| Rubrik: | Regionales Radwandern |
|---|---|
| Streckenverlauf: | Wildeshausen, Harpstedt, Winkelsett |
| Länge: | 34,43 km |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, CR9 Südoldenburg |
| Kontakt: | www.ganderkesee.de |
Tour durch die Wildeshauser Geest

Diese Radtour kann mit einer Fahrt mit der Museumseisenbahn "Jan Harpstedt" kombiniert werden (Fahrradmitnahme möglich).
Wegbeschaffenheit: Asphaltierte landwirtschaftliche Wege, kurze Strecken auf verkehrsarmen Straßen, gut befahrbare Schotterwege durch Waldgebiete, ca. 2,5 km Sandweg z.T. mit fester Sanddecke, leichte Steigungen.
Startpunkt: Kreishaus in Wildeshausen, Delmenhorster Str. 6.
Vom Kreishaus fahren Sie stadteinwärts und biegen die erste Straße links in die Dr.-Klingenberg-Str. Hier geht es ein Stück bergauf. Fahren Sie immer geradeaus, bis Sie rechts die Ratsherr-Hoopmann-Str. erreichen. Dort biegen Sie ein, fahren links in den Zuschlagsweg und rechts in den Dr.-Strahlmann-Weg und am Ende dieses kurzen Weges links weiter bergauf in die Heilstättenstraße. Sie kommen an der Heilstätte Himmelsthür vorbei. Folgen Sie jetzt dem Schotterweg. An einer Wegespinne - in der Mitte steht eine Eiche - fahren Sie geradeaus weiter. Nach gut einem Kilometer auf dem asphaltierten Weg stoßen Sie auf eine Vorfahrtstraße (K 9).
Hier fahren Sie geradeaus ca. 400 m weiter.
Biegen Sie hinter dem zweiten Bauernhaus rechts in einen asphaltierten Weg (Verkehrsschild "Durchfahrt verboten, Anlieger frei"). Nach Ende der asphaltierten Strecke am Waldrand biegen Sie nach der Kurve links in einen unbefestigten Weg (Achtung, nicht den ersten Weg scharf links nehmen!).
Es folgt eine unbefestigte, aber sehr schöne Strecke durch den Wald, eventuell müssen Sie Ihr Fahrrad ein kurzes Stück schieben. Hinter dem Wald ist ein Abstecher zum Wunderburger Moor nach links möglich. Der zunächst geteerten, später mit Betonsteinen befestigten Straße weiter geradeaus folgen, teilweise wird die Straße von einer Benjes-Hecke gesäumt. Nachdem Sie ca. 3 km geradeaus gefahren sind, biegen Sie an einer Wegekreuzung (rechter Weg asphaltiert, linker Weg Betonsteine) links ab, überqueren die nächsten beiden Kreuzungen und fahren bis zur Hauptstraße, dort geht es links ab und sofort den nächsten Weg rechts (Schild "Ozeanbrücke").
Zu dieser Brücke geht es geradeaus auf dem Wanderweg (blaues Verkehrsschild) weiter. Hinter der Ozeanbrücke folgen Sie dem Weg und biegen am Ende des Weges rechts ab. Der nächste Weg zweigt nach links ab, fahren Sie dort ein. Wenn Sie die Asphaltstraße erreicht haben, geht es rechts ab und sofort wieder rechts in den Forstweg. Nun fahren Sie immer geradeaus weiter bis zum Ende dieses Weges. Dort folgen Sie dem asphaltierten Redekerweg, an der Hauptstraße fahren Sie rechts in den Ort.
Alternative:
Kürzester Weg von WILDESHAUSEN nach HARPSTEDT (asphaltierte Strecke) - nach ca. 2 km auf der Vorfahrtstraße (K 9) rechts in den Asphaltweg (Verkehrszeichen " 3,5 t, land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei"), in Harpstedt am Ende des Weges rechts (Mullstraße).
Wenn Sie mit der Museumsbahn gekommen sind, fahren Sie vom Bahnhof aus über die Kreuzung in die Straße Amtsfreiheit.
Nun geht es weiter von der Burgstraße links in die Lange Straße Richtung Klein Köhren. In Klein Köhren der Hauptstraße folgen. Beim Schild "Vorfahrt achten" rechts Richtung Groß Köhren. An der T-Kreuzung geht es wieder rechts ab. In Groß Köhren biegen Sie die nächste Straße links ab. Sie kommen bald am Reitclub "Sport" vorbei. Fahren Sie geradeaus über die Vorfahrtstraße und in den nächsten, zwischen zwei Äckern liegenden Weg links (sandige Strecke). An der Wegekreuzung
geradeaus in den Schotterweg, am Ende dieses Weges links in den Asphaltweg und rechts auf die Vorfahrtstraße Richtung Winkelsett fahren.
