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Zur Elmeloher Wassermühle

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Delmenhorst
Streckenverlauf:Elmeloh, Delmenhorst
Ziel:Delmenhorst
Länge:11,01 km
Dauer:1 Tag
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1 : 100 000 |4|
Großraum Bremen
Radwanderkarte 1 : 75 000 |RC29|
Bremen und Umgebung
Kontakt:kontakt@adfc.de
www.adfc.de

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Informationen zur Tour

Wir fahren vom Bahnhofsvorplatz in Delmenhorst die Wittekindstraße entlang in Richtung Mühlenstraße. Dort biegen wir links ab und fahren weiter die Marktstraße entlang, über die Kreuzung am Hans-Böckler-Platz nach links. Zwischen der AOK und dem Hotel "Am Stadtpark" biegen wir in Richtung Stadtbad ein. Gleich nach dem Kiosk, der auf der linken Seite liegt, biegen wir in den Fahrradweg ein, der am Freibad entlang führt. Jetzt fahren wir durch die "Gründe Lunge" von Delmenhorst, die "Graftanlagen". Nach der großen Rasenfläche biegt der Weg nach rechts ab. Er führt durch die Graft auf den Burggrafendamm, den wir ein kleines Stück nach links fahren und biegen nach rechts in die Matthias-Grünewald-Straße ein. Hinter dem Schulgelände zweigt ein Fuß- und Radweg ab, der durch einen Grünstreifen bis zur Wildeshauser Straße führt. An der Brauenkamper Straße geht der Weg etwas nach links versetzt weiter. Hier liegt die bekannte Damenoberbekleidungsfabrik "Delmod". Die Wildeshauser Straße fahren wir nach links weiter bis zu den Städtischen Krankenanstalten, ein architektonisches Bauwerk aus Klinkersteinen, vom bekannten Architekten Hoeger 1928 erbaut. Er plante auch das Chile-Haus in Hamburg und das Rathaus in Wilhelmshaven. Der Weg führt zurück und biegt vor dem Friedhof nach links ein. Nun fahren (oder schieben) wir den Hügel hinauf, biegen nach links ab und durchqueren das kleine Wäldchen. An der Dummbäke geht es nach rechts zur Oldenburger Landstraße. Hier biegen wir nach links zum Wichernstift ab, bis zum Buswendeplatz. Jetzt fahren wir durch das Gelände des Wichernstiftes. Es ist nach einem Pädagogen benannt. Es befinden sich dort ein Altenheim, ein Altenpflegeheim und eine Heilpädagogische Abteilung für schwererziehbare Kinder und Jugendliche. Der Weg führt vom Buswendeplatz nach links, dann nach rechts. Wir kommen nun auf den Weg, der über die Bahngleise führt. Von hier sehen wir schon die "Elmeloher Wassermühle". Sie ist nicht mehr in Betrieb, aber das große Wasserrad steht noch. Bei Eis und Schnee sieht das gefrorene Wasser sehr imposant aus. Wir fahren weiter geradeaus und biegen an der Kreuzung nach rechts ab, der Weg heißt "Zur Wassermühle". Die Weiterfahrt führt uns an Bauernhöfen und Feldern vorbei auf eine Siedlung zu. Über die Kreuzung fahren wir weiter geradeaus, der Weg heißt immer noch "Zur Wassermühle". An der Querstraße "Hinter dem Tiergarten" biegen wir rechts ab. Die Straße geht leicht bergab, führt über Bahngleise und über eine Brücke. Unmittelbar hinter der Brücke biegt links ein Weg ein, der durch den Tiergarten führt. Keine Angst, mit freilaufendem Großwild ist nicht zu rechnen. Der Tiergarten hieß früher Großdeichhorst. Ab 1647 war er Jagdgehege der Delmenhorster Grafen. 1796 wurde das Gehege, durch Initiative von Dr. Otto Ernst Oppermann, dem Bürger zur Promenade, geöffnet. Er wurde zum "Lustholz" ernannt. 1840 wurde der Tiergartenverein gegründet. Bremer Bürger wurden mit Pferdeomnibussen bis zu 20 Plätzen ins "Lustholz" und die umliegenden Lokale kutschiert. Es entstand im Volksmund die Geschichte von den Tieren, die jeden Sonntag aus Bremen kommen und den Lustgarten bevölkern. So entstand der Name "Tiergarten". Der Weg geht weiter bis vor die Schießhalle des Schützenvereins "Stadtmitte". Viele Honoratioren der Stadt Delmenhorst sind Schützen in diesem Verein. Hier biegen wir nach links ab, fahren über zwei kleine Holzbrücken und dann rechts an der "Welse" weiter. Am Ende biegen wir nach rechts vom Weg ab und kommen auf die Dwoberger Straße. Wir überqueren die Straße und die Bahngleise. Direkt hinter den Gleisen fahren wir in den Kuhlenweg und biegen dann nach rechts in die Straße Im Ströhen ab und kommen wieder über die Bahngleise. Diese sind aber nur durch ein Sperrgitter gesichert. Achten Sie zur Ihrer Sicherheit auf einen eventuell sich nähernden Zug und sein Signal! Der Weg führt an der "Welsemühle" vorbei und links ab in die Düper Straße, die nach der Kurve Neue Straße heißt. Die Düper Straße wurde 1911 angelegt und 20 Arbeiterreihenhäuser wurden von einer Baugesellschaft der Linoleumwerke "Schlüssel" errichtet. Wir kommen jetzt auf die Oldenburger Straße und stehen vor der "Villa", ein Jugend- und Kulturzentrum. Gebaut hat das Haus ein Delmenhorster Kaufmann. Es steht heute unter Denkmalschutz. Nach dem 2. Weltkrieg war in dem Haus ein Offizierskasino. Wir fahren nach links, in die Oldenburger Straße, und können kurz darauf wieder nach links in die Kleine Schlüsselstraße einbiegen. Auf der linken Seite sehen wir die Deutschen Linoleum Werke "DLW". Von Bremer Kaufleuten wurde 1882 die erste Linoleumfabrik in Deutschland unter dem Namen "Delmenhorster Linoleumfabrik" an der Stedinger Straße gegründet. 1892 wurde nördlich der Bahnlinie die Delmenhorster Linoleumfabrik "Anker Marke" gebaut und 1892 die Bremer Linoleumwerke Delmenhorst "Schlüssel-Marke". 1926 schlossen sich alle zu einer einzigen großen Firma zusammen der Deutschen Linoleum-Werke "DLW" Wir kommen zur Ludwig-Kaufmann-Straße, in die wir nach links abbiegen. An der Kreuzung Mühlenstraße befindet sich die Hauptpost, dort wo frührer die "Maizena" Mühle stand. Eine Skulptur erinnert heute daran. Es wird ein Müller, Hühner und eine Katze auf einem Mühlstein dargestellt. Wir fahren geradeaus über die Kreuzung in die Louisenstraße und gelangen so zum Bahnhof zurück.

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