| Rubrik: | Regionales Radwandern, Eintagestour |
|---|---|
| Start: | Wolfenbüttel |
| Streckenverlauf: | Liebenburg, Börßum |
| Ziel: | Wolfenbüttel |
| Länge: | 50,09 km |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte 1:75.000, RC24 |
Geeignet für Radler jeden Alters

Streckenbeschaffenheit: fast vollständig abseits vom Autoverkehr (Feld- und Waldwege, eingangs ca. 6 km auf straßenbegleitendem Radweg); ca. 50% asphaltiert, der Rest mehr oder minder gut befestigt. Geeignet für "Durchschnittsradler" jeden Alters, auf Grund einiger kleiner Steigungen aber nur bedingt familientauglich. Es empfiehlt sich ein Fahrrad mit mindestens 3- oder 5-Gang-Schaltung. Am Wegesrand: Die Tour führt um und teilweise durch den Oderwald. Turmwindmühle am "Bungenstedter Turm", Burganlage, Schloß, Domäne und Bockwindmühle in Liebenburg, Freibad. Ausrüstung: Je nach Jahreszeit Badesachen. Die Tour beginnt auf dem Bahnhofsvorplatz von Wolfenbüttel. Diesen verlassen wir zunächst nach links in die Bahnhofstraße und diese gleich anschließend nach Überquerung der Oker wieder nach rechts. An der Post vorbei geht es nun geradeaus ein Stück durch die Wolfenbütteler Wallanlagen bis zur nächsten querenden Straße und auf deren Radweg in Richtung Süden nach Halchter. Zwischen Halchter und Ohrum begegnen wir linker Hand in geringer Entfernung dem weiß verputzten Turm der Mühle am "Bungenstedter Turm", zu der sich zwischen den Häusern des "Bungenstedter Turms" links der Straße eine Zufahrt befindet. Diese Mühle wurde erst 1880 erbaut, nach der Stillegung 1956 vom Eigentümer notdürftig, aber annähernd vollständig erhalten und zwischen 1982 und 1992 von einem Förderverein in Zusammenarbeit mit dem letzten Müller bzw. Eigentümer Schritt für Schritt wieder hergestellt. So präsentiert sie sich uns heute wieder als voll funktionsfähiges "Technisches Denkmal" und kann nach Absprache besichtigt werden. Nach diesem Abstecher fahren wir zurück zur Straße und auf deren Radweg weiter nach Ohrum bzw. Dorstadt. Dort nach links in die Alte Dorfstraße, den Ort geradeaus über die Warne verlassen und vor der Oker rechts in einen Feldweg einbiegen, auf dem wir (mehr oder minder dicht) immer parallel zum Fluß nach Börssum radeln. Statt in den Ort hineinzufahren überqueren wir aber lediglich mit der Straße Heiningen - Börssum die Oker nach links und biegen gleich darauf nach rechts auf das Gelände der Raiffeisen-Genossenschaft ein. An deren Gebäudekomplex rechts vorbei auf den dahinter beginnenden unbefestigten Feldweg, dem wir bis zur Brücke der Museumseisenbahn ("Warnetal-Bahn") über die Oker und nach deren Überquerung (Vorsicht: Schienen !) halbrechts vom Bahndamm hinunter bis nach Werlaburgdorf folgen. Die erste Querstraße im Ort Überqueren wir nach schräg links in die unechte Sackgasse Riekenhof. Am Ende fahren wir rechts und gleich anschließend wieder links herum bis zur nächsten Querstraße. Auf diese biegen wir wiederum nach links ein und folgen ihr am Sportplatz vorbei in die Feldmark. Immer an dem Flüßchen Warne entlang geht es nun auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg bis nach Gielde. Am Ende des Wiesenweges, der uns in den Ort führt, fahren wir nach rechts in die Dorfstraße und folgen dieser leicht bergauf bis zum Abzweig nach Lüderode (links). Auf einer kaum befahrenen