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Calenberger Weg

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Bad Nenndorf
Streckenverlauf:Barsinghausen, Egestorf, Völksen
Ziel:Nordstemmen
Länge:45.00
Dauer:1 Tag
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Schild beinhaltet ein auf den Kopf gestelltes T
Kontakt:Hendrik Heuer
Hannoverscher Wander- und Gebirgsverein e. V. Postfach 25 12
30025 Hannover

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Informationen zur Tour

Wanderung entlang des Deisters bis Nordstemmen

Der "Calenberger Weg" führt von Bad Nenndorf über Barsinghausen, Egestorf, Wennigser Mark und Völksen nach Nordstemmen und hat eine Länge von 45 km. Er ist durch ein auf dem Kopf stehendes T gekennzeichnet. Wir beginnen unsere Wanderung am Bahnhof von Bad Nenndorf. Vom Empfangsgebäude aus gehen wir nach rechts. Gegenüber der Bushaltestelle finden wir an einer Kastanie das Anfangsschild. Wir gehen dann die Bahnhofstraße hinauf. Hinter der Lichtzeichenanlage zweigt an der Wilhelmstraße der Wanderweg X 11 ab. Auf der linken Seite befindet sich der Kurpark. Am Ende des Kurparks führt unser Weg nach links am Kurpark vorbei. Beim Beginn der Fußgängerpromenade biegen wir nach rechts in die Parkstraße ein. Es lohnt sich, vom Weg abzuweichen und die Fußgängerpromenade entlangzugehen. Wir sind dann im Zentrum des Kurbades. Der "Calenberger Weg" führt über die Parkstraße am Kurpark vorbei. Am Ende der kurzen Parkstraße kommen wir auf eine Wiese und sehen links die Liegehalle. Am Ende der Liegewiese gehen wir durch einen Waldstreifen und biegen nach links ab. Auf der rechten Seite haben wir einen sehr schönen Blick auf "Deister" und "Süntel". Wenn wir wieder in den Wald gehen, steht links ein Denkmal des Herrn von Podbielski, geboren 26.02.1844, gestorben: 21.11.1916. Hier beginnt eine Allee aus Kugelahornen, durch die wir bis zur "Cecilienhöhe" gehen. Nach der ersten Rechtskurve verläuft unser Weg gemeinsam mit dem Europäischen Fernwanderweg E1. Die Allee verbindet den "Calenberg", an dessen Rand wir gerade entlanggewandert sind, mit dem Deister. Auf unserem Weg zur Celilienhöhe kreuzen wir die Bundesstraße 65/442 und unterqueren die Bundesautobahn A 2. An der ehemaligen Gastwirtschaft Celilienhöhe beginnt der Deister und endet die gemeinsame Führung mit dem E 1. Wir halten uns links und gehen an einer Schutzhütte vorbei in den Deister, bleiben aber an dessen Rand. Vom Deisterrand haben wir einen Rückblick auf den Calenberg, der Bad Nenndorf unseren Blicken entzieht. Unser Weg verläuft jetzt zusammen mit Rundwanderwegen von Bad Nenndorf. An unserem Weg finden wir Hinweisschilder eines Waldlehrpfades. Nach Verlassen des Waldrandes gehen wir über befestigte Stufen hinab zu eine Straßengabelung. Unten steht eine Erläuterungstafel über Landwehren der "Grafschaft Schaumburg". Wir gehen jetzt einen breiten befestigten Weg hinauf in Richtung "Bantorfer Höhe" (5 km Bantorfer Höhe). Hinter der Schutzhütte auf der linken Seite gehen wir nach links zur Bantorfer Höhe hinauf, überqueren eine Wiese und haben vor dem umpflanzten Parkplatz einen herrlichen Blick auf das Steínhuder Meer auf der linken Seite. Hinter dem Parkplatz halten wir uns rechts und lassen