| Rubrik: | Regionales Radwandern, Mehrtagestour |
|---|---|
| Start: | Dümmerlohausen (Campingplatz) |
| Streckenverlauf: | Damme, Essen (OL), Bad Zwischenahn, Wardenburg, Vechta, Lohne (OL) |
| Ziel: | Dümmerlohausen (Campingplatz) |
| Länge: | 248,63 km |
| Beschilderung: | Die Tour ist ausgeschildert. Drei Schilder mit den Aufschriften "Oldenburger Münsterland", "Reiherweg" und "Meerweg" |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC8, RC9, RC15, RC16 |
| Kontakt: | info@oldenburger-muensterland.de www.oldenburger-muensterland.de |
Diese Tour verbindet die drei größten und bedeutendsten Gewässer dieser Region: den Dümmer See, die Thülsfelder Talsperre und das Zwischenahner Meer.

Der Radweg "Oldenburger Münsterland" entstand mit der Idee der Vernetzung der beiden vorhandenen Radwanderwege "Meerweg" und "Reiherweg" zu einem überregionalen Rundkurs "Drei-Seen-Route", der drei der größten und bedeutendsten Gewässer der Region verbindet: den Dümmer See, die Thülsfelder Talsperre sowie das Zwischenahner Meer. Der Radwanderweg steht in Anlehnung an das Förderprogramm LEADER II der Europäischen Union unter dem Thema "Wasser schützen - Wasser nutzen" und wurde je zur Hälfte von den Landkreisen Cloppenburg und Vechta sowie dem "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" finanziert. An verschiedenen Gewässern sind Hinweistafeln installiert, denen Sie Informationen über deren Entstehung und Bedeutung entnehmen können. Beschilderung Meerweg: Entfernung: Lohne< 5,5 km > Kroge < 5,5 km > Lehmden < 9,5 km > Dümmer See. Achtung: Am Dümmer wechselt die Routenbeschilderung von Meerweg zu Radweg Oldenburger Münsterland. Beschilderung Radweg Oldenburger Münsterland: Entfernung: Dümmer See < 3,5 km > Rüschendorf, Dümmer See. Mit einer maximalen Wassertiefe von nur 1,50 m lädt der Dümmer mit seinen grünen und sandigen Stränden zu einem besonderen Badeerlebnis ein. Und mit seiner großen Wasserfläche ist er ein ideales Terrain für Surfer, Segler, Ruderer und Kanuten. Den professionellen Seglern und Surfern zuzusehen, ist genauso möglich wie selbst eine Surf- oder Segelschein zu erwerben oder einen gemütlichen Segelturn zu unternehmen. Auch für Naturliebhaber bietet der mit 16 km² zweitgrößte Binnensee Niedersachsens einiges: Lohnenswert ist eine Wanderung auf der Deichkrone, um die intakte Tier- und Pflanzenwelt erkunden zu können; denn hier - vor allem in den unter Naturschutz stehenden Bereichen des Westufers - brüten unter anderem noch der Weißstorch, die Rohrdommel, der Graureiher und das Sumpfhuhn. In einer Naturschutzwarte können Sie sich über die Artenvielfalt im und am Dümmer See unterrichten lassen. In Dümmerlohhausen finden Sie zudem eine Gastronomie vor, die Ihnen z. B. mit einer Regionalen Fischplatte mit Zander, Barsch und geräuchertem Dümmer-Aal die nötige Stärkung verschafft. Für eine Anreise mit der Bahn empfiehlt sich der Bahnhof Diepholz mit Interregioanschluss nach Osnabrück/Münster/Ruhrgebiet undBremen/Hamburg, sowie die Bahnhöfe Holdorf und Steinfeld i.O. Von Diepholz aus können Sie mit dem Bus Lembruch an der Ostseite des