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Über den Jafelbach

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Marwede
Streckenverlauf:Räderloh, Lüsche, Steinhorst, Bargfeld
Ziel:Marwede
Länge:28,25 km
Dauer:1 Tag
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1 : 100 000 |11|
Zentralheide, Südheide
Radwanderkarten 1 : 75 000 | RC31|
Celler Land
Kontakt:Samtgemeinde Eschede

samtgemeinde@eschede.de
www.eschede.de

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Informationen zur Tour

Radtour rings um Eschede

Hinweis für Radler, die in Eschede starten: Der Hinweg nach Marwede über den Scharnhorster Kirchweg ist in unserem Tourenvorschlag 1 gut beschrieben; ebenfalls eine Rücktour-Empfehlung, nämlich direkt von Bargfeld über Heese, Kragen und Scharnhorst. Park-Tip in Marwede: Der Hauptstraße durch das ganze Dorf folgen bis zur Gabelung an der Orientierungstafel unter den alten Eichen. Jetzt rechts ab und den PKW am Rande des Bargfelder Weges abstellen (Busschleife freilassen!). Sie starten direkt am Wegweiser auf dieser Kreuzung nach Räderloh. Kurz zu dem niedrigen Fachwerkhaus vor Ihnen: Erbaut 1953, war hier bis 1936 die Dorfschule untergebracht. Zuvor gab es auf dem gegenüberliegenden Hof eine sog. Heierkate, der Dorfgemeinschaft gehörend und auch als Schule genutzt. Die "neue" Schule von 1936 bis 1969 war das etwas zurückliegende Gebäude am Räderloher Weg gleich hinter der gestutzten Eiche. Heute fahren die Marweder Kinder bis Eschede, nach Lachendorf oder Celle mit dem Bus zum Unterricht. Aller Anfang ist leicht auf einer glatten Fahrbahn. Kaum sind Sie am Waldrand angelangt, ist auch schon das "Schmalwasser" erreicht. Dann sind ein "Berg" und ein paar Sandstellen zu bewältigen. Auf etwas holprigen Wegen gelangen Sie dann über die Fischteiche, und bald darauf taucht Räderloh auf. An der ersten Kreuzung gerade durchfahren, an der zweiten biegen Sie links ein in die "Lindenstraße". Dabei können Sie einige der schönen alten Bauernhöfe, sozusagen das ""Herz" des Ortes, bewundern. Pferdesport wird hier groß geschrieben. Bleiben Sie auf der Hauptstraße. Sie führt nach Lüsche, der Autoverkehr ist erträglich. Hier achtet der Kenner auf den Termin des Schützenfestes! Urgemütlich können Heidjer feiern in der birkengeschmückten Scheune. - von wegen stur! - Bald ist die einzige Kreuzung erreicht. Im rechten Winkel, am Schullandheim, biegen Sie in die Steinhorster Straße ab. Bald lacht nun das Radfahrerherz: Auf der Superstrecke, ein wenig Berg und Tal mit Heide am Waldesrand, landen Sie in Steinhorst am Sportplatz. An der Räderloher Straße geht`s weiter Richtung Dorfmitte. Hier sollten Sie sich nun Zeit nehmen. Vorzuschlagen ist ein sehr abwechslungsreicher Rundgang mit evtl. anschließender Einkehr zum Mittagessen. Gelegenheit dazu ist im Gasthaus Heine (gehobene Ansprüche) oder schräg gegenüber in der gutbürgerlichen Wirtschaft. Auf das Gasthaus Heine fahren Sie direkt zu und beginnen dort auch, links abbiegend, den Rundgang. Direkt in der nächsten Kurve, zwischen den vorbildlich restaurierten Fachwerkgebäuden des Pfarrhauses und der alten Schule, liegt die 750 Jahre alte St. Georgs-Kirche. Im 13. Jh. liegt ihr Gründungsjahr. Die über 1,20 m dicken Wände des gotischen Bauwerkes lassen den Schluss zu, dass der alte Feldsteinkern eine romanische Wehrkirche bildete. Eine weitere Sehenswürdigkeit gleich nebenan ist das "Erich-Weniger-Haus", benannt nach dem 1984 in Steinhorst geborenen Göttinger Pädagogik-Professor. In dem restaurierten