die Gaststätte rechts liegen. Wir gehen jetzt in Richtung "Walhalla" und wählen an der Gabelung den linken Weg. Dieser Weg führt über befestigte Stufen hinab und überquert eine Straße und kurz danach einen Bach. Danach geht es hinauf zur ehemaligen Gaststätte Walhalla. Von hier aus führen die Wegweiser nach Barsinghausen (10 km Barsinghausen Mitte). Oberhalb der "Siedlung Höhenluft" gehen wir am Waldrand und genießen Ausblicke auf den Gehrdener, Benther und Stemmer Berg. Im Wald macht unser Weg eine scharfe Linkskurve. Nach Überquerung einer Straße kommen wir zum "Naturfreundehaus" mit Einkehrmöglichkeit. Unser Weg führt über den "Bullerbach" den Hang hinauf. Es folgt eine längere Gerade über mehrere Taleinschnitte hinweg. In einem der Täler kreuzen wir den "Deister-Süntel-Weg". Vor dem "Fußballverbandsheim" biegen wir nach links ab in den Baltenweg. Am Ende des Baltenweges gehen wir nach rechts in die Bergstraße und gleich wieder links einen Fußweg hinunter, der uns in den Hoppenkamp führt. Den Hoppenkamp gehen wir nach rechts hinunter bis zum Wald und im Wald geradeaus weiter bis zur Ludwig-Jahn-Straße. Auf der rechten Seite der Ludwig-Jahn-Straße liegt die "Freilichtbühne". Eine Tafel informiert uns über das Programm und das Wissenswerte. Kurz nach der Rechtskurve der Ludwig-Jahn-Straße biegen wir nach links in den Wald ab. Wir gehen jetzt durch ein Bergschadengebiet aus der Zeit, als im Deister Braunkohle gewonnen wurde. Am Ende des Bergschadengebietes gehen wir nach rechts in den Deister hinauf und biegen bald wieder links ab. Wir sind nun mitten im Deister und orientieren uns an den Zeichen auf den Pfählen. Der Weg führt nach Egestorf (14 km Bahnhof Egestorf). Auf der linken Seite liegt ein alter Steinbruch; einen Schießstand und die Gaststätte "Bärenhöhle" lassen wir rechts liegen. Vor der Straße zum Nienstedter Pass gehen wir nach links in die Waldstraße und überqueren an deren Ende die Straße zum Nienstedter Pass. Auf der anderen Straßenseite gehen wir den Fußweg zwischen der Bebauung und dem Wald hinab. Der Fußweg biegt nach links ab und wir bleiben auf diesem, bis die Eisenbahnlinie uns Halt gebietet. Wir gehen nun nach rechts und bleiben auf dem Fußweg neben der Bahn, bis eine Fußgängerbrücke die Bahnlinie überquert. Wir gehen nach rechts in den Wald hinein. An dieser Stelle sind wir sehr nahe am Bahnhof Egestorf. Wer zum Bahnhof will, geht nach links über die Brücke und dann wieder rechts an der Bahn entlang. An der Fußgängerbrücke haben wir eine Strecke von 15 km zurückgelegt. Bevor wir unseren Weg fortsetzten, müssen wir bedenken, dass wir an unserem Weg vor Völksen keine Möglichkeit zur Einkehr finden. Der "Calenberger Weg" bleibt südlich der Bahnlinie und führt von dieser fort. Mehrere Schilder am Weg informieren uns über einheimische Vögel und Bäume. Vor der Wennigser Mark befindet sich auf der rechten Seite eine Schutzhütte. Unser breiter Weg endet an einer Asphaltstraße, der wir nach rechts folgen. Am Ende der Straße zwischen Wald und Bebauung gehen wir halbrechts in den Wald hoch bis zu einer Wegegabel. Hier verlassen wir den Waldlehrpfad und biegen nach links ab. Wir sind nun wieder mitten im Wald und gehen auf dem breiten befestigten Weg bis zum "Forsthaus