Dümmer Sees erreichen. Am Dümmer See entlang verläuft de Radfernweg Osnabrück-Bremen. Desweiteren verläuft ein weiteres Teilstück des Meerweges zum Steinhuder Meer und weiter nach Hannover. Beschilderung Radweg Oldenburger Münsterland: Entfernung: Dümmer See < 3,5 km > Rüschendorf < 6,5 km > Nienhausen < 4 km > DAMME < 5,5 km Langenberg. Dammer Schweiz bei Nienhausen Beim "Schweizerhaus" befindet sich ein Märchenwald mit einem Tierpark, in dem alte Märchen und Sagen auf anschauliche Art und Weise dargestellt werden, u. a. die Sage vom Mordkuhlenberg, dessen Name auf eine alte Räubergeschichte zurückgeht. Von einem Aussichtsturm können Sie bei klarer Sicht die Dammer Berge bis zum Dümmer See überblicken. Auf einem Wander-Waldlehrpfad kann die artenreiche Flora und Fauna der Dammer Berge studiert werden. Berg-See Der See, der ursprünglich als Klärteich für den Eisenerzabbau angelegt wurde, ist heute ein wahres Naturparadies und steht unter Naturschutz. Um den See herum führt ein Naturlehrpfad. Damme Die Stadt Damme ist mit ca. 15.000 Einwohnern die größte Ortschaft im Erholungsgebiet Dammer Berge und vor allem durch ihre vielen Fachwerkbauten sehenswert. Überregional bekannt ist Damme durch seinen auf das Jahr 1614 zurückgehenden Karneval, der als der größte und älteste in Norddeutschland gilt. Sehenswert: ist die einem Dom gleichende Pfarrkirche St. Viktor, deren Turm aus dem 13. Jahrhundert stammt. Im Stadtmuseum in der Lindenstraße werden Ausstellungen über die Geschichte des Erzbergbaus sowie des Dammer Karnevals angeboten. Die Dersaburg östlich von Handorf ist eine als Ringwall-Erdbefestigung angelegte gebäudelose Fliehburg aus der Sachsenzeit (9.Jahrhundert). 4 km südlich von Damme befindet sich bei Rottinghausen ein Verkehrslandeplatz unter anderem für Sport- und Ultraleichtflieger. Unterkünfte: Damme: "Lindenhof", Tel. (05491) 1249; Pension Macke, Tel. (05491) 7904; Gasthof Römerklause, Tel. (05491) 1874; Gasthof Pellenwessel, Tel. (05491) 2466; Hotel Regina, Tel. (05491) 2223 Weitere Informationen erhalten Sie bei: Stadt Damme, Mühlenstraße 18, 49401 Damme, Tel. :(05491) 6620. Beschilderung Radweg Oldenburger Münsterland: Entfernung: Damme < 5,5 km > Langenberg < 4 km > Holdorf < 4 km > Langwege < 3,5 km > Schwege (Abzw. Dinklage) < 5 km > Wulfenauer Mark. Holdorf Die Gemeinde Holdorf ist mit ca. 6.000 Einwohnern die kleinste Gemeinde im Landkreis Vechta. Der Ort wurde erstmals 1188 erwähnt und wird geprägt durch die Pfarrkirche St. Peter und Paul. Das Erholungszentrum Heidesee ist im Südwesten von Holdorf gelegen. Tennis auf der angeschlossenen Tennisanlage ist hier genauso möglich wie Surfen, Tauchen oder Schwimmen im Heidesee, einem Naturbadesee mit Sandstränden. Schwege Bei Schwege finden Sie eine Holländer-Galerie-Windmühle aus dem 19. Jahrhundert mit Back- und Göpelhaus. Dinklage Die Stadt Dinklage zählt mit ihren umliegenden Bauernschaften rund 11.300 Einwohner und wurde erstmals 1231 als "Thinklage" erwähnt. Zur Erholung lädt vor allem der ca. 600 Hektar große Burgwald um die Burg Dinklage ein. Die Burg Dinklage ist die Geburtsstätte des Kardinals Graf von Galen, des "Löwen von Münster". Sie ist die älteste und bedeutenste Wasserburg im Oldenburger Münsterland und beherbergt heute eine Abtei der Benedektinerinnen. An der Burg angeschlossen sind das Burghotel, die Burgschänke sowie ein Wildfreigehege im Burgwald. 