Straße geht es nun aus dem Ort hinaus. Nach ca. 1 km fahren wir in dem Linksknick vor dem Warne-Staubecken zunächst geradeaus und halten uns am nächsten Weg rechts, hier leicht ansteigend am Wehr vorbei und am Wald entlang weiter Richtung Westen. Beim Erreichen der Landstraße geht´s geradeaus weiter nach Klein Mahner. Von der Brücke, welche wir mit der Straße überqueren, erkennen wir den ehemaligen Bahnhof des Ortes, in dem sich heute das "Bahnbetriebswerk" der "Warnetal-Bahn" befindet. Wir aber folgen der Hauptstraße durch das Dorf und biegen vor einer Scheune auf der linken Seite kurz vor dem Ortsausgang nach links ab in den Grasweg. Dieser zunächst asphaltierte, später dann schlecht befestigte Weg führt uns direkt zum Ziel unseres Ausfluges, nach Liebenburg. Im Ort biegen wir zunächst in die zweite Straße rechts ab, die Lewerstraße. Dieser folgen wir ca. 200 m und fahren geradeaus in den Kötherkamp. Am nächsten Abzweig halten wir uns links. Bis zu einer Pizzeria sind es dann nur noch ca. 50 m. Von hier aus gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, den Ort zu erkunden: Wollen wir zum Schloß hinauf, fahren wir hier nach rechts in den Klapperhagen und an dessen Ende wiederum nach rechts auf den Radweg der Poststraße. An der übernächsten Einmündung, dem Burgberg, erneut rechts halten - es folgt eine beschwerliche, sehr steile Auffahrt mit einer 180-Grad-Kehre. Für die meisten empfiehlt es sich wohl, das Fahrrad hier abzustellen und den Berg zu Fuß zu erklimmen - selbst dies ist noch anstrengend genug. Oben angekommen erblicken wir die ockergelbe Fassade des Schlosses, welches eine Barockkirche beherbergt - leider können weder Schloß noch Kirche besichtigt werden. Baubeginn für diese Anlage war 1754, fertiggestellt wurde sie aber erst in den Jahren 1815 - 1819. " Errichtet wurde sie auf dem Gelände der früheren "Levenborch" mit ihrer wechselvollen Geschichte. Etwa 1290 errichtet, hatte sie im Laufe der Zeit viele verschiedene "Herren" bevor sie nach vielen kriegsbedingten Schäden in den Jahren 1750 bis 1754 abgerissen wurde. Erhalten blieben nur Reste einiger Mauertürme und einige Stücke der Ringmauer - hier aber lohnt es sich, einmal auf "Spurensuche" zu gehen. Besonders erwähnenswert ist dabei der (allerdings im Wald schwer zu findende) Hausmanns- oder Wachtmeisterturm oberhalb bzw. nördlich des Schlosses als "Aussichtspunkt" der Burganlage, von dessen Spitze wir unseren Blick weit in die Landschaft schweifen lassen können und auf diese Weise zusätzlich für die Mühen des Aufstieges belohnt werden (man erreicht ihn, indem man das Schloß links umrundet und etwa am östlichen Ende der Anlage dem dortigen Weg "bergauf" bzw. zurück in westlicher Richtung folgt). Nach dieser "Forschungsreise" geht es bergab zurück zur Poststraße. Wollen wir uns nun im Sommer durch einen erfrischenden Sprung ins Wasser erholen, fahren wir nach rechts in Richtung Ortsausgang (>>Othfresen) zum Freibad. Eine attraktive Alternative hierzu: einfach kreuz und quer durch den beschaulichen Ort radeln bzw. gehen und dabei dann u.a. die stattliche Anlage der Domäne (an der Hauptstraße gelegen) entdecken. Zurück geht es zunächst auf demselben Weg bis zu der Stelle, an der wir in den Ort hineingefahren sind. Nun aber biegen wir vor den Kleingärten nach rechts auf