Georgsplatz". Kurz davor auf der rechten Seite sehen wir uns die historische Gedenkstätte "Toppiusplatz" an. Hinter dem Platz gehen wir einen schmalen Waldweg entlang, der zwischen zwei Teichen hindurchführt. Nach einer Linkskurve kommen wir auf einen breiten Weg, der am Friedhof auf der rechten Seite in eine gepflasterte Straße mündet. Diesen Weg gehen wir hinab, bis die Bebauung au der linken Seite endet. Kurz danach gehen wir nach rechts in den Wald hinein. Dieser schnurgerade bequeme Weg führt uns zu dem Denkmal des königlichen Forstmeisters Bank (1893 bis 1907). Hier biegen wir links ab und gehen nach dem Waldrand geradeaus weiter bis zur Straße Pfingstanger rechts. Dieser Straße folgen wir und kommen wieder in den Deister hinein. Auf der Straße Pfingstanger verläuft unser "Calenberger Weg" zusammen mit dem "Kansteinweg", der aus Wennigsen herausführt. Kurz nach Erreichen des Waldes trennen sich die Wege und wir biegen links ab, vorbei an der "Reichseiche" von 1871. Wir gehen jetzt auf einem sehr reizvollen gewundenen Waldweg bis zum Waldrand. Den Waldrand gehen wir nach rechts hinauf und folgen dem Waldrand nach dem Knick nach links bis zu dem Weg nach Argestorf. Wir gehen jetzt nach Argestorf hinunter und in den Ort hinein bis zum Hahnschen Holzweg auf der rechten Seite. Dem Hahnschen Holzweg folgen wir bis zum Wald und dann auch in den Wald hinein. Der Weg wird zunehmend schmaler und endet an der Hannoverschen Heerstraße. Diese gehen wir hinauf bis zum Kammweg. Dort treffen wir den Wanderweg "Bennigsen - Lauenau", der bis kurz vor dem Taternpfahl mit unserem Weg zusammen verläuft. Am Taternpfahl finden wir eine Schutzhütte und ein Hinweisschild mit folgendem Text: "Taternplatz mit Taternpfahl" Nach alter Überlieferung erstmals aufgestellt um 1635 durch Herzog Georg-Wilhelm von Celle-Lüneburg. Grenze zwischen dem früheren Amt Wennigsen und der Stadt Springe. Die Tatern (Zigeuner) mußten, wenn sie über die Grenze von Wennigsen kamen, hier 3 Tage bleiben, ehe sie, von einem reitenden Jäger begleitet, nach Springe durften, um dort auf dem "Tivoli" zu campieren und sich durch "Kesselflicken" und "Wahrsagen" Geld zu verdienen. Nach 3 Tagen mußten sie die Stadt verlassen und wurden durch den Stadtbüttel bei Hilligsfeld an die "Hämelschen" weitergereicht. Am Taternpfahl haben wir eine Wanderstrecke von 24 km zurückgelegt. Wir müssen nun einige Schritte auf dem Wanderweg Bennigsen - Lauenau zurückgehen und von diesem nach rechts abbiegen. Nach kurzer Kammwanderung geht es nach rechts hinunter auf den langen Weg nach Völksen, der auf seinem unteren Teil Hüttenweg heißt. Vor Völksen sehen wir auf der linken Seite die Spuren des ehemaligen Bergbaus. Nach Erreichen des Ortsrandes von Völksen gehen wir die Straße Im Stiege nach Völksen hinab und unterqueren dabei die Bundesstraße 217. Dahinter folgen wir der Straße Steinhauerstraße bis zu der Abzweigung zum Sportplatz nach links. Wenn wir die Steinhauerstraße weitergehen, kommen wir zum Bahnhof. Seit Bad Nenndorf haben wir nun eine Wanderstrecke von 29 km hinter uns. Wegbeschreibung 2. Etappe: Der "Calenberger Weg" führt von der Steinhauerstraße aus die Straße Am Sportplatz hinauf bis zu einer Straßengabel und zweigt dann nach