4 km nördlich von Holdorf befindet sich das 1560 gegründete Gut Ihorst, dessen Wirtschaftsgebäude in Form eines Niederdeutschen Fachwerkhallenhauses errichtet wurde. Unterkünfte: Holdorf: Hotel Zur Post, Tel. (05494) 234 oder 773. Langwege: Gasthof Kathmann, Tel. (04443) 1241. Dinklage: Bauernschänke, Tel. (04443) 4839; Burghotel, Tel. (04443) 8970. Hotel Rheinischer Hof, Tel. (04443) 1260; Hotel Wiesengrund, Tel. (04443) 2050. Beschilderung Radweg Oldenburger Münsterland: Entferungen: Wulfenauer Mark < 3,5 km > Gut Lage < 7 km > Osteressen (oder: Gut Lage-Lüscher Polder 13 km > Osteressen). Wulfenau Der Stolz der evangelischen Kirchengemeinde ist die mitten im Wald gelegene Kirche. Das 1850 im neuromanischen Stil erbaute Gebäude wurde 1986 umfassend renoviert. Das Gut Lage wurde ursprünglich vom Grafen Simon von Tecklenburg dem Kloster in Essen zugeordnet. Im Jahre 1306 wurde es Besitz der Herren von Pennete aus Pente. Danach ging es durch Heirat an den Burgmann Dethard von Lütten. 1689 war es im Besitz der Herren von Rochow, später fiel es an die Freiherren von Rössing, die 1844 das jetzige Herrenhaus erbauten und mehrfach erweiterten. Der Lüscher Polder wurde 1978 zur Rückhaltung und zum Ausgleich der Hochwässer im Niederungsgebiet um den Fladderkanal in Betrieb genommen. Das ca. 32 ha große und von einem Ringdeich umschlossene Feuchtgebiet ist Heimat vieler seltener Tier- und Pflanzenarten und steht seit 1985 unter Naturschutz. Bevern, Maria unbefleckte Empfängnis, katholische Pfarrkirche im neugotischen Stil aus dem Jahre 1904 mit ihren bunten Glasfenstern und wunderschönen Decken- und Wandmalereien. Sehenswert sind das Prager Jesulein und die feinen Schnitzereien. Quakenbrück In die Burgmannsstadt Quakenbrück mit ca. 12.500 Einwohnern lohnt ein Abstecher von der Route. Durch die Hohe Pforte gelangt man zu den alten Fachwerkhäusern, den Burgmannshöfen, dem Stadtmuseum und der St.-Marien-Kirche am Marktplatz sowie zur St.-Sylvester-Kirche, einer gotischen Hallenkirche mit Renaissance- und Barockausstattung. Unterkünfte: Bevern: Gaststätte Witte-Beimohr, 49627 Bevern, Tel. (05434) 2272. Beschilderung Radweg Oldenburger Münsterland: Entfernungen: Osteressen < 1 km > Essen < 4 km > Herbergen < 7 km > Lastrup. Essen Essen (8.100 Einwohner) ist eine typische ländliche Großgemeinde mit jahrtausend alter Tradition und überliefertem Brauchtum. Der Ort Essen ist in seiner ursprünglichen Dorfstruktur erhalten geblieben mit einem engen Bezug zur Kirche Bartholomäus mit einigen Fachwerkbauten als historischen Ring. Das Flüßchen "Lager Hase" schlängelt sich durch das Dorf und bestimmt mit seinen Deichanlagen das Ortsbild. Das Rathaus wurde als "Villa Meyer" vom Holzkaufmann Taphorn im Jahre 1909 im frühzeitigen Jungendstil erbaut. Es wird seit 1950 als Rathaus genutzt (Peterstraße 7). Die neugotische Hallenkirche St.