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Oste-Route

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Osten
Streckenverlauf:Altendorf
Ziel:Osten
Länge:35,72 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC1
Kontakt:Landkreis Cuxhaven

hmartins@cuxland.com
www.cuxland.com

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Informationen zur Tour

Route entlang der Oste

Start: Parkplatz vor der Schwebefähre in Osten. Beim Fährkrug links ab in die Deichstraße und zur St.-Petri-Kirche. Am Markt rechts ab (links das Buddelmuseum und die Heimatstube). Bei der nächsten Kreuzung rechts ab unter dem Deich bleiben und dem ausgeschilderten Radfernweg Hamburg-Cuxhaven folgen. Am Ostedeich entlang Richtung Grossenwörden bis zur Abzweige Am Rönndeich, links ab (diese Straße liegt im Landkreis Stade). Weiter die Straße entlang der großen Rönne bis zur Kreuzung an der Hauptstraße. Dort links ab über die Brücke Große Rönne (rechts der Gasthof zur Halle). In der nächsten Kurve rechts ab in den Altendorfer Grenzweg (dieser Weg ist Teil der Tour "Himmelpforten" der Radwanderkarte des Landkreises Stade). Nächste Abzweige links ab in die Straße Oberaltendorf. Bis zur Kreuzung, dort rechts ab bis zur Bundesstraße 495. Diese geradeaus überqueren Richtung Oberndorf bis zum Schützenhof an der linken Seite. Gleich danach links abbiegen in die Straße Kleines Wegfährels. Weiter geradeaus bis zur Straße "Niederkögt", rechts ab. Nächste Kreuzung rechts abbiegen, danach nächste Kreuzung links in die Straße "Oberkögt". Bei der nächsten Gabelung rechts ab in den "Alten Schulweg" und geradeaus bis zur Hauptstraße. Dort links ab und links auf der Straße "Schwarzenmoor" bleiben bis zur Abzweige Bremer Reihe. Dort nach rechts abbiegen. An der nächsten Kreuzung rechts in die Hauptstraße einbiegen, über die Brücke Brucher Schleusenfleth bis zur Abzweige der Straße Moorweg. Dort links in die Asphaltstraße einbiegen, die später zum Spurplattenweg wird. Bei der nächsten Kreuzung rechts ab (geradeaus steht ein Bauernhof). In der nächsten Kurve links in die Asphaltstraße einbiegen und wieder links unter dem Deich entlang in Richtung Oberndorf. An der Kreuzung beim Ortsschild Oberndorf links ab nach Bentwisch (rechts über die Ostebrücke ist ein Abstecher in den Ort Oberndorf möglich - bemerkenswert: Kirche, Heimatstube, Gastronomie, Bootsanleger). An der Kreuzung der Hauptstraße wieder rechts ab Richtung Großenwörden. Bei der Abzweige Niederstricher Deich rechts weiter unter dem Deich entlang (vorn die Gaststätte "Zur Sietwende"). Auf dem Spurplattenweg, weiter rechts "Hotel Seefahrer" und Deichtreppe zum Osteblick. Weiter unter der Straßenbrücke der B 495 in den Ort Osten bis zum Ausgangspunkt an der Schwebefähre. Was am Wege liegt Osten an der Oste: Der Ort gilt als Zentrum der Ostemarsch. Er wurde zum ersten Male im 14. Jahrhundert erwähnt und galt lange Zeit als wohlhabend, wenn er auch wiederholt durch Sturmfluten geschädigt wurde, so unter anderem durch die Weihnachtsflut im Jahr 1717. Einige Jahrzehnte später, 1773, wurde Osten von einer Feuersbrunst nahezu zerstört. Der Ort hieß übrigens bis ins 19. Jahrhundert hinein Kirchosten. Der Ort verfügt über einige wichtige und bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten. St.-Petri-Kirche: Historisch geht die dem heiligen Petrus geweihte Kirche vermutlich auf die Zeit der Holländerkolonisation im 12. Jahrhundert zurück. Die Kirche wurde während einer Sturmflut im 14. Jahrhundert zerstört. Die heutige St.-Petri-Kirche ist ein Zeugnis der Blütezeit Ostens. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut, als das Geschäftsleben on Osten florierte und die Bevölkerung sich eine Kirche leisten konnte. St.-Petri ist erbaut worden von dem Hamburger Architekten Johann Leonhard Prey. Es ist ein Backsteinbau mit für ein Dorf ungewöhnlichen Abmessungen. Prey hatte Erfahrungen im Kirchenbau. Er war auch beim Bau der Hamburger Michaelis-Kirche dabei (Hamburger Michel). Innen erwartet den Besucher ein großer heller Raum. Die Ausstattung ist sehr zurückhaltend. Überwältigend ist allerdings der Altar mit einer über zehn Meter hohen Rückwand, aus dem die Kanzel ragt. In der Mitte des Aufsatzes das Auge Gottes im Strahlenkranz. Rings um das Kirchenschiff befinden sich kleine und größere Priechen. Hier saßen einst die wohlhabenden Gemeindeglieder, die sich ihre privaten Nischen in der Kirche gekauft hatten. Die Orgel auf der oberen Westempore wurde ursprünglich von dem Orgelbauer Jakob Albrecht zur Zeit des Kirchenbaus geschaffen. Hinter dem Prospekt aus dem Jahre 1751 wurde von den Gebrüdern Peternell 1890 eine neue Orgel eingebaut. Kirchenbesichtigung: April bis Oktober täglich 8 bis 18 Uhr, sonst nach Vereinbarung. Nähere Informationen enthält die Schrift des Landkreises Cuxhaven "Kirchen und Orgeln". Schwebefähre: Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die