumer Mühle, davor Info-Kasten, weiter links das Gästehaus Heins). Beim Dorfplatz Am Markt links ab, vorbei an Info-Tafel und Gemeindehaus bis zur Kreuzung Landesstraße 135. Diese geradeaus überqueren (rechts Campingplatz, Freibad und Sportplatz, links Friedhof). Vom Ortsausgangsschild aus weiter in Richtung Krempel (rechts bei den Tennisplätzen ein Wassertretbecken), über die nächste Kreuzung geradeaus, recht Alte Siedlung, links im Feld dann der Landwirtschaftliche Lehrpfad. Weiter über die Autobahn (A 27) in den Wald, nach dem Schotterweg führt ein Waldweg schnurgeradeaus bis zur Gabelung der Asphaltstraße. Dort rechts ab und nach dem Ende des Waldes weiter auf der abknickenden Asphaltstraße bis zur nächsten Möglichkeit nach rechts ab in einen Schotterweg. Nachher wird dieser Weg zur Asphaltstraße - weiterfahren bis zum Waldrand. Dort scharf rechts ab (bei gutem Wetter besteht die Möglichkeit, geradeaus auf einem Feldweg bis zum Waldrand abzukürzen). Am Wald entlang bis zur nächsten Abzweige links in den Wald. Durch den Wald bis zum Ende und über die nächste Kreuzung immer geradeaus bis zur nächsten Querung. Dort rechts ab und bei der nächsten Möglichkeit gleich wieder links ab. Diese Verbundsteinpflasterstraße weiter geradeaus bis nach Neuenwalde. Im Ort an der Kreuzung links ab in die Dorfstraße (rechts Radweg benutzen). An der nächsten Kreuzung (rechts und links Geschäfte und die Gaststätte Dütsch) rechts ab in Richtung Bederkesa. In der nächsten großen S-Kurve rechts das Kloster und die Heilig-Kreuz-Kirche. Danach nächste Abzweige links in die Asphaltstraße bis zur Abknickung Brinkstraße. Verbundpflaster weiterfahren in Richtung Dahlemer Holz. Am Beginn des Waldes links halten und am Wald entlang bis zur Gabelung (Insel mit Ruhebänken), dort links ab, über die Brücke Neumühlener Aue (hier beginnt ein Naturschutzgebiet), nächste Abzweige links ab auf einen Spurplattenweg. Es folgt eine lange Gerade bis zur Kreuzung. Diese geradeaus überqueren in einen Feldweg. Bei der nächsten Kreuzung rechts ab in einen Spurplattenweg, der zum Feldweg wird, über die Brücke Neuenwalder-Ahlener-Randkanal (es folgt schlechte Wegstrecke), später Schotterweg bis Krempel. An der Kreuzung der Hauptstraße in Krempel rechts ab und auf der Hauptstraße bleiben. Nach der großen Kurve folgt ein Stück Hauptstraße (Landesstraße - Vorsicht, kein Radweg) bis zur Abzweige Ahlen-Falkenberg. Dort rechts ab, später kommt man an Torfabbau vorüber (rechts). In Ahlen-Falkenberg rechts Radweg, vorbei an der Gaststätte Moorquelle, weiter bis zur Abzweige Seestraße, rechts abbiegen. Die Asphaltstraße bis zur Gabelung, links ab in die Ahlenmoorstraße (geradeaus besteht die Möglichkeit eines Abstechers zum Dahlemer See, der Naturschutzgebiet ist). Verbundsteinpflasterstraße immer geradeaus bis zur Holzbrücke, davor links ab (wellige Asphaltstraße) bis zur nächsten Kreuzung (Bauernhof). Dort rechts ab in die Straße Am Reiherholz. Bei der Kreuzung der Hauptstraße Am hohen Kopf links ab. Vorn das Torfwerk Eichler (Besichtigung mit einer Torfbahn möglich nach Anmeldung). Auf der Hauptstraße weiter bis zur nächsten Möglichkeit nach rechts ein einen Schotterweg einbiegen. Gleich links Parkmöglichkeit. Durch den Wald führt ein fester Weg, der zum Schlackenweg und nach dem Bauernhof zur Asphaltstraße wird. Weiter durch den Ortsteil Süderleda geradeaus bis zur Hauptstraße. Dort links ab in den Moorweg. Bei der nächsten Abzweige rechts ab in Richtung Wanna. Über die Emmelkebrücke bis nach Wanna. Dort auf der Vorderstraße geradeaus (links Gasthaus Schulze) bis zur Kreuzung. Dort scharf links ab und zum Ausgangspunkt Parkplatz Ortsmitte Wanna zurück. Was am Wege liegt Wanna ist der Mittelpunkt der alten Bauernrepublik Land Hadeln. Es liegt eingebettet in Marsch, Moor, Wald und Heide, eine Seenplatte mit Landschafts- und