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Rund um Otterndorf

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Otterndorf
Streckenverlauf:Neuhaus, Bülkau
Ziel:Otterndorf
Länge:48,63 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC1
Kontakt:Landkreis Cuxhaven

hmartins@cuxland.com
www.cuxland.com

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Informationen zur Tour

Start: Parkplätze vor und hinter dem alten Rathaus (Touristinformation). Von den Parkplätzen links ab in die Marktstraße. Durch die Hauptgeschäftsstraße bis zur Abzweige, dort nach links in den Liebesweg. Über die nächste Kreuzung geradeaus weiter den Liebesweg. Im Kreisel zweite Abfahrt rechts einbiegen, weiter auf der Straße "Liebesweg". An der Gabelung geradeaus. Nächste Gabelung rechts ab bis zur weiteren Gabelung, dort nach links. Über die Brücke Hadelner Kanal, dann nach rechts ab und weiter am Kanal entlang. In der Kurve links ein Radarturm. An der Kreuzung zur Bundesstraße 73 nach links in den Radweg einbiegen, nach etwa 200 Metern die B 73 überqueren und nach rechts in die Straße Bahndorf einbiegen. In Westerndorf bei der Gabelung weiter auf der Asphaltstraße Bahrdorf bleiben. In der Bebauung Bahrdorf an der Gabelung links ab in Richtung Belum. An der Kreuzung B 73 nach links in die Cuxhavener Straße bis zur Ortsmitte. Dort rechts in die Deichstraße (links Informationstafel, später links Mehrzweckhalle, Schießstand und Feuerwehrgerätehaus). Dem Verlauf der Deichstraße folgen, über Ortsausgangsschild hinaus, bis zum Elbdeich. Weiter über die Straße Neuhäuser Deich (links hinter dem Deich Wochenendhausgebiet, Ostesee mit Wasserskianlage, Angel- und Bademöglichkeit). An der Gabelung (links geht es zum Ostesperrwerk und zum Natueum Niederelbe/Naturkundemuseum des Landkreises Stade, dieser Weg ist Teil der Tour 2 "Nordkehdingen" der Radwanderkarte des Landkreises Stade), rechts ab bis zur nächsten Gabelung. Dort links ab nach Neuhaus. Am Schleusenplatz historischer Kornspeicher, Touristinformation und Gaststätte "Zum Nothafen". Weiter die Poststraße geradeaus, vorbei an der Gaststätte "Tivoli Stuben". In der Kurve links die Gaststätte "Alt Neuhaus". Die Hauptstraße weitefr bis zur Verkehrsinsel, dort nach links, unter der Brücke B 73, weiter geradeaus auf dem Radweg Richtung Kehdingbruch. An der Kreuzung in Kehdingbruch links in die Straße "Auestade" rechts Gasthof "Zum Jägerhof". In Auestade links und rechts Obstanbau. Bei der nächsten Gabelung rechts ab und entlang der Sprengelwettern in Richtung Bülkau. An der nächsten Kreuzung nach links Richtung Bad Bederkesa abbiegen, den Radweg rechts bis Bülkau nutzen. In Bülkau an der Kreuzung rechts ab in den Landmark Mühlenweg Richtung Ihlienworth (links Gaststätte Albers, weiter links Info-Tafel über Bülkau). Weiter über die Brücke Hadelner Kanal bis zur Gabelung nach links in die Straße Siedenteil abbiegen. Bei der nächsten Gabelung rechts ab in Richtung Osterbruch, vorbei an der Windmühle (Mühlenmuseum Osterbruch). Nächste Abzweige links ab in den Pedingworther Weg, über die Brücke Auswettern, an der Medem entlang durch Pedingworth. Der Ausschilderung des Radfernweges folgen und nach lins in Richtung Neuenkirchen abbiegen. Über die Medembrücke geradeaus durch die Siedlung Kolkstraße bis zur Kreuzung. Dort rechts ab in die Dorfstraße (links Tamm`s Gasthaus, rechts Kirche). Am Ortsausgang die Hauptstraße überqueren und auf dem Radweg nach rechts weiter bis zur Abzweige Altenwalde. Dort linbks ab (links Wegepilz des Radfernweges Hamburg-Cuxhaven). Weiter durch den Ortsteil Kathusen bis zur Abzweige