alte Schwebefähre in Osten. Sie wurde im Jahre 1909 erbaut und versah ihren Dienst bis zum Jahre 1974. Damals wurde in Osten eine Brücke gebaut, und die Fähre wurde überflüssig. Sie sollte zunächst abgebrochen werden. Doch auf Grund einer privaten Initiative blieb die Stahlkonstruktion erhalten und die Fähre, die in Deutschland einmalig ist, betriebsfähig. Sie wird heute als Technisches Museum geführt. Demonstrationsfahrten finden nach Vereinbarung von April bis Oktober statt. Zu dem Technischen Museum gehören außerdem ein Fährpram und ein Fährkahn. Wer sich informieren will: Im Fährkrug in der Deichstraße weiß man Bescheid. Heimatstube: Die Heimatstube in Osten, die an der Kirche liegt, enthält Trophäen aus Jagd und Fischfang, was die vielen Urlauber, die zum Angeln nach Osten kommen, besonders interessieren wird. Außerdem birgt die Stube Ausstellungsgegenstände von Handel, Gewerbe, Land- und Hauswirtschaft. Das Museum ist vom 1. Mai bis zum 15. September dienstags bis freitags von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Öffnungszeiten nach Vereinbarung. Buddelmuseum: Das Buddelmuseum in Osten, gelegen an der Kirche, enthält eine Flaschensammlung aus aller Welt. Die Ausstellung kann vom 1. Mai bis zum 15. September dienstags bis freitags von 15 bis 17 Uhr besichtigt werden. Weiter Öffnungszeiten nach Vereinbarung. Oberndorf: Ein kleines Dorf zu beiden Seiten der Oste, das geschützt hinter den Deichen liegt. Die beiden Ortsteile sind miteinander verbunden durch eine Klappbrücke. Besonders eindrucksvoll ist die Schönheit der Flusslandschaft. Wassersportler finden zwei tideunabhängige Bootsstege. Dem Angler bieten sich in der Oste gute Fangmöglichkeiten. Heimatstube Oberndorf: Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehört die Heimatstube, in der geldgeschichtliche Objekte und Funde aus der Frühgeschichte gezeigt werden. Die Heimatstube ist nach Vereinbarung zu besichtigen. Telefon: (0 47 72) 81 99. Wohnschiffe: Gelegentlich sehen Sie Wohnschiffe auf der Oste kreuzen. Das ist nun ein Vergnügen, das auch Sie sich gönnen könnten. Die 7,50 Meter langen und 2,45 Meter breiten Schiffe (Tiefgang 30 Zentimeter) haben vier Schlafplätze, Küche, Waschraum mit Toilette, Wohnraum und Sonnendach. Sie können ohne amtlichen Sportbootführerschein auf der Oste von Bremervörde bis zur Mündung in die Elbe bei Neuhaus geführt werden. Dabei erlebt man auf rund 80 Kilometer Wasserwegen eine noch intakte und abwechslungsreiche Flusslandschaft. Die Schiffe werden an den Wochenenden für drei Tage oder wochenweise vermietet. Vor dem ersten Ablegen erfolgt eine gründliche Einweisung. Wenn Sie mehr darüber wissen wollen: Freiherr Marschalck von Bachtenbrock GmbH, Campingplatz Geesthof, 21755 Hechthausen-Klingt (Landkreis Cuxhaven), Telefon (0 47 74) 5 12 - 10 25. Hemmor: Wir sollten Sie auf die Stadt Hemmoor - etwas südwestlich von Osten - aufmerksam machen. Bekannt geworden ist Hemmoor als Fundstätte von vielen mit Tierfriesen geschmückten Messinggefäßen aus der Zeit um 200 n.Chr., die vermutlich als Tafelschmuck möglicherweise aber auch als Aschenurnen für die Toten dienten. Die Gefäße befinden sich im Landesmuseum in Hannover. Die Stadt besitzt eine große Freischwimmanlage und damit verbunden eine Großschwimmhalle. Direkt an der Bundesstraße 73 befindet sich da Technik-Freilichtmuseum und das Heimathaus mit Kommunikationszentrum. Einen besonders bevorzugten Platz nimmt der Reitsport ein. Hemmoor ist ein niedersächsisches Pferde-Hochzuchtgebiet. Oste: Die Oste ist 145 Kilometer lang und damit der größte Nebenfluss der Elbe in Niedersachsen. Sie entspringt bei Tostedt am nördlichen Rande der Lüneburger Heide und fließt zunächst sehr unscheinbar bis nach Bremervörde, wo sie zu einem schiffbaren Fluss wird und auch eingedeicht ist. Sie fließt durch landschaftlich sehr reizvolle Gebiete und nimmt ihren Weg in abenteuerlichen Windungen und umgeben von vielen Entwässerungsgräben. Hauptorte zwischen Bremervörde und der Mündung sind Hechthausen und Osten. Bei Neuhaus an der Oste fließt sie in die Elbe. Ihr Wasser gilt als besonders sauber. Es ist möglich, in der Oste zu baden. Seit einigen Jahren werden auch wieder Stinte in der Oste gefangen. Eine Technische Sehenswürdigkeit ist das Ostesperrwerk, das die Osteniederungen vor Sturmfluten schützt. Es wurde 1968 fertiggestellt. Ausgelöst wurde der Bau dieses Sperrwerks, das der größte Wasserbau in Niedersachsen ist, im Jahre 1962, als die große Sturmflut war. Südlich von Bremervörde zweigt übrigens von der Oste ein Kanal ab, der sogenannte Hamme-Oste-Kanal. Er verbindet den in die Elbe fließenden Fluss mit der Hamme, die durchs Teufelsmoor fließt, sich später mit der Wümme zur Lesum vereinigt und bei Bremen-Vegesack in die Weser mündet.

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Urheber: © Landkreis Cuxhaven

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