Zweiständerhaus entstand seit 1989 das inzwischen weithin bekannte Schulmuseum. Die schulische Entwicklung von den Anfängen im 16./17. Jahrhundert bis hin zur Gegenwart soll hier nachvollziehbar werden. Aber Steinhorst hat noch mehr zu bieten: Wieder auf der Durchgangsstraße, gelangen Sie bald an die Lachtebrücke. Dahinter, in der scharfen Kurve, gehen Sie nach rechts in die Dammstraße. Von dieser biegt ein Stück weiter der Weg "In der Seege" mit dem Verkehrsschild "Sackgasse" ab. Besonders gibt es zu bestaunen: Die Furt über die Lachte. Keine Sorge, trockenen Fußes können Sie über eine kleine Holzbrücke ans andere Ufer gelangen. Auf der Hauptstraße angelangt, geht es wieder rechts herum. Der Rundgang endet vor dem Gasthaus. Hoffentlich gut gestärkt verlassen Sie den Ort nun in Richtung Groß Oesingen. Diesen "Hermann-Löns-Weg" finden Sie, indem Sie wieder in Richtung Lachte-Furt fahren und weiter bis Sie auf entsprechende Beschilderung (Groß Oesingen) treffen. Am Ortsausgang, hinter dem Bahnhof, können Sie wählen: VARIANTE 1: Auf diesem Weg bleiben, dabei können Sie einen kurzen Abstecher zur "Königskiefer", einem ca. 170 Jahre alten und etwa 32 m hohen Baumriesen, unternehmen. Dazu müssen Sie bald nach Erreichen des Waldes an dem kleinen eingezäunten Parkplatz rechts des Weges ungefähr 100 m in den Forst hineingehen. Die Straße überquert den "Jafelbach", und schon tauchen die ersten Hinweise auf das "schwarze Gold" - sprich Erdöl - auf. Die erstaunlich geräuschlos arbeitenden, "nickenden" Stahlriesen weisen dieses Gebiet als Fundort aus. Anfangs der 50er Jahre wurden die meisten Ölfelder dieser Gegend erschlossen. Auf das Betriebsgelände der "Brigitta-Elwerath" (BEB) fahren Sie direkt zu. Es macht allerdings einen ziemlich verlassenen Eindruck. In der scharfen Kurve vor dem Zaun bitte rechts herum, den Strommasten folgend, bis diese wieder rechts abbiegen. VARIANTE 2: Rechts abbiegen und dem "Alten Ziegeleiweg" folgen. Sie überqueren den Jafelbach und radeln später zwischen Strauchbirken durch die Feldmark. Wenn die Strommasten links abbiegen, müssen Sie nach rechts und sind damit auf dem gleich Weg wie unter 1. Sie schlagen also den Weg rechts ein. Die Strommasten liegen in jedem Fall hinter Ihnen. Ca. 1 km Holperei sind zu bewältigen, ehe die Strecke zwischen der Jafelbach- und der Lachtebrücke wieder angenehmer wird. Nur etwa 1 km entfernt liegt der Zusammenfluß der beiden Wasserläufe. Der 6 km lange Jafelbach entwässert das Jafelmoor, in dem aber noch ausgedehnte Flächen mit Untiefen und Sümpfen anzutreffen sind, auf denen sich viele in der Artenschutzliste erfasste Schätze aus Flora und Fauna befinden. Leicht ist der Weg nun bis Metzingen. Dort angekommen, fahren Sie links ins Dorf, bis Sie nach gut 100 m schon wieder rechts abbiegen. Auf dieser Schotterstrecke ist ein einiger Entfernung ein Andreaskreuz zu sehen. Kurz darauf erreichen sie die normale Straße Eldingen-Steinhorst. Genau gegenüber führt ein Waldweg weiter (nur ein Stück unbefestigt), auf dem Sie dicht vor Bargfeld herauskommen. Jetzt noch Bargfeld rechts oder links (Heidjerweg) des Dorfplatzes durchfahren, dann liegt bald die Schmalwasserbrücke vor Ihnen. Darüber geht`s geradeaus nach Marwede. Vorbei am Badeteich, noch einmal kräftig über ein Sandloch schimpfend, taucht nach etwa 4 km Marwede und hoffentlich auch Ihr Auto vor Ihnen auf!

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Urheber: © Samtgemeinde Eschede

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