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Oste-Wingst-Route

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Cadenberge
Streckenverlauf:Cadenberge, Geversdorf, Oberndorf
Ziel:Cadenberge
Länge:45,93 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC1
Kontakt:Landkreis Cuxhaven

hmartins@cuxland.com
www.cuxland.com

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Informationen zur Tour

Von der Oste zum Wingst

Start: Parkplätze am Markt in Cadenberge (Rathaus, Schützenhof, Eylmann´s Hotel). Von den Parkplätzen aus die Bergstraße geradeaus bis zur Abzweige Schützenstraße. Hinter der Mühle links ab (rechts Schießstand), weiter die Brücke Ackerwettern und über die Brücke Geversdorfer Schleusenfleth. In Geversdorf auf dem Cadenberger Weg bleiben bis zur Kreuzung (links Kirche und Spielplatz). Über die Kreuzung links in die Dorfstraße. Bei der nächsten Kreuzung links in die Hauptstraße abbiegen - Richtung Neuhaus. Danach nächste Abzweige rechts in die Geversdorfer Deich-Ostehallenstraße abbiegen. Bis zur Querung der neuen Straße rechts ab über die Ostebrücke Richtung Wischhafen. (Links geht es in den Erholungsort Neuhaus/Oste, - siehe "was am Wege liegt". Von dort besteht die Möglichkeit, der Tour 2 "Nordkehdingen" der Raswanderkarte des Landkreises Stade, zu folgen). Nach der Ostebrücke rechts ab in Richtung Itzwörden in den Itzwördener Fährweg. Weiter unter dem Ostedeich entlang. An der Kreuzung Wies/Neuenschleuse rechts weiter unter dem Deich entlang. Über Altendecken und Portshemm nach einer Linkskurve entlang dem Neuenseer Schleusenfleth und über die Brücke rechts ab (weiter rechts geht es zum Hotel Dammhof). Auf der abknickenden Asphaltstraße bleiben und weiter unter dem Deich entlang bis zur Kreuzung Ostebrücke Oberndorf. Dort rechts ab über die Oste (rechts und links Bootsanleger). Gleich nach der Brücke links in die Deichstraße, weiter über die Straße Bei der Kirche (links Kirche), dann an der abknickenden Vorfahrtsstraße geradeaus in die Hauptstraße einbiegen. Weiter links die Gaststätte Deichschänke. Weiter unter dem Deich, der jetzt links liegt, bis zur Abzweige Ahrensflucht. Dort rechts ab. An der nächsten Gabelung (links geht es nach Ahrensflucht) geradeaus Richtung Wingst. Vor uns liegt im Hintergrund der Aussichtsturm "Deutscher Olymp" in der Wingst. Nach Überquerung der Eisenbahn weiter bis zur B 73. Dort rechts in den Radweg einbiegen (rechts Hotel Landhaus Voigtding). Die B 73 überqueren und nach links in die Straße Dobrock einbiegen. Weiter geradeaus bis zur Abzweig der Straße Im Moor. Dort links ab (geradeaus Gaststätte Altdeutsches Haus). Auf dem asphaltierten Alten Postweg bleiben bis zur Kreuzung, dann geradeaus zur "Kraienholt". An der Gabelung links weiter, nächste Gabelung wieder links. An der Hauptstraße in Weißenmoor links ab. Auf dem Radweg bis zur Kreuzung, dort auf dem Radweg rechts ab in Richtung Balksee. Rechts Kriegsgräbergedenkstätte. Danach links ab in den Seemoorweg (Verbundpflaster, dann Schotter). Nachher im Naturschutzgebiet immer dem Fahrweg folgen (Wanderweg Eule, später links Fischereibetrieb und Räucherei). Weiter bis zur Hauptstraße. Dort links ab, weiter geradeaus (Sackgase) bis