rechts in die Straße Spielburg ab. Diese Straße geht in einen Feldweg über. Am Ende dieses Feldweges gehen wir nach links und dann gleich wieder an einer Gabel nach rechts. Vor der Bahnlinie gehen wir nach rechts und unter der Bahnlinie durch. Nach Erreichen der Kreisstraße 216 gehen wir wenige Meter nach links und dann wieder nach rechts in den Feldweg, der nach Überquerung der Kreisstraße 215 in die Straße nach Bockerode weiterführt. In Bockerode sehen wir auf der rechten Seite vor der Linkskurve einen sehr schönen Torbogen aus dem Jahre 1722. Hinter Bockerode zweigt unser Weg an einer Feldscheune nach rechts ab. Nach Erreichen der Landesstraße 422 gehen wir auf der Landesstraße 200 m nach links und biegen dann nach rechts in den Feldweg ein, der uns zum Rand des Hallerburger Holzes mit dem Namen "Abraham" führt. Vom Waldrand haben wir einen schönen Blick auf den Osterwald und auf Eldagsen. Beim Abstieg durchqueren wir auf einem kleinen Stück den Wald und gehen anschließend durch ein Buschgelände, bis wir den Feldweg im Tal der Haller erreichen. Bergab geht es nun nach Hallerburg bis Adensen auf der Hallerstraße. Nach dem Ende der Hallerstraße gehen wir nach links auf der Straße Richtung Schulenburg und biegen nach rechts in die Straße An der Sporthalle ein. Vor dem Grundstück Nr. 14 finden wir eine Tafel über den "Calenberger Weg". Auf der rechten Seite biegen wir in die Straße In den Birken ein und gehen nach deren Ende auf der Straße Am Mühlenfeld wenige Schritte nach rechts. Dann biegen wir links ab und gehen am Dorfrand entlang bis zur Straße Schrotacker. Diese Straße gehen wir nach rechts und folgen ihr auf dem anschließenden Feldweg. Auf einer Brücke überqueren wir die Bundesstraße 3. Danach gehen wir geradeaus weiter und zum "Schulenberger Berg" hinauf. Nach Erreichen des Waldes folgen wir der Wegezeichnung bis zum Parkplatz des "Schlosses Marienburg". Das Schloss Marienburg ist in den Jahren 1857 bis 1866 erbaut, wegen der Annexion des Königreiches Hannover durch Preußen aber nicht vollständig fertiggestellt worden. Es ist mit Führung zu besichtigen. Auf dem Parkplatz des Schlosses Marienburg befindet sich ein fahrbarer Imbissstand. An diesem gehen wir vorbei zum Hinweisschild des "Calenberger Weges" nach Nordstemmen. Nach dem Abstieg gehen wir über die Leinebrücke nach Nordstemmen auf dem Fußweg links der Straße. Wir bleiben auf dem Fußweg, der nach links von der Fahrstraße abbiegt und gehen geradeaus weiter bis zur Unterführung der Eisenbahnstrecke. Zum Bahnhof gehen wir nach der Unterführung nach links. Am Bahnhof angekommen, haben wir eine Wanderstrecke von 45 km zurückgelegt. 

 Unterkunftsverzeichnisse: Kurverwaltung Bad Nenndorf, 31542 Bad Nenndorf, Stadt Barsinghausen, 30890 Barsinghausen (für Barsinghausen und Egestorf), Gemeinde Wennigsen, 30974 Wennigsen (für Wennigsen und Argestorf), Stadt Springe, 31832 Springe (für Völksen), Gemeinde Nordstemmen, 31171 Nordstemmen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und gute Erholung bei Ihrer Wanderung auf dem "Calenberger Weg"

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Urheber: © Hendrik Heuer/Hannoverscher Wander- und Gebirgsverein e. V.

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