Naturschutzgebieten liegt in unmittelbarer Nähe. Sehenswert sind die Großstein- und Hügelgräber (4000 v. Chr.) und die ausgrabungen der alten Siedlung Dahlem (4. Bis 11. Jahrhundert n. Chr.). In Wanna gibt es einen Modellflugplatz, wichtig für Radfahrer: Fahrradvermietung Gerdey. Besonders sehenswert: Heimatmuseum Wanna, das viele Funde aus der Vor- und Frühgeschichte enthält, darunter eine 100 000 Jahre alte Feuersteinspitze, die in der Älteren Steinzeit zum Schneiden und Bohren verwendet wurde. Außerdem gibt es in dem Museum eine Dorfschmiede, eine Holzschuhwerkstatt und eine Schuhmacherei. Stube und Küche aus der Zeit unserer Urgroßeltern sind originalgetreu eingerichtet. Es lohnt sich, sich von Museumsleiter Willi Horeis durch das Museum führen zu lassen. Es befindet sich am Museumsweg 3 in Westerwanna, Telefon (0 47 57) 2 92 oder 2 12. Geöffnet ist das Museum vom 1. Mai bis Erntedankfest sonn- und feiertags von 10 bis 11 Uhr (oder nach Vereinbarung). Grafenberg - es ist mit zwanzig Metern die höchste Erhebung in der Gemeinde Wanna. Der "Berg" liegt in dem berühmten sächsischen Urnenfriedhof. Er bietet eine gute Fernsicht in die Hadelner Marsch bis hin nach Otterndorf, zur Wingst und zur Hohen Lieth. Wanhöden ist ein alter Siedlungsplatz, an dem früher die Meier des Klosters Neuenwalde wohnten. In Wanhöden gibt es ein Steingrab zu bestaunen. Midlum ist ein sehr altes Bauerndorf. Dort steht die ehemalige St.-Pankratius-Kirche. Es ist vermutlich die Kirche des 1219 in Midlum gegründeten Klosters, das später nach Altenwalde und dann nach Neuenwalde verlegt wurde. Sehenswert ist der Taufkessel aus Blei aus dem 13. Jahrhundert mit spiegelbildlicher Inschrift. Die Kanzel ist von 1623. Sehr viel fotografiert wird die Mühle in Midlum. Es gibt außerdem einen Landwirtschaftlichen Lehrpfad und ein Freibad. Neuenwalde ist vor allem bekannt wegen seines Klosters, das allerdings ursprünglich in Midlum war, wo es von den Edlen zu Diepholz im Jahre 1219 gegründet wurde. Im Jahre 1282 wurde es nach Altenwalde verlegt, wo es etwas über 50 Jahre blieb. 1334 zogen die Nonnen des Benediktinerordens nach Neuenwalde. Damals erfolgte die Namensgebung in Alten- und Neuenwalde. Seit dem Jahre 1500 begannen die Gebäude zu verfallen, nachdem das Kloster zuvor zur Bursfelder Kongregation der reformfreundlichen Benediktinerklöster gehört hatte. Zeitweise hausten in den Klostermauern die Männer der Schwarzen Garde des Herzogs von Sachsen-Lauenburg. Im Jahre 1683 wurde Neuenwalde durch König Karl XI. von Schweden der Bremischen Ritterschaft zur Erziehung adeliger Töchter und als Alterssitz übereignet. Heute ist das Kloster ein adeliges Damenstift, das sich - wie die Kirche und das Pfarrhaus - im Besitz der Bremischen Ritterschaft befindet, die seit 1750 ihren Sitz in Stade hat. An der Spitze des Klosters steht eine von den Damen gewählte und von der Ritterschaft bestätigte Priorin. Sehenswert in Neuenwalde ist auch die Ortsgeschichtliche Sammlung in der Bergstraße, Telefon (0 47 07) 317. Sie ist jeden zweiten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Auch kann sie nach Vereinbarung besucht werden. Krempel liegt ein bisschen nordöstlich von Neuenwalde. Dort gibt es Wanderwege im Krempeler Moor und in Altackers Tannen. Bemerkenswert für Süddeutsche: Der Sonnenberg. Er ist 26,8 Meter hoch. Ahlen-Falkenberg liegt fast unmittelbar am Dahlemer See, der ein Naturschutzgebiet ist und auf einem Fußweg erreicht werden kann. Beachtenswert sind die ausgespülten Steilufer des Sees. Es gibt bei Ahlen-Falkenberg eine Reihe Steingräber. Auf dem Friedhof befinden sich einige russische Gräber. Das Torfwerk Eichler an der Straße nach Krempel bietet die Möglichkeit einer Besichtigung, bei der man mit einer Torfbahn fahren kann.
Informationen als PDF herunterladen (1,77 MB)
Urheber: © Landkreis Cuxhaven