Windweg. Rechts ab. Es folgt eine schmale Asphatstraße mit mehreren 90-Grad-Kurven bis zur Kreuzung Tivoli/Windweg. Dort links ab in das Gewerbegebiet Otterndorf. And der nächsten Kreuzung die B 73 überqueren und nach links ab in die Cuxhavener Landstraße. Auf dem Radweg bis zur Abzweige Assel, dort rechts ab (Femweg Hamburg-Cuxhaven). Nach mehreren 90-Grad-Kurven bei der Gabelung rechts weiter auf dem Assel über die Eisenbahn bis zur nächsten Kreuzung. Dort links ab nach Müggendorf (rechts Radweg). In Müggendorf rechts Zur Linde,weiter bis zur Abzweige Hannoversche Weg. Dort rechts ab, vorbei am Jugendlager Hinrich-Wilhelm-Kopf bis zum Elbdeich. Weiter unter dem Deich entlang. Links ein Kolk. An der Gabelung An der Gabelung Besenhalmer Triff geradeaus bis zur nächsten Gabelung. Dort links ab in Richtung Campingplatz. Nachher rechts Campingplatz Kap Farvel, weiter rechts der See achtern Diek (Badestrand, Liegewiese). Links hinter dem Elbedeich die Strandanlagen (rechts Ferienhausgebiet). Vor dem Schöpfwerk rechts das Gasthaus "Elbblick". Links Deichhüberfahrt zum Hafen, Seglerhagen und zu den "Elbterrassen". Nach Überqueren der Schöpfwerkbrücke rechts die Gaststätte " Seglerimbiß" und eines der ältesten Gasthäuser "Zur Schleuse". In der nächsten Kurve geht es links zur Schleuse (Elbe-Weser-Schifffahrtsweg). Rechts auf den Radweg in Richtung Stadtmitte Otterndorf. Rechts Jugendherberge, nachher rechts die Medem bis zur Abzweige Schleusenstraße. Dort rechts ab. Die nächste Kreuzung geradeaus überqueren und weiter bis zur Gabelung nach links in die "Wallstraße" bis zum Ausgangspunkt am Rathaus, Tourist-Information. Was am Wege liegt Radarturm: Die Radartürme sind wichtige Wegweiser für die Schifffahrt. Sie lotsen die Schiffe auch bei Nebel stromauf oder stromab. Hadelner Kanal: Der Hadelner Kanal ist ein Teil des Elbe-Weser-Schifffahrtsweges. Dieser Weg beginnt praktisch an der Geeste, die bei Bremerhaven in die Weser fließt. Von der Geeste (etwas südlich von Kührstedt) führt der Bederkesa-Geeste-Kanal nach Bederkesa, von wo aus dann der Hadelner Kanal in die Elbe führt (östlich von Otterndorf). Belum: Belum ist ein gruhsames Dorf in der Elbe- u. Ostemarsch, geeignet vor allem für Angel- oder Reiterferien. In Belum findet man noch die typischen niedersächsischen Bauernhöfe. Die St.-Vitus-Kirche ist ein einschiffiger romanischer Feldsteinbau, erbaut um 1200. Später wurden umfangreiche Ausbesserungen vorgenommen. Die Ausstattung ist schlicht. Sehenswert ist ein Kelch aus der 1. Hälfte des13. Jahrhunderts. Ostesperrwerk: Das Sperrwerk, 1968 erbaut, ist der größte wasserwirtschaftliche Bau in Niedersachsen. Er schützt die Osteniederungen vor Sturmfluten. Oste: Nebenfluss der Elbe, 145 Kilometer lang. Die Oste wird oberhalb von Bremervörde schiffbar. Dort zweigt auch der 16 Kilometer lange Hamme-Oste-Kanal ab. Kehdingbruch: Dort befindet sich die ehemalige Kapelle St. Jürgen, die 1745 neu gebaut wurde. Sie hat einen freistehenden hölzernen Glockenturm aus dem 17. Jahrhundert. Mühlenmuseum Osterbruch: Die Windmühle in Osterbruch wird als Mühlenmuseum genutzt. Das Museum befindet sich am Schweinskopf (auf der Karte eingezeichnet). Geöffnet: Mai bis Oktober, mittwochs von 15 bis 17 Uhr. Neuenkirchen: Sie St.