| Rubrik: | Regionales Radwandern, Eintagestour |
|---|---|
| Start: | Bahnhof Dannenberg |
| Streckenverlauf: | Dannenberg, Jameln, Quickborn |
| Ziel: | Dannenberg |
| Länge: | 47,88 km |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte, 1:75,000, RC13 |
| Kontakt: | ADFC Lüchow-Dannenberg kontakt@adfc.de www.adfc.de |
Radtour rund um Dannenberg

Streckenbeschaffenheit: meist wenig befahrene Landstraßen und Feldwege, Rad- und Waldwege, wenige Steigungen. Geeignet für: Familien, Kultur- und Naturfreunde. Am Wegesrand: Rundlinge, alte Fachwerkhäuser, Feuerwehrmuseum, Bade-, Rast- und Provianteinkaufsmöglichkeiten. Beginnen sie diese Tour am Dannenberger Bahnhof, so können sie sich gleich bei den Auszubildenden vom Juniorbahnhof noch den einen oder anderen Tipp für ihre Tour holen. Wenn sie das Bahnhofsgelände verlassen, fahren sie nach rechts in die Bahnhofstraße Richtung Innenstadt. Nach der Tankstelle geht es in die Marschtorstraße und mit ihr mitten in das kleine Städtchen Dannenberg. Neben etlichen gastronomischen Betrieben bietet Dannenberg weitere abwechslungsreiche Möglichkeiten, die sie je nach Laune vor oder erst zum Abschluß der Tour nutzen können. Infos gibt die Gäste-Information ab August 2000 im Alten Rathaus am Markt (Tel. 0 58 61/ 80 81 90). Hier wird auch das BUND Elbtal-Info (Tel. 0 58 61/ 80200) mit einer tollen Naturausstellung untergebracht. Ein paar Schritte weiter steht der Waldemarturm mit einer Ausstellung zum Thema Hochwasser und einer weiten Aussicht. Von den Dachfenstern aus läßt sich zum Beispiel ein Großteil unserer Rundstrecke in Augenschein nehmen. Gleich daneben befindet sich das Marionettentheater (Tel. 0 58 61/ 24 52). An jedem Donnerstagvormittag kann auf dem Wochenmarkt Proviant eingekauft werden. Weiter geht die Fahrt durch die Langestraße an den Fachwerkhäusern vorbei über den Prochaskaplatz in Richtung Lüneburg. Nach der Jeetzelbrücke verlassen sie den Radweg in Lüggau und überqueren hier die B 216. Am Friedhof vorbei stoßen sie nach einigen hundert Metern auf die B 248. Fahren Sie kurz nach links und überqueren sie die Hauptstraße noch vor der Grundschule. Weiter geht es die Schmarsauer Straße entlang. An der kleinen Dorfkreuzung führt eine Straße halbrechts weiter nach Thunpadel. Schnurgeradeaus über sanfte Hügel hinweg fällt der Blick auf eine Bachniederung mit Wiesen, Hecken und kleinen Wäldchen. Mit etwas Glück sieht man hier auch den Kranich. Gleich in Thunpadel (Rundling) angekommen geht´s nach links, weiter an einer kleinen, alten Wassermühle vorbei, über die B 191 nach Gamehlen. Wieder links führt der Weg aus dem Dorf heraus und auf gut befahrbarer Strecke durch den Wald hindurch nach Riekau. Gleich nach den ersten Häusern halten sie sich scharf rechts, folgen der Straße und biegen nach ca. 600 m in die Straße Kuckucksberg ab. Oben angekommen nicht der Straße nach links folgen sondern geradeaus weiterfahren. Am Wald entlang (zwischendurch ist leider ein kurzes Stück schlechte Wegstrecke) erreichen sie nun das historische Feuerwehrmuseum. Das historische Feuerwehrmuseum zeigt zahlreiche Löschfahrzeuge aus alter und jüngerer Zeit. Geöffnet ist das Museum vom 15. April bis 31. Oktober, samstags, sonntags und feiertags von 10-16 Uhr, von Mitte Juni bis Ende September auch mittwochs bis freitags von 14-17 Uhr. Weitere Tnfos und Termine für Gruppenführungen gibt es unter Tel. 0 58 61/ 22 42. Weiter geht die Tour durch den Wald bis zu einer Kreuzung, hier nach links durch