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Ins schönste Dorf und mehr...

Rubrik:Auto-Touren, Eintagestour
Start:Wolfenbüttel (Bahnhof)
Streckenverlauf:Veltheim, Schandelah, Weddel, Salzdahlum
Ziel:Wolfenbüttel (Bahnhof)
Länge:53,07 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC24, RC25
Kontakt:kontakt@adfc.de
www.adfc.de

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Informationen zur Tour

Tour frei vom Autoverkehr auf befestigten Feld- und Forstwegen.

Vom Bahnhof Wolfenbüttel nach Destedt bzw. Abbenrode und zurück. Streckenbeschaffenheit: Fast ausschließlich abseits vom Autoverkehr, weitgehend asphaltiert. Ansonsten befestigte Feld- und Forstwege mit einigen kurzen unbefestigten Abschnitten. Drei längere Steigungen. Geeignet für Freizeitradler, für Kinder in Abhängigkeit ihres Alters. Am Wegesrand: Wasserburg Schloß Veltheim, Gutspark mit Barockschloß in Destedt, Abbenrode mit Bockwindmühle, Waldgebiet "Buchhorst", NSG Riddagshausen. Ausrüstung: Fernglas für Naturbeobachtungen. Ausgangspunkt für die Tagestour in den Nordosten des Landkreises Wolfenbüttel ist der Bahnhof in Wolfenbüttel. Vom Bahnhofsvorplatz fahren wir zunächst nach links in die Bahnhofstraße und nach Überquerung der Oker gleich wieder rechts. Nun geht es an der Post vorbei geradeaus in die Wolfenbütteler Wallanlagen, denen wir mit Überquerung von 2 Straßen im Halbkreis rund um den Stadtgraben bzw. um die Innenstadt folgen. Wenn der Rad- und Fußweg in eine Straße übergeht und auf eine größere Kreuzung trifft, biegen wir nach rechts ab und überqueren auf der Brücke die Oker zum Grünen Platz, einer großen ampelgeregelten Kreuzung welche wir geradeaus überqueren. Noch ca. 300 m auf dem Neuen Weg in Richtung Norden, dann beginnt dort in einem leichten Linksknick der Straße die Räubergasse. Diese fahren wir hinauf, überqueren an der Ampelanlage die Jahnstraße und folgen auf dem Fuß- und Radweg dem Grünzug zwischen den Häusern hindurch bis zur Einmündung Elbinger Straße / Waldenburger Straße. Auf letzterer geradeaus (rechts an der Kirche vorbei) und nach ca. 100 m links. Vor dem Regenrückhaltebecken und dem Kinderspielplatz geht´s rechts herum und anschließend links den Grünzug hinauf. Vor den Kleingärten um den Kreisel herum fahren wir weiter geradeaus und folgen dem ersten gepflasterten Weg rechts zum Radweg an der Straße Wolfenbüttel-Atzum. Auf diesem fahren wir an Atzum vorbei und überqueren die nächste Kreuzung in Richtung Apelnstedt. Im Ort selbst biegen wir dann rechts ab nach Volzum. Am Ortsausgang fahren wir dann links in einen Feldweg. Diesem folgen wir bis zu seinem Ende. Hier biegen wir nach rechts ab. Der Weg bringt uns auf einer ruhigen Nebenstrecke immer geradeaus in den letztgenannten Ort. Dort halten wir uns an der Einmündung in die Hauptstraße links und verlassen das Dorf auf dem Radweg in Richtung Neuerkerode. Dort angekommen, müssen wir die L 625 überqueren und fahren auf dem Radweg nach rechts in Richtung Lucklum / Schöppenstedt bis zur nächsten Einmündung, wo wir dem Weg nach links und nach Veltheim an der Ohe folgen. Im Ort angekommen biegen wir dann nach rechts in Richtung Hemkenrode ab, folgen der Hauptstraße bis zu der auf der linken Straßenseite liegenden Gaststätte "LINDENHOF" und biegen dort nach links in die Kirchstraße ein. Diese führt uns zum Schloß Veltheim, womit wir nach ca. 16 km unser erstes "Etappenziel" erreicht haben. An dieser strategisch wichtigen Stelle im Gelände - vor der Nordwestspitze des Elms - entwickelte sich ab 1555 aus einer früheren Burganlage (vermutlich aus dem 12. Jahrhundert.) ein "starkes" Schloß. Die Schloßanlage verfügt über einen rechteckigen Innenhof, der vollständig mit Wohn- und Nebengebäuden sowie von einem Wassergraben umgeben war. Trotz vieler Umbauten in den folgenden Jahrhunderten wahrte das Schloß Veltheim seinen Charakter als Wasserburg besser, als die meisten anderen für die in dieser Region typischen Bauten dieser Art. Dem Weg von der Brücke zum Schloß folgen wir nach unserer Rast zunächst ca. 150 m in deren Verlängerung und biegen in den nächsten Weg nach rechts ab. Nach Umrundung des Parks geht´s nach links in die dortige Pappelallee. An der folgenden Kreuzung halten wir uns rechts und erreichen nach kurzer Fahrt den Ort Hemkenrode. Dort überqueren wir die Hauptstraße nach schräg rechts in die Dorfstraße, der wir in einer starken Steigung bergauf folgen. Der nach links abzweigende Schulweg führt uns aus dem Dorf heraus (Achtung: nicht nach rechts in die Straße Am Steinberg einbiegen !), und wir erreichen nach einer wunderbaren Aussicht am Hang des Elms entlang den Ort Destedt. Im Ort fahren wir geradeaus, bis wir auf die Destedter Hauptstraße treffen. Dieser folgen wir kurz nach links ein, um sie gleich anschließend wieder nach rechts zu verlassen (An der Oberburg). Die Straßen Am Jödebrunnen (links) und Parkstraße (rechts) führen uns nach bisher insgesamt 20 km Fahrt zum Gutspark Destedt. Der Gutspark Destedt ist ein Landschaftspark im englischen Stil. Mit vielen dendrologischen (baumkundlichen) Kostbarkeiten erstreckt sich der Park über eine Gesamtfläche von 6 ha. Angelegt wurde er ab 1765 (wobei einige Bäume jedoch schon älter sind !), der Großteil wurde um 1880 nachgepflanzt. Für seine "Erkundung" sollte man ruhig etwas Zeit mitbringen, gleichzeitig aber dabei auch die im Eingangsbereich dargelegten Verhaltensregeln für den Aufenthalt im Park einhalten! Am Rande des Parks befindet sich zudem das Barockschloß (= Gutshaus) von Destedt, welches aber bewohnt ist und deshalb nicht besichtigt werden kann. Bereits im Mittelalter stand hier an einer stark bereisten Handelsstraße zwischen Braunschweig und Magdeburg eine Burg. Im Jahre 1430 wurde diese zerstört. 1693 begann der Bau des jetzigen Schlosses an der "mittelalterlichen" Stelle. Nach dem Spaziergang durch den Park fahren wir den Weg zurück bis zur Straße An der Oberburg, in die wir nun aber nach links einbiegen. So kommen wir an der Vorderseite des Gutshauses sowie der Kirche des Ortes vorbei und fahren zurück bis zur Hauptstraße. Dort halten wir uns wiederum links, verlassen Destedt auf dem straßenbegleitenden Radweg und gelangen nach 3 km in den Ort Abbenrode. Dieser Ort nennt sich wohl zu Recht "schönstes Dorf im Landkreis Wolfenbüttel" - hier lohnt es sich auf jeden Fall, eine Weile zu bleiben und sich (mit dem Fahrrad oder - besser - zu Fuß) umzuschauen. Dabei sollte ein Abstecher zum Wahrzeichen des Ortes nicht fehlen: Die komplette und voll funktionsfähige Bockwindmühle, erbaut im Jahre 1880, wurde vor kurzem vollkommen restauriert. Anschließend verlassen wir den Ort über den Feldweg in Richtung Norden in einer langen Steigung hinauf zum "Roten Berg". Nach der rückseitigen Abfahrt treffen wir auf eine Straße, der wir nach links bis zu ihrem nächsten Linksknick folgen. Dort halten wir uns rechts, überqueren die Bahnschienen und biegen gleich anschließend zweimal nach links ab. Dieser Weg, der uns nach Schandelah führt, kann uns je nach Wetterlage dazu zwingen, unser Rad ein kurzes Stück zu schieben. Der Straße Am Kleiberg, auf der wir in den Ort gelangen, folgen wir bis zu ihrem Ende. Dort halten wir uns rechts, und