-Marien-Kirche in Neuenkirchen ist eine Backsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert. Der Chor wurde vermutlich zu Beginn des 16. Jahrhunderts hinzugefügt. Der Kirchenraum beeindruckt durch seine ausgewogenen Proportionen. Der Chorraum wird beherrscht von einer lebensgroßen Kreuzigungsgruppe mit geschnitzten und bemalten Figuren aus dem 16. Jahrhundert. Die prunkvolle Kanzel ist aus dem 17. Jahrhundert. An der Decke befinden sich Bauernwappen aus dem Jahre 1618. Auf der Westempore eine wertvolle Barockorgel, die 1660 bis 1662 von Christoph Donat aus Leipzig gebaut wurde. Sie verfügt über 18 Register auf zwei Manualen und Pedal. Kirchenbesichtigung: sonntags um 11 Uhr nach den Gottesdiensten. Siehe auch Prospekt des Landkreises Cuxhaven: "Kirchen und Orgeln". Pedingworth: Der Ort ist typisch für eine Wurtensiedlung. Wurten sind künstlich aufgeworfene Hügel, die den Bewohnern einst Schutz vor Hochwasser boten. Otterndorf: Ausführliches über Otterndorf finden Sie in unserem Radwanderweg Nr. 2. Altstadt: Die Altstadt von Otterndof zählt zu den romantischen Städten im Nordwesten Deutschlands. Es ist dort vieles aus der Vergangenheit bewahrt worden, und in den vergangenen Jahren wurde sie liebevoll restauriert. Auffallend sind die Fischotter-Plastik vor dem Rathaus und der Utröper (Ausrufer). Rathaus: Es ist ein zweigeschossiger Backsteinbau, der 1583 begonnen wurde. An der Rückseite befindet sich ein Fachwerkanbau aus dem 17. Jahrhundert. Die Fassade wurde 1892 neu gebaut, und am besten ist die Ostseite erhalten. Im Innern ist das Rathaus mehrfach verändert worden. Die alten Ausstattungsstücke werden im Heimatmuseum gezeigt. Medem: Besonders romantisch ist Otterndorf an der Medem, einem kleinen Fluss mit vielen Windungen, auf dem eine Schifffahrtslinie bis Ihlienvorth verkehrt. St.-Severi-Kirche: Sie ist das größte Gotteshaus im Kirchenkreis Land Hadeln. Das mittelalterliche Gebäude, das an der Stelle des jetzigen Hauptschiffes gestanden haben muss, ist nicht mehr erhalten. Der dreischiffige und mit Kreuzgewölben versehende Chor wurde 1585 vermutlich als Erweiterung für die damalige Kirche gebaut. Das jetzige Kirchenschiff stammt aus dem Jahre 1739. Der Westturm entstand in den Jahren 1803 bis 1807. Er ist 48 Meter hoch und bietet einen weiten Blick ins Land. Der Turmhelm stammt aus dem Jahre 1867. In ihm hängen drei Glocken: d`f`und g`. Das Innere der Kirche ist mit reichen Kunstschätzen ausgestattet. Dazu gehört der reich verzierte Barockaltar aus dem Jahre 1664 von Gebhard Jürgen Titke. Im Gewölbe des Domes hängt ein aller Degen, an den sich eine viel erzählte Sage aus der Zeit der Hexenverbrennungen knüpft. Am besten erzählt diese Geschichte Frau Walter aus Otterndorf, die auch Kirchenführungen macht. Danach gab es in Otterndorf einst eine sehr erfolgreiche Bäuerin, der alles gelang. Doch sie hatte einen Neider. Es war ihr Nachbar, der sie eines Tages der Hexerei beschuldigte. Die Bäuerin wurde eingekerkert und gefoltert. Doch sie hatte einen Sohn, der Offizier am Hofe des Herzogs in Lüneburg war. Der bekam eines Tages die Nachricht, dass seine Mutter der Hexerei beschuldigt worden sei. Er beschaffte sich beim Herzog ein Dekret, nach dem es bei Strafe verboten wurde, einen Menschen wegen Hexerei zu verbrennen. Er ritt in aller Eile nach Otterndorf - Tag und Nacht. Doch als er dort ankam, war seine Mutter gerade auf dem Scheiterhaufen gestorben. Der junge Offizier stürzte sich daraufhin vor Verzweiflung in seinen Degen. Über viele Jahrhunderte wurde in Otterndorf nicht nur der Degen aufbewahrt. Es gab auch einen blutigen Handschuh. Im Jahre 1945, als die Deutschen keine Waffen besitzen durften, wurden der Degen und der Handschuh eingegraben. Der Handschuh hat das nicht überstanden. Aber der Degen hängt heute wieder im Gewölbe der Kirche - eine Mahnung zur Toleranz und zum neidlosen Miteinander.

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