Nachdem Sie das letzte Haus der Ortschaft Winkelsett passiert haben, fahren Sie rechts in eine asphaltierte Straße, Sie kommen an Barjenbruch vorbei. An der nächsten Wegegabelung hinter dem Ortsschild Harjehausen biegen Sie links ab. Sie überqueren die Katenbäke. Wenn Sie an der Vorfahrt Straße angekommen sind - geradeaus führt eine Birkenallee zum Heitzhausen -, biegen Sie links auf diese Asphaltstraße (achten Sie auf den Kfz-Verkehr).
Den nächsten Weg rechts, dem Hinweisschild "Reckumer Steine" folgen. Der nächste Bauernhof rechter Hand ist umgeben von einem herrlichen Eichen- und Buchenbestand. Hinter dem Gehöft am Ackerrand sehen Sie einen reetgedeckten Schafstall mit Lehmausfachung.
Sie fahren auf eine Robinie zu. An dem Wege-T rechts, linker Hand sehen Sie die "Reckumer Steine". Gleich auf dem nächsten Acker rechts können Sie ein weiteres kleines Steingrab etwa 50 m von der Straße entfernt erkennen, sofern der Acker nicht bestellt ist. Nun geht es geradeaus weiter am Rande des Huntetals entlang (Landschaftsschutzgebiet Huntetal).
Folgen Sie in Wildeshausen dem Hubertusweg, nach einer asphaltierten Strecke folgt eine Schotterstrecke. Zuletzt führt der Weg bergab, biegen Sie am Ende des Weges rechts in den Marschweg ein.
(Alternative: Vor der Pappelreihe an dieser Straße können Sie links abbiegen und über die nächste Huntebrücke am linken Hunteufer nach Wildeshausen zurückkommen).
An der Hauptstraße angekommen, biegen Sie rechts ab stadtauswärts und kommen zum Ausgangspunkt zurück.
Sehenswürdigkeiten:
Die Wildeshauser Geest: Die Geestlandschaft zeichnet sich durch ihre bewaldeten, sanft ansteigenden Höhen aus und ist beute als reizvolle Kultur- und Naturlandschaft ein beliebtes Erholungsziel.
Die Wildeshauser Geest gehört zu dem in Ost-West Richtung gestreckten Geestrücken "Mittlere Geest" zwischen Ems und Weser. Heute verbindet man mit der Wildeshauser Geest vor allem den "Naturpark Wildeshauser Geest", der sich über den Landkreis Oldenburg hinaus bis in die Landkreise Vechta und Diepholz erstreckt.
Das Huntetal "durchzieht" den Geestrücken von Süden nach Norden. Es ist jedoch kein "Durchbruchstal", denn die Hunte hat sich ihren Weg durch ein vorgeprägtes eiszeitliches Schmelzwassertal gesucht.
Das Schmelzwassertal ist breiter als die Talaue der Hunte. So entstand eine reizvolle Terrassenlandschaft, die besonders südlich von Wildeshausen ausgeprägt ist. Siedlungsgeschichtlich tritt das Gebiet der sandigen Geest, auf der ursprünglich lockere Stieleichen- Birkenwälder wuchsen, schon in der Jungsteinzeit hervor, da sich diese Wälder leicht roden ließen. Außerdem bot die Talaue der Hunte mit ihren Flußarmen reichlich Wasser. Dies erklärt die hohe Besiedlungsdichte im Raum Wildeshausen in der Jungsteinzeit, als die Steingräber angelegt wurden. Allerdings verarmte der Boden schon damals zur Heide. Im Mittelalter war hier nur noch Heidschnuckenwirtschaft möglich.
Wunderburger Moor: Moorgebiet mit angrenzenden Heide- u. Waldflächen, insgesamt ca. 34 ha groß. Hier wurde noch in der Nachkriegszeit Torf abgestochen.
Ozeanbrücke: Kurz vor dem 1. Weltkrieg ließ ein deutsch-amerikanisches Ehepaar ein Gasthaus "Amerika" in Klein-Amerika bauen. Um 1924 wurde die 200 m lange "Ozeanbrücke" für die Gäste errichtet.
Reckumer Steine: Das direkt am Wege liegende Steingrab aus der Jungsteinzeit ist in Ost-West-Richtung angelegt. Eine Steinumfassung ist nicht mehr vorhanden. Die Grabkammer war ursprünglich von einem Erdhügel bedeckt.
Einkehrmöglichkeiten:
Außerhalb von Wildeshausen und Harpstedt nur Gaststätte Heinrich Meyer, Winkelsett.
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