- Bartholomäus-Kirche aus rotem Ziegelmauerwerk wurde 1870-1875 erbaut. Der Innenraum mit hohen schlanken Bündelpfeilern, ungewöhnlichem, integriertem Chorumgang und reichhaltiger Ausstattung. In der Turnhalle befindet sich eine Grabplatte des Diedrich von Lutten zu Lage, gestorben 1596 (Clemens-August-Straße 1). Die Diekmanns Mühle ist ein älteres funktionstüchtiges Kulturdenkmal der Gemeinde. Etwa um 1650 von den Besitzern des Gutes Vehr als Blockwindmühle errichtet ist sie seit 1791 im Besitz der Familie Diekmann (Windmühlenweg 1). Die Bauernschaft Herbergen hat ihren bäuerlichen Charakter bis heute erhalten. Alte Höfe unter Eichen und die großen Waldungen des "Herberger Fuhrehkamps" prägen das Erscheinungsbild des Dorfes. Sehenswert sind mehrere Fachwerkgiebel und Hofanlagen mit schönen Vorgärten sowie die Schwedenbuche auf dem Hof Wille. Sonstiges: Bei Essen streift der Radweg Oldenburger Münsterland die von Osnabrück nach Meppen verlaufende Hase-Ems-Tour. Unterkünfte: Gasthof Kellermann, Tel. (05434) 2503; Gasthof Schwegman-Prause, Tel. (05434) 9495-0; Ferienhof Schade, Tel. (05434) 7475. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Gemeinde Essen, Peterstraße 7, 49627 Essen i. O., Tel.: (05434) 880. Beschilderung Radweg Oldenburger Münsterland: Entfernungen: Lastrup < 8 km > Osterlindern < 7,5 km > Grönheim < 2,5 km > Dwergte < 6,5 km > Thülsfelder Talsperre/Nord. Lastrup Der Gemeindeort Lastrup (6.300 Einwohner) liegt unmittelbar an der B213, der Hauptverkehrsverbindung zwischen den Benelux-Staaten und dem skandinavischen Raum. Als Standort der Kreissportschule hat der Ort Lastrup einen überregionalen Bekanntheitsgrad erlangt. Die katholische Pfarrkirche St. Peter wurde im neugotischen Stil erbaut. Deren neuere Ausstattung stammt vom Bildhauer Josef Krautwald aus Rheine. Der Taufstein aus dem 14. Jahrhundert, die Pieta aus dem 15. Jahrhundert, das Gemälde der Kreuzigung aus dem 17. Jahrhundert und die Anbetung des Kindes aus dem 18. Jahrhundert sind sehenswert (Kirchstraße/Wallstraße). Das unter Denkmalschutz stehende Rathaus wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jh. als Villa von Hammel erbaut. Ursprünglich als Tabakfabrik genutzt, dient es seit 1930 als Verwaltungsgebäude. In den Jahren 1989/90 wurde es vollkommen saniert, wobei die Belange des Denkmalschutzes besonders berücksichtigt wurden (Am Marktplatz 1). Rund um das Dwergter Meer liegt das Bauerndorf Dwergte. Die Dorfkapelle wurde ausgestattet vom Bildhauer Josef Krautwald. Ein bemerkenswertes bäuerliches Andachtsbild ist die mehr als 300 Jahre alte Pieta (Dorfstraße). Molbergen Die 1899-1902 errichtete neugotische Hallenkirche trägt den Namen St.