an der Einmündung auf die Hauptstraße biegen wir ebenfalls rechts ab. Von dieser in der RC 3930 (Helmstedt) als "Radwanderroute" verzeichneten Straße biegen wir nach links ab, um am Ende nach rechts und an der nächsten Abzweigung wieder links herum zu fahren. Auf diesem Weg gelangen wir zu einem Waldstück namens "Echternhai". Vor den einzelnstehenden Gebäuden halten wir uns rechts und biegen gleich anschließend nach links in den Wald. Nach Durchquerung des Waldes geht es nun auf dem sich anschließenden Feldweg geradeaus bis zur Straße Hordorf - Cremlingen. Über diese fahren wir hinweg, dem direkt gegenüber beginnenden asphaltierten Wirtschaftsweg folgen wir entlang der ICE-Neubautrasse "Weddeler Schleife". Diese überqueren wir kurz vor dem Ort über die Brücke nach rechts Richtung Weddel. In Weddel fahren wir geradeaus bis zum ehemaligen Bahnhof (heute nur "Haltepunkt"). Vor dem "Bahnhof" geht´s halbrechts in den Ort, und an der nächsten Querstraße biegen wir links ab. (Ein Abstecher in den alten Ortskern rechts dieser Straße ist sehr lohnenswert). Am Ende der Straße biegen wir nach rechts auf die Hauptstraße ein und anschließend wieder links in den Stadtweg. Am Ortsausgang folgen wir links dem Schild "Schützenheim". Nun geht es an der Bahn entlang bis zur nächsten Schranke, wo wir nach links in die Buchhorst einbiegen. Dieses Waldgebiet sowie das benachbarte Naturschutzgebiet bzw. Europareservat der "Riddagshäuser Teiche" sind besonders für Natur- und Vorgelkundler einen kleinen Abstecher wert. Riddagshausen ist ein Naherholungs- und Naturschutzgebiet mit dem Europa-Vogelreservat Riddagshausen. Vogel- und Naturbeaobachtungen lohnen sich für Liebhaber auf jeden Fall. Zur Fortsetzung unserer Tour halten wir uns nach Überquerung der Bahnschienen auf dem Hauptweg geradeaus, der zunächst am Waldrand entlang und später bogenförmig durch den Wald führt und biegen an seinem Ende links ab, wodurch wir auf einen Parkplatz bzw. an die Bundesstraße 1 kommen. Auf dem Radweg geht´s nach rechts, über die Kreuzung bis zum Schöppenstedter Turm. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite in den Weg zwischen den Gebäuden einbiegen, dessen Links-Rechts-Knick wir in die freie Landschaft folgen. An der nächsten Abzweigung (nach ca. 1 km) biegen wir rechts ab, fahren an der ehemaligen Rautheimer Wassermühle vorbei und halten uns anschließend (vor der Wabe) gleich wieder links. Diesem leider arg kanalisierten Fluß entlang folgen wir bis zur übernächsten Brücke, die wir überqueren um uns an der nächsten Kreuzung links in Richtung Wald zu halten. Wir fahren ein Stück am Waldrand entlang, bis der Weg sich teilt. Dort in den Wald hinein, gleich anschließend links und von nun an in einem weiten Bogen nach rechts immer mehr oder minder nah am Waldrand entlang bis zur Straße Mascherode - Salzdahlum. Vorsichtig (!) auf diese Straße in Richtung Salzdahlum einbiegen und sie nach Durchquerung des halben Ortes nach rechts (der Wegweisung "Wolfenbüttel" folgend) verlassen. Nach mehreren Kurven der Straße treffen wir außerhalb des Ortes auf eine Gabelung, an der wir uns links in Richtung Atzum halten. Am Ortsanfang von Atzum biegen wir rechts auf den Holzweg und anschließend links in die Straße Vor den Drohnen. Diese führt uns bis zum Radweg an der Straße Atzum - Wolfenbüttel, von wo aus der Weg in umgekehrter Richtung wie zu Beginn der Tour zurück in die Stadt bzw. zum Bahnhof führt.

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Urheber: © Jürgen Langer, ADFC Kreisverband Wolfenbüttel

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