den Feldweg ein, der zu der weithin sichtbaren Mühle von Liebenburg hinauffährt. Diese Bockwindmühle, ein Typ, bei dem der gesamte Mühlenkasten samt Mühlentechnik mittels des "Steert" per Hand um den hölzernen Unterbau in den Wind gedreht wird, wurde erst 1890 als Ersatz für eine ältere hierher versetzt. Bis 1979 zum Schroten und Haferquetschen betrieben, ist sie nach wie vor komplett erhalten und voll funktionsfähig. Unsere Tour verläuft an der unterhalb der Mühle gelegenen Gabelung nach rechts weiter. Es folgt zunächst ein schlechtes Wegstück, anschließend geht es hinunter bis zur nächsten Querstraße auf die wir nach links Richtung Lüderode einbiegen. Ihr weiterer Verlauf führt uns zurück nach Gielde. Im Ort fahren wir bis zur Hauptstraße, die wir nach schräg links überqueren, um in die Mühlenstraße einzubiegen. Diese führt aus dem Ort hinaus und nach ca. 300 m in die Feldmark. Wir biegen auf den Weg links nach Altenrode. An der Straße angelangt halten wir uns nach ca. 100 m links und dann rechts in den "malerisch" im Wald gelegenen "Ort" hinein. Wir folgen dem dort beginnenden "Privatweg" bergauf und folgen auch dem Linksknick. Am Waldrand angekommen halten wir uns zunächst rechts und an der nächsten Gabelung links. Nun radeln wir immer geradeaus bis zur zweiten Abzweigung nach rechts. An der nächsten Kreuzung biegen wir links ab, an der folgenden wieder rechts zur Autobahn. Nach deren Unterquerung halten wir uns links und fahren zum Waldrand hinauf. Dort biegen wir wiederum nach links in einen Hohlweg ein und gelangen auf diesem zur Straße Klein Flöthe - Heiningen. Auf der anderen Seite geht es nun mit einem unterschiedlichen Abstand zum Waldrand immer geradeaus bzw. nach Norden, bis nach etwa einem Kilometer der Weg scheinbar nach halb rechts in den Wald hineinführt. Diesem folgen wir, biegen nach ca. 200 m (wieder am Waldrand) nach rechts ab und fahren nach einer kurzen Steigung an der Einfahrt in den Wald wieder nach links. Nun radeln wir weiterhin mit einigen Schlenkern am Waldrand entlang, bis wir wieder auf die Autobahn treffen. Dort fahren wir nach rechts in den Wald hinein und auf dem geschotterten Weg bis zur nächsten Kreuzung. An dieser geht es rechts auf einem Weg leicht bergan, dem wir nun mit einem Linksknick bis zu einem Drahtzaun rechts davon folgen. Am Ende dieses Zaunes führt ein Trampelpfad nach rechts. Hier eventuell ein kurzes Stück schieben, da einige Baumwurzeln zur gefährlichen "Radlerfalle" werden könnten ! An seinem Ende fahren wir weiter geradeaus auf den befestigten Forstweg, dem wir nun über zwei Kreuzungen hinweg ca. 1,5 km folgen. An der 3. Kreuzung, an der rechts ein kleines rotes Backsteinhaus steht, halten wir uns links. Diesem Weg folgen wir nun bis zur 2. großen Einmündung von links, die von oben gesehen aussieht wie ein großes Dreieck - geradeaus würde es deutlich sichtbar bergab gehen. Nach dem Abbiegen nach links immer auf diesem Weg bleiben (ausgeschildert zunächst als Ohrumer Weg, später als Posteichenweg) bis hinab zum Parkplatz am nördlichen Waldrand. Nun die Straße überqueren (Vorsicht !), und auf dem Wanderweg erreichen wir den Ortseingang von Wolfenbüttel. Von dort fahren wir das "Kalte Tal" hinab immer geradeaus in die Innenstadt bzw. zum Bahnhof.
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