zum Balksee (links und rechts Parkplätze). Am See Beobachtung- und Informationsstation im Naturschutzgebiet Balksee und Randmoore. Wieder zurück bis zur abknickenden Vorfahrt. Dort links ab in die Straße Am Balksee. Weiter über die Brücke Neuhaus/Bülkauer Kanal. Gleich danach rechts ab in die Kanalstraße (wer schlechter fahren mag, kann auch vor der Brücke rechts abbiegen in einen Gras- und Feldweg). Am Kanal entlang zur Hauptstraße, rechts über die Brücke abbiegen (links Gaststätte Butt am Zollbaum). Linke Seite Radweg in Schotter, nachher ohne Radweg. Weiter über die Kreuzung Cadenberge geradeaus bis zur nächsten Abzweige Wasserwerkstraße. Dort links ab (gleich rechts Rastplatz). Auf der linken Seite Radweg. Durch den Wald bis zum Wasserwerk, dort links ab (auf den Radfernweg Hamburg-Cuxhaven) in den Alten Postweg. Der Radweg verläuft am rechten Waldrand. Bis zur Waldwegkreuzung am Ende des Waldes links dem Fernweg in Richtung Cuxhaven folgen. Weiter über die nächste Kreuzung geradeaus in den Fünfhausendorfer Weg bis zur Kreuzung. Diese geradeaus überqueren in den Splethweg bis zur Gabelung. Dort rechts in den Altkehdinger Weg und dann geradeaus über die Brücke Neuhaus-Bülkauer Kanal. Bei der nächsten Gabelung rechts ab auf die Asphaltstraße Westercadewisch. Über die Eisenbahn, vorbei am Klärwerk Cadenberge bis zur Kreuzung Der B 73. Diese überqueren in die Bergstraße. Zurück zum Ausganspunkt Marktplatz Cadenberge. Was am Wege liegt Cadenberge: Die Nikolai-Kirche wurde im Jahre 1337 zum ersten Male erwähnt. Ein Neubau entstand 1742. Der freistehende hölzerne Glockenturm wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut. Im Innern ist die Orgel bemerkenswert, die 1764 von D. C. Gloyer aus Stade vollendet wurde. Beachtenswert ist der Gräflich Bremerscher Schloss- und Gutspark, zu dem ein Herrenhaus von 1724 gehört. Es ist ein zweigeschossiger Backsteinbau. Die Geschichte des Hauses führt zurück in die ersten Jahre des 14. Jahrhunderts, als in Bremen die Geschlechter vertrieben wurden. Einige von ihnen ließen sich in Cadenberge nieder. Im Park stehen seltene Bäume, darunter eine Rohanbuche. Sie ist das einzige Exemplar dieser Art in Norddeutschland. Etwa fünfzig Meter vor dem Schloss steht ein Taubenhaus. Es war das Lieblingshaus des letzten der Familie Bremer. In diesem Haus befindet sich eine Ausstellung "Abstrackte Formen von der Natur geschaffen". Der Ausstellungsraum bietet Platz für höchstens fünf Personen. Der Mühlenberg in Cadenberge ist ein bronzezeitlicher Grabhügel. Er weist auf ein germanisch-sächsisches Zentrum in dieser Region hin. Weitere Zentren befanden sich in Cuxhaven-Duhnen (Wehrberg) und in Westerwanna. Ausführliche Informationen in Cadenberge bekommt man beim Heimatpfleger Heinrich Schlichting in der Parkstraße 6. Geversdorf: Die Kirche in Geversdorf, die dem heiligen Andreas geweiht ist, wurde 1233 erstmals erwähnt. Ein Neubau entstand in den Jahren 1842/43. Es ist ein klassizistischer Saalbau aus Backstein. Der Turmhelm ist von 1906. Im Innern fallen das Bronzetaufbecken von 1505 und zwei gotische Kelche auf. Die Glocke ist von 1420. Die Heimatstube in Geversdorf befindet sich in der Hauptstraße 5. Sie kann