-Johannes-Baptist-Kirche. Sie hat eine umfangreiche Ausstattung aus dem 15. Jahrhundert bis 19. Jahrhundert. Besonders sehenswert ist der umfangreiche Glasfenstrzyklus aus der Erbauungszeit und der beachtenswerte Altarretabel, um 1460 (Kirchplatz 1). Sonstiges: In Grönheim kreuzt sich der Radweg Oldenburger Münsterland mit dem von Meppen nach Bremen verlaufenden Geestweg. Unterkünfte: Thülsfelder Talsperre: verschiedene Hotels und Campingplätze entlang der Ostseite und eine Jugendherberge, Telefon (04495) 475. Dwergte: "Dwergter Spieker", Telefon (04475) 319; "Gasthof zum Dorfkrug", Tel. (04475) 1807 und Gaststätte "Zur alten Mühle", Tel. (04475) 1813. Grönheim: Gaststätte Peek, Tel. (04479) 94 77 88. Kleinenging: Werner-Elsken, Tel. (05957) 1434. Beschilderung Reiherweg: Entfernungen: Thülsfelder Talsperre/Nord < 2,5 km > Mittelsten Thüle < 5,5 km > Bösel < 9,5 km > Süddorf. Achtung: An der Thülsfelder Talsperre-Nord wechselt die Routenbeschilderung von "Radweg OLDENBURGER MÜNSTERLAND" auf "Reiherweg". Thülsfelder Talsperre Die Thülsfelder Talsperre ist die einzige Talsperre in Nordwestdeutschland, die in den zwanziger Jahren zum Schutz vor Überschwemmungen erbaut wurde. Der Bereich um die Thülsfelder Talsperre ist als bedeutendes Naturschutzgebiet ausgewiesen und von Wanderwegen durchzogen. Mittelsten Thüle Der Tier- und Freizeitpark Thüle beherbergt Tiere aus aller Welt und besitzt einen Riesenspielplatz für Groß und Klein (Über dem Worberb). Bösel Der Gemeindeort Bösel liegt auf einer Geestinsel im Moor, noch heute können Sie links und rechts des Weges Moorflächen entdecken. Ein schöner Dorfpark in Bösel und das Gelände um das kleine landwirtschaftliche Museum und das Heimatmuseum am Pallert bieten reizvolle Rastmöglichkeiten. International bekannt ist Bösel als Austragungsort der Euro-Musik-Tage. St. Cäcilia ist eine katholische Pfarrkirche von 1833, die 1923 im neubarocken Stil erweitert wurde und in deren Altarraum Fresken freigelegt sind (Am Kirchplatz). Landwirtschaftliches Museum am Pallert, wo alte landwirtschaftliche Geräte ausgestellt werden; das benachbarte Heimathaus wurde 1996 liebevoll renoviert (Overlaher Straße). Unterkünfte: Thülsfelder Talsperre: verschiedene Hotels und Campingplätze entlang der Ostseite (gestrichelte Wegeführung) und eine Jugendherberge, Tel.: (04495) 474. Mittelsten Thüle: Gasthof Sieger, Tel.: (04495) 229. Bösel: Hotel Sommer, Tel.: (04494) 224. Schwaneburger Hof, Tel.: (04491) 2713. Altenoythe: "de Koeken", Tel.: (04491) 2278, für Gruppen. Weitere Informationen sind erhältlich bei der Tourist-Information in 49661 Cloppenburg, Eschstraße 29, Tel.: (04471) 15-256. Beschilderung Reiherweg: Entfernung: Süddorf < 5 km > Edewecht < 6,5 km > Bad Zwischenahn. Edewecht Als längstes Reihendorf alter Art gehört Edewecht zu den älteren Ortschaften des Ammerlandes. Die St.-Nikolai-Kirche wurde 1242 erbaut. Das Deckengemälde stammt aus dem 14. Jahrhundert, im Chorgewölbe wird eine Marienkrönung dargestellt. Eine Besonderheit im Ammerland ist der freistehende hölzerne Glockenturm (Hauptstraße 38). Das Freilicht- und Heimatmuseum Tollhus up`n Wurnbarg in Wittenberge ist ein ehemaliges Zollhaus mit Gegenständen aus der Geschichte der Ammerländer (8 km in Richtung Barßel). Bad Zwischenahn Das Zwischenahner Meer ist Mittelpunkt der knapp 130 km² großen Gemeinde. Der See ist mit 526 ha das drittgrößte Binnengewässer in Niedersachsen. Mit ausgewiesenen Naturschutzgebieten ist er Lebensraum für eine große Pflanzenvielfalt und selten anzutreffender Vogelarten. Die St.