| Rubrik: | Radfernwege, Eintagestour |
|---|---|
| Start: | Schwanewede |
| Streckenverlauf: | Meyenburg, Aschwarden, Hinnebeck |
| Ziel: | Flachsberg |
| Länge: | 26,65 km |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC29 |
| Kontakt: | Gemeinde Schwanewede info@schwanewede.de www.schwanewede.de |
Tour mit vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten

Wir beginnen unsere Tour an dem Rathaus in Schwanewede und fahren rechts auf den Damm, um nach ca. 500 m rechts in den Voßhall einzubiegen, der dann in die Straße Flachsberg übergeht. Am Ende der Straße fahren wir nach rechts auf den Hamfährer Weg, um dann am Ende der Straße nach links abzubiegen. Bevor wir auf den Hauptweg kommen, können wir den Sandweg ca. 100 m geradeaus fahren. Hier im Wald eingebettet befinden sich Hügelgräber, die es sich lohnt anzusehen. Das harmonisch in einer Heidelandschaft mit Schafen bevölkerte, befindliche Hügelgrab liegt auf Privatgrund und ist leider nicht zu besichtigen. Nach ca. 50 m rechts auf den Hauptweg fahren, bis wir zur Gabelung Schafkoben-Klingenberg kommen. Rechts des Hauptweges liegt das Weiße Moor und links das Schwarze Moor. Das Moor ist teilkultiviert und wird als Grünland genutzt. Wir biegen rechts ein auf den Klingenberg (wo wir bei den Sportplätzen eine kleine Rast einlegen und uns über die Weite der Landschaft erfreuen können), bis dieser wieder auf den Schafkoben trifft, um dann nach rechts abzubiegen. Mit dem Schafkoben befinden wir uns in der Ortschaft Meyenburg. Wir befahren den Schafkoben ca. 400 m, fahren nach rechts in den Eekbusch und halten uns rechts. Nachdem wir in den Eekbusch in Meyenburg eingebogen sind, achten wir auf die interessante Struktur des Dorfes. Dem vollständig erhaltenen Dorfcharakter begegnen wir in der Straße Meyenburger Damm mit seiner sehr guten Bausubstanz. Wir sehen alte Fachwerkhäuser mit ihren geschnitzten Verzierungen sowie die für den norddeutschen Raum typischen Backsteingebäude. Dazu passend sehen wir die aus dem Jahre 1752 gebaute St.-Luciae-Kirche mit ihrer Gründungstafel. Die Straße heißt dann Grafe geht über in Brakland und dann Düngelweg. Am Ende des Düngelweges, rechts über die Autobahn haben wir eine Anschlußmöglichkeit an den Uthleder Radwandemeg. Wir verlassen den Düngelweg am Ende und fahren nach links auf die Straße Bei der Neuen Mühle. Direkt an der Einfahrt der Straße Bei der Neuen Mühle befindet sich an der linken Seite ein sehr gut erhaltenes urgeschichtliches Steingrab, welches von sehr alten Eichenbäumen eingerahmt ist. Dieser Straße folgen wir und fahren am Ende nach links in die Straße Brandberg, die dann in den Mühlendamm übergeht. Auf jeden Fall sollten wir es nicht versäumen, uns die Meyenburger Wassermühle mit seinem Bach und dem Mühlenteich anzuschauen. Hier können wir uns entspannen und haben die Möglichkeit, eine Pause an den Tischen und Bänken direkt am Mühlenteich einzulegen. Den Mühlendamm verlassen wir am Ende und fahren in Vor den Höfen weiter auf Butendoor, um an der Kreuzung nach rechts in den Meyenburger Damm zu fahren. Den Meyenburger Damm befahren wir ca. 400 m und dann weiter geradeaus, um in den Treudel zu gelangen, dieser ändert seinen Namen dann in Viehstieg. Rechts, bei der Einfahrt in den Treudel, sehen wir das in Privatbesitz befindliche Rittergut der Familie "von Wersebe". Den Viehstieg fahren wir bis zum Ende und biegen anschließend nach links auf den Brucher Weg. An diesem Schnittpunkt der Straße finden wir Anschluß an den Uthleder Radwanderweg. Bei der Gabelung rechts halten, in die Straße Am Flutgraben, die in Aschwarden endet. Am Ende der Straße Bruchweg an der Einfahrt Am Flutgraben wurde ein Rastplatz für den Rastsuchenden geschaffen, die sogenannte "Pferdewasche". So benannt, weil hier früher die Pferde gewaschen wurden. Es handelt sich dabei um einen rundgemauerten, offenen Backsteinbau. Sollte der Platz besetzt sein, fahren wir ca. 300 m geradeaus, so haben wir rechts unter Bäumen geschützt erneut einen Rastplatz. Ganz in der Nähe vom Rastplatz befindet sich die Wehrkirche St-Nikolai. Man vermutet ihr Entstehungsjahr 1235, in den Jahren 1956-60 wurde sie renoviert. Bemerkenswert ist außerdem der offene Glockenturm. Nach ca. 1 km nach links auf die Aschwardener Straße, dieser folgen wir, bis nach ca. 500 m der Weg geradeaus in Der Hohe Wurthweg übergeht. In Aschwarden am Ende der Deichstraße sollten wir uns den Sturmflutpegel anschauen. Hier sind die Wasserstande der größeren Sturmfluten vermerkt. Es bedarf nur einem geringen Vorstellungsvermögen, um zu erkennen, wie wichtig unsere Deiche sind, die uns vor dem "Blanken Hans" schützen. Rechts am Deich entlang ca. 100 m vom Sturmflutpegel entfernt, befindet sich das neue Siel. Vor dem Flutgraben wurde ein weiterer Rastplatz mit Tischen und Bänken eingerichtet, der zur Erholung einlädt. Außerdem sehen wir noch das alte Siel, welches zugemauert wurde sowie die alten massiven Sieltore. Zurück am Deich entlang sehen wir schon von weitem das Wahrzeichen von Aschwarden, die "Aschwardener Windmühle". Hinter Aschwarden an der Einfahrt Der Hohe Wurthweg beginnt eine offene und erhaltene Marschlandschaft, die von Gräben und Flethen durchzogen wird. Rechts am Anfang der Straße Der Hohe Wurthweg befindet sich eine der ersten Siedlungsstätten mit einer erkennbaren Wurth. Wir folgen ca. 300 m diesem Weg und biegen dann nach links ab, ca.1 km geradeaus fahren und wir gelangen an die Querstraße Brucher Landweg. Wir fahren nach rechts und folgen der Straße. Nach ca.1,3 km biegen wir nach rechts ab zur Ortschaft Hinnebeck. Wir fahren weiter geradeaus und befinden uns auf der Hinnebecker Straße. Dieser Hinnebecker Straße folgen wir geradeaus, um am Ende nach links in den Voßberg und später in den Reitberg zu gelangen. Den Reitberg verlassen wir ca. 500 m später, um nach rechts in den Brink einzubiegen. Am Ende fahren wir rechts in die Straße Damm und nach 500 m sind wir wieder am Ausgangspunkt angelangt. Am Ende der Tour sollten wir es nicht versäumen, uns das Mausoleum auf dem Flachsberg anzuschauen. Es liegt in einem kleinen Wäldchen und ist über die Straße Am Spreeken zu erreichen. Die betreffende Radwanderkarte erhalten wir von der Samtgemeinde Hagen, Tel.: 04747-870.
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