Breselenz. Im Ort fahren sie kurz nach rechts, beim Gasthaus Lindenhof (Einkehrmöglichkeit) nach links und an der Kirche vorbei auf dem Radweg nach Jameln. In Jameln geht es geradeaus über die Bundesstraße und am reetgedeckten Alten Haus (Steakspezialitäten) nach links in den Rundling hinein. Kunstinteressierte finden hier die "Kunsthalle". Aus dem Rundling hinaus radeln sie in die Bergstraße hinein und am Ende rechts, über die Bahnschienen und an Buchen und alten Eichen entlang bis nach Breese im Bruche. An den Fachwerkhäusern vorbei führt nun der Weg zur Gutskapelle. Ihr schön ausgemahltes Tonnengewölbe ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Wenn sie sich unter Telefon 0 58 65/ 12 19 anmelden, schließt man ihnen gerne die Tür auf. Richtung Osten (Radwegausschilderung: Wendland NaTour) geht es im Zickzack vorbei an Feldern, Wiesen und Kopfweiden (Vorsicht: Schlaglöcher lauern auf einer Teilstrecke!), über die Jeetzel hin nach Liepehöfen. Nach rechts bis Soven und im kleinen Ort nach links folgen sie weiterhin der Radwegausschilderung Richtung Quickborn. Sie führt über die Alte Jeetzel nach Klein Heide ins Dorf hinein, ganz am Ende nach links und nach einigen Metern wieder rechts. Nun geht die Strecke über mehrere Kilometer bis auf eine Rechts-links-Kurve fast ganz geradeaus durch Wiesen und Felder. (Weiter auf die Radtourschilder achten!). Bei Klein Gusborn überqueren sie die Landesstraße und kurz vor Quickborn sieht man rechts die Windmühle. Im Ort nach rechts, nach wenigen Metern nach links und dann wieder rechts fahren sie an schönen alten Fachwerkhäusern vorbei durch das Dorf. Etwas gegen Durst oder Hunger finden sie in einem Einkaufsladen in der Hauptstraße. Quickborn verlassen sie links Richtung Damnatz. In flotter Fahrt leicht abwärts, durch Wiesen und an kleinen Teichen vorbei, nähern sie sich der Elbe. (Achtung: Aufgepasst beim Überqueren der Bundesstraße!). Schon bald sehen sie den Deich vor sich. Ein Blick darüber lohnt sich nicht nur für Naturfreunde. Sicherlich finden sie hier bei Bedarf auch ein Picknickplätzchen. Die Strecke verläuft weiter am und teilweise auf dem Deich entlang bis Damnatz (gute Einkehrmöglichkeiten). Kurz vor der Kirche führt ein Weg auf den Deich. Fahren sie diesen ein Stück entlang und genießen sie den Blick auf die Elbe, das Storchennest und die alten Elbhöfe. Nun müssen sie ein Stück zurück, rechts um die kleine Kirche herum und schon gleich wieder scharf nach links. An der Kreuzung angekommen geht es nach rechts für etwa einen Kilometer auf der Hauptstraße entlang Richtung Dannenberg. Wer Lust auf ein Bad im See hat, sollte noch etwa einen Kilometer weiterfahren. Auf dieser Alternativstrecke findet man in Gümse einen Badeplatz. Die schönere Tour über Seedorf führt aber ebenfalls am Gümser See vorbei und eine Möglichkeit, die Füße im Wasser baumeln zu lassen, findet sich auch hier. Am Ende des See (Ausschilderung: Radfernweg Uelzen - Dömitz) biegen sie links ab. In Breese in der Marsch (Treffpunkt mit der Alternativstrecke) beginnt der letzte, nur noch kurze Teil der Tour. Er führt sie nach Westen aus dem Ort hinaus, nach ca. 500 m biegen sie links in einen Wirtschaftsweg und fahren nun an einer großen Hecke entlang. Im neuen Gewerbegebiet halten sie sich rechts, überqueren die Bahnschienen und schließen bei der Tankstelle den Kreis dieser Rundtour um Dannenberg.
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Urheber: © Klaus Mayhack, ADFC Lüchow-Dannenberg