-Johannis-Kirche wurde um 1124 gebaut mit reich geschnitztem Flügelaltar und einer Gewölbemalerei des jüngsten Gerichts. Freistehender Tor- und Glockenturm von 1469 (Am Marktplatz). Freilichtmuseum "Ammerländer Bauernhaus", eines der ältesten deutschen Museumsdörfer (eröffnet 1910). Hier stehen 15 verschiedene Gebäude und eine Galerie-Holländer-Mühle (am Strandpark gelegen). Achtung: Am Zwischenahner Meer wechselt die Routenbeschilderung von Reiherweg zu Meerweg. Sonstiges: Durch Bad Zwischenahn verläuft der Radfernweg Groningen/Bremen. Desweiteren führt der Meerweg weiter bis Wilhelmshaven. Unterkünfte: Informationen bei der Bad Zwischenahner Fremdenverkehrsgesellschaft, Im Bahnhof, 26160 Bad Zwischenahn, Tel.: (04403) 6 17 86; und/oder Fremdenverkehrsverein Edewecht e. V., Rathausstraße 7, 26160 Edewecht, Tel.: (04405) 1 62 22. Beschilderung Meerweg: Entfernungen: Bad Zwischenahn < 10,5 km > Petersfehn < 2 km > Friedrichsfehn < 8 km > Achtermeer < 1 km > Westerholt < 6,5 km > Wardenburg. Küstenkanal Mit dem Bau des 1. Streckenabschnitts wurde 1855 begonnen. Die Ausschachtung im unberührten Hochmoor war wegen des großen Wassergehaltes schwierig. So wurde 1872 ein Hodgesches Torfschiff, eine Art Schwimmbagger, gekauft und eingesetzt. Es fräste das Kanalbett, in dem es schwamm, aus dem Moor heraus. Die Arbeiten wurden 1893 abgeschlossen. Jetzt konnten Schiffe bis 70 t Tragkraft die Strecke Oldenburg-Kampe-Elisbethenfehn, dann durch die Leda Leer, die einzige Schiffsverbindung zwischen Weser und Ems benutzen. Im 2. Bauabschnitt 1922-29 wurde das Teilstück Oldenburg-Kampe auf 26 m Breite, für Schiffe mit 600 t Tragkraft ausgebaut, außerdem erfolgte der Neubau der Strecke Kampe-Sedelsberg-Landesgrenze. Die Strecke Landesgrenze-Dörpen (Ems) baute man 1924-35 gleich für 1000 t -Schiffe aus. Das Stück des alten Kanals von Kampe zur Leda hieß jetzt Elisabethfehnkanal. Ab 1949 wurde der Küstenkanal für 1000 t-Schiffe auf 40 m verbreitert und das Ufer befestigt. Der Kanal ist heute 70 km lang und 3,50 m tief und wird von der Berufsschifffahrt und der Sportschifffahrt gleichermaßen genutzt. Museum "Alte Ziegelei" in Westerholt Die Teebken`sche Ziegelei wurde im Jahre 1845 vom Landwirt Teebken aus Oberlethe gegründet. Zu Anfang wurden die Steine von Hand produziert. Nach und nach verbesserte die Familie Teebken ihren Betrieb durch Anschaffung neuer Geräte und Maschinen. Schließlich hätte ein automatischer Tunnelofen gebaut werden müssen, um das Werk rentabel zu halten. Die Tonvorkommen hätten diese, für einen Familienbetrieb, gewaltige Investition auch gerechtfertigt. Die Eigentümer schätzten aber die Chancen für die kleinen Ziegeleien ungünstig ein und gaben daher den Betrieb zum Saisonende 1966 auf. Im Jahre 1990 sollte das Werk beseitigt werden und die nötige Abbruchgenehmigung war bereits erteilt. Deshalb wurde im Jahre 1991 der Förderverein "Museum Alte Ziegelei Westerholt e. V." gegründet und die Gemeinde Wardenburg erwarb die wesentlichen Teile des Betriebsgeländes. Mit