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Wandern in Wietzendorf - Tour 4

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Wietzendorf
Streckenverlauf:Tannensieksberg, Marbostel
Ziel:Wietzendorf
Länge:14,08 km
Kontakt:Verkehrsverein Wietzendorf e.V.
Über den Brücken 1
29649 Wietzendorf

verkehrsverein@wietzendorf.de
www.wietzendorf.de

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Informationen zur Tour

Wandern in und um Wietzendorf

Vom Rathausplatz führt der Weg durch die Kampstraße - vorbei an der Schule, den Sportanlagen, dem Feuerwehrgerätehaus und dem Wasserwerk der Gemeinde - über die Bahnlinie der OHE in ein weitflächiges Wiesen- und Weidengebiet. - In dem im Süden angrenzenden Grünland, den Radewiesen, ist ein Großteil der Flächen zu Naturschutzzwecken von der Jugend-Naturschutzgruppe angepachtet oder von der Gemeinde und dem Landkreis aufgekauft. Die Wiesenflächen sind so aus der intensiven Nutzung herausgenommen; sie sollen sich unter Verzicht auf jegliche Düngung und Pestizidausbringung in Naturnahe Mährwiesen umwandeln (nur eine Mahd im August). Im Flächennutzungsplan der Gemeinde sind die Radewiesen als "Flächen zur Renaturierung" ausgewiesen. Am Kiefernwäldchen zweigt der Weg links ab, vorbei an einer Streusiedlung auf dem Gebiet des ehemaligen Torfwerkes (in Betrieb von 1917 bis 1950) zum Pastorenmoor auf der linken Seite des Weges. - Auf der rechten Seite des Weges dehnen sich, unterbrochen durch Waldstreifen, Grünlandflächen. Das gesamte Gebiet war früher Hochmoor. Es wurde bis in die 40er Jahre abgetorft und zu Weideflächen kultiviert, Grundlage für die Existenz von Aussiedlerhöfen (ab 1960). - Nicht nach Klein Amerika abzweigen sondern weiter geradeaus. Auf der rechten Seite des Weges hinter den Dämmen wird das Kartoffelwaschwasser der Stärkefabrik in Polderteichen eingelagert. Diese flachen Teiche bieten durchziehenden Wasservögeln ideale Rastmöglichkeiten. Das sich anschließende Häuslingsmoor diente früher der Gewinnung von Brenntorf für die "kleinen Leute"; heute steht es unter Naturschutz und wird wiedervernäßt. - Der Weg führt über die straße rechts ab über die Bahnlinie in das Naturschutzgebiet Großes Moor von Becklinen. - Das Gebiet (fast 900 ha) wurde 1986 unter Schutz gestellt. Anstelle der großen Moorflächen von früher treffen wir heute extensiv bewirtschaftetes Grünland und mit Pfeifengras, Birken- und Kiefernanflug bewachsene Restmoorflächen an. In spärlichem Bestand ist im NSG noch das Birkwild heimisch. - Ca. 700 m hinter dem Aussiedlerhof am Tannensieksberg zweigt der Weg links ab zur Ortschaft Marbostel (ca. 80 Einwohner). Von hier aus überquert der Weg die Kreisstraße und führt durch die Feldflur "bergan", vorbei an einem Kiesabbaugebiet in einausgedehntes Waldgebiet, das Wietzer Gehege. Am Rande des ursprünglichen Fichtenhochwaldes stocken einig über 200 Jahre alte Buchen. Der Weg stößt auf eine Straße, folgt dieser ca. 800 m in Richtung Nord und zweigt dann links ab in nordwestlicher Richtung zum Häteler Berg. Hier ist die Anlage einer naturnahen Heideflläche geplant. Durch die Feldflur mit neu angelegten Windschutzhecken führt der Weg weiter und trifft an der ehemaligen Windmühle auf die Kreisstraße nach Wietzendorf.

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Urheber: © Verkehrsverein Wietzendorf e.V.

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