nach Vereinbarung besichtigt werden. Telefon (047 52) 240 oder 327. Über die Oste in Geversdorf führt eine 60-Tonnen-Hubbrücke. Oberndorf: Der Ort liegt geschützt hinter den Deichen der Oste. Eine Klappbrücke verbindet die beiden Ortsteile miteinander. Deichspaziergänge und Angelpartien sind besonders lohnend. Die Kirche, die dem heiligen Georg geweiht ist, wurde 1653 erbaut. Sie ist ein Backsteinbau. Der Westturm ist aus der Zeit um 1300. Seinen Pyramidenhelm erhielt er 1717. Im Innern sollte man sich den Kanzelaltar von 1663 und den schwungvollen Taufengel von 1660 ansehen. In der Heimatstube von Oberndorf werden geldgeschichtliche Objekte und Zeugen der Frühgeschichte gezeigt. Sie befindet sich Bei der Kirche 3 und ist nach Vereinbarung geöffnet. Telefon (047 72) 8199. Wingst: Die Wingst eist ein Unikum im Elbe-Weser-Dreieck. Sie ist ein bewaldetes Hügelgebiet. Höchste Erhebung ist der Silberberg (74 Meter). Die interessanteste Erhebung ist der 53 Meter hohe Deutsche Olymp. Seinen Namen verdankte er einem literarisch interessierten Gastwirt namens Thumann, der um die Jahrhundertwende lebte, für die Griechen schwärmte und sich den Olymp einfach nach Norddeutschland "holte". Er baute auf dem "Berg" ein Ausflugslokal und einen Aussichtsturm. Er dichtete damals "Hoch Olymp, wer steht dir gleich? /Du bist die Kron` im Himmelreich, / und um dich liegt das Weltenbuch. / Der Dichter schweigt, du zeigst genug." Unweit des Deutschen Olymp befindet sich ein Babyzoo, der mit großer Liebe angelegt worden ist. Dort haben Kinder unmittelbar Kontakt zu jungen Tieren. In der Wingst befinden sich außerdem ein Baumlehrpfad, ein Waldmuseum und ein Trimm-Dich-Pfad. Der Balksee im Süden der Wingst, der weitgehend unter Naturschutz steht, ist 180 Hektar groß. Angeln und Rudern sind dort möglich. Es befindet sich am Balksee auch eine Fahrradvermietung. Neuhaus an der Oste: Der staatlich anerkannte Erholungsort, der vor allem den Wassersportlern abwechslungsreiche Ferien bietet, hat als Sehenswürdigkeit die Emauskiche, die Jahre 1792 eingeweiht wurde. Sie repräsentiert norddeutsches Backsteinbarock. Der Kirchturm ist der Rest der Vorgängerkapelle von 1621. Kostbar ist vor allem die feine Gipsschnitzerei aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Sie stellt auf einem 48 Zentimeter langen Medaillon die Kreuzigung mit einer aus mehreren hundert Personen bestehenden Menge vor der Silhouette der Stadt Jerusalem dar. Bedeutend ist auch die Barockorgel von 1744/45. Kirchenbesichtigung: Im Sommer tagsüber. Kirchen- und Orgelführung nach Vereinbarung. Nähere Informationen siehe in der Schrift des Landkreises Cuxhaven "Kirchen und Orgeln". Sehenswert ist das Ostesperrwerk. Es wurde 1968 fertiggestellt und ist das größte Wasserbauwerk in Niedersachsen. Seine Aufgabe ist es, die Osteniederungen vor Hochwasser zu schützen. Das Bauwerk entstand nach der verheerenden Sturmflut im Jahre 1962. Der Ostesee mit Wasserskianlage dient dem Tourismus. Es befindet sich dort aber auch ein Vogelschutzgebiet und das Natureum Niederelbe. Dieses Naturkundemuseum mit ökologischer Station ist eine Einrichtung des Landkreises Stade.

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