Unterstützung der Gemeinde, durch ABM und durch Spenden, konnten bisher das Ofenhaus, der Ringofenschornstein und die Trockenschuppen restauriert werden. Das Ziegeleigelände kann jederzeit nach vorheriger Terminabsprache besichtigt werden. Kontaktanschrift: 1. Vorsitzender: Gustav Lüschen, Tel.: (04407) 476 oder 2. Vorsitzender: Heinz Wellmann, Tel.: (04407) 6803. Die Führungen können je nach gewünschter Ausführlichkeit bis zu 90 Minuten dauern. Beschilderung Meerweg: Entfernungen: Wardenburg < 5 km > Westerburg < 6,5 km > Döhlen < 4 km > Großenkneten. Wardenburg Die Gemeinde Wardenburg (15.500 Einwohner) hatte im Dreißigjährigen Krieg mehrere Wochen den Feldherrn Tilly unfreiwillig zu Gast, der hier mit 25.000 Soldaten lagerte. Heute erinnern noch der Tillysee, der Tillyhügel und das Tillyfest an diese Zeit. Der 1268 zusammen mit der Marienkirche erbaute Glockenturm im alten Ortskern Wardenburg (Am Glockenturm) ist sehenswert. Ebenso die Bunjes Schmiede an der Friedrichstr. in Wardenburg (von der Kirche aus ca. 100 m in Richtung Oberlehthe). Großenkneten Die abwechslungsreiche Landschaft mit Wäldern, Mooren, kleinen Heideflächen, Fluss- und Teichlandschaften ist de Gemeinde Großenkneten mit ihren größeren und kleineren Ortschaften weitestgehend erhalten geblieben. Besonders sehenswert ist die Buchallee. Das 1,7 km lange Naturdenkmal umfasst 150 Buchen, die ca. 160 Jahre alt sind. Und das Hespenbuscher Gräberfeld an der Buchenallee. Es entstand 800-400 v. Chr. In der ca. 2 ha großen Heidefläche findet man etwa 50 Grabhügel. Unterkünfte: Wardenburg: Hotel Wardenburger Hof, Oldenburger Str. 255, 26203 Wardenburg, Tel.: (04407) 921 00; Hotel Tenne, Oldenburger Str. 130, 26203 Wardenburg, Tel.: (04407) 921 80; Oeljen`s Gasthof, Friedrichstr. 47, 26203 Wardenburg. Döhlen: Landgasthaus "Döhler Krug", Tel.: (04487) 206. Großenkneten: Hotel am "Rathaus", Tel.: (04435) 5997; Klaus Neumann, Tel.: (04435) 5943; Wolfgang Janßen, Tel.: (04435) 5300. Weiterführende Informationen sind erhältlich beim Fremdenverkehrsverein umtreff, Im Gartenweg 5, 26203 Wardenburg, Tel.: (04407) 209 07; oder Rathaus Großenkneten, Markt 3, 26197 Großenkneten, Tel.: (04435) 600-20. Beschilderung Meerweg: Entfernungen: Großenkneten < 10,5 km > Engelmannsbäke < 7,5 km > Visbek < 6,5 km > Astrup < 8 km > Vechta/Oythe. Ahlhorn Über den Radweg an der B213 können Sie einen Abstecher zu den bekannten Ahlhorner Fischteichen machen (über Ahlhorn, ca. 12 km entfernt). Großsteingräber beim Ausflugslokal Engelmannsbäke Der Heidenopfertisch aus dem 3. Jahrtausend vor Christus zählt mit einer Grabkammer von 2,5 x 10 m zu den größten Steingräbern in Deutschland. Der "Visbeker Bräutigam" ist eine von Findlingsblöcken eingerahmte Hünengrabanlage von ca. 104 x 9 m aus ursprünglich 170 Findlingsblöcken. Visbek Die Gemeinde Visbek (9000 Einwohner) liegt in der Wildeshauser Geest und ist vor allem durch die Großsteingräber bekannt. Sehenswert sind die vielen Wassermühlen mit ihren malerischen Mühlenteichen: In der Stüvenmühle wird das Stüvenmühler Landbrot gebacken, Neumühle ist heute ein Ausflugslokal und die Hubertusmühle ist eine funktionstüchtig Mühle mit angeschlossener Sägerei (Hubertusmühle-Siedenbögen). Sehenswert sind die gepflegten Bauernschaften im Gemeindegebiet; Erlte, Hogenbögen und Hagstedt sind "Golddörfer", Halter und Astrup "Silberdörfer" auf Bundesebene. Norddöllen Einen Besuch wert ist das "Herrenholz", ein als Urwald bezeichneter Hudewald, der Wanderer und Radfahrer gleichermaßen anzieht. Sonstiges: Bei Engelmannsbäke kreuzt der Meerweg den Geestweg, der hier von Meppen nach Bremen verläuft. Unterkünfte: Visbek: Hotel Mensing, Tel.: (04445) 2892; Hotel Stüve, Tel.: (04445) 2820; Hotel Wübbolt, Tel.: (04445) 306. Norddöllen: Hotel-Restaurant am Herrenholz (04445) 466. Langförden: Gasthof Borgerding (04447) 451. Informationen bekommt man bei der Gemeinde Visbek, Goldenstedter Straße 1, 49429 Visbek, Tel.: (04445) 8900-0. Beschilderung Meerweg: Entfernungen: Astrup < 8 km > Vechta/Oythe < 3,5 km > Welpe (Golfplatz) < Lohne (Abzw. Diepholz) < 5 km > Kroge. Vechta Die Kreis- und Universitätsstadt zählt ca. 26.000 Einwohner. Bekannt ist Vechta vor allem durch den Stoppelmarkt, der alljährlich im August über eine halbe Mio. Besucher anlockt, sowie durch die zweimal jahrlich stattfindenden international renommierten Pferdeauktionen. Sehenswert ist auch der Zitadellenpark. Im Westender Stadt ist ein Teil der ehemaligen Festungsanlage Zitadelle (17./18. Jh.) rekonstruiert und in einen großen Park eingebettet worden; im Park steht das Zeughausmuseum. Es gibt einen schönen Golfplatz in Welpe, eine 18-Loch-Anlage in reizvoller Landschaft. Historisch interessante Bauwerke sind u. a. die Propsteikirche (18.Jh.), die ehemalige Festungsanlage Kaponier und die mittelalterliche Dorfkirche in Oythe. Das burgartige Herrenhaus des Gutes Füchtel ist von wasserführenden Gräben umgeben, über die eine alte Zugbrücke führt. Lohne Die Stadt Lohne hat neben einer reizvollen Fußgängerzone viel Kulturelles zu bieten: Die von hohen Baumbeständen umgebene Freilichtbühne ist einzigartig in der Region, und in der Wassermühle im Stadtpark gibt es Ausstellungen des "Kunstkreises Wassermühle". Industriemuseum: die Ausstellungen beschäftigen sich vor allem mit der Entwicklung heimischer Industriezweige (Hövenmannsweg). Am Südrand von Lohne steht die Wasserburg Hopen; die ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert stammende Burg ist noch heute bewohnt (Burgweg). Unterkünfte: Vechta und Lohne: verschiedene Hotels im Stadtgebiet. Weitere Informationen sind erhältlich bei der Stadt Vechta, Kapitelplatz 3, 49377 Vechta, Tel.: (04441) 886-0, oder/und der Stadt Lohne, Vogtstraße 26, 49393 Lohne, Tel.: (04442) 886-201. Beschilderung Meerweg: Entfernungen: LOHNE < 5,5 km > Kroge < 5,5 km > Lehmden < 9,5 km > Dümmer See. Achtung: < > Am Dümmer wechselt die Routenbeschilderung von Meerweg zu Radweg Oldenburger Münsterland. Beschilderung Radweg Oldenburger Münsterland: Entfernungen: Dümmer See < 4 km > Rüschendorf. Kroge-Ehrendorf Die Ortschaft gehört zur Stadt Lohne und zählt zu den sehenswertesten im Land.
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