| Rubrik: | Regionales Radwandern, Eintagestour |
|---|---|
| Streckenverlauf: | Oldenburg, Westerholt, Wardenburg |
| Länge: | 34,68 km |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, CR9 Südoldenburg |
| Kontakt: | Gemeinde Ganderkesee www.ganderkesee.de |
In Ziegeleien bei Oberlethe und Westerholt wurde Lauenburger Ton verarbeitet.

Wegbeschaffenheit: Verkehrsarme Straßen, gut befahrbare Schotterwege auf dem Deich, schlechte Wegstrecke am Tillysee, sandige Strecke beim Benthuller Moor
Startpunkt: Oldenburg - Schloßplatz oder Wardenburg - Glockenturm
Vom Schloßplatz in Oldenburg aus fahren Sie in Richtung Damm. Hinter der Hubbrücke biegen Sie gleich rechts ab in die Hermann-Ehlers-Straße. Fahren Sie geradeaus in den Rad- und Fußweg. Nachdem Sie die Brückenunterführung passiert haben, fahren Sie auf dem Deich des Osternburger Kanals weiter.
Am Ende dieses Weges überqueren Sie rechts die Fußgängerbrücke. Dieser Weg ist mit dem "J" des Jadewanderwegs gekennzeichnet. Weiter geht es auf dem Deich der anderen Uferseite. Fahren Sie den nächsten Weg rechts ab. Am Ende des Weges fahren Sie links, hier führt nur ein schmaler Pfad auf dem Huntedeich.
Nach ca. 600 m kommen Sie an zwei Brücken, überqueren Sie hier die Hunte und fahren Sie links am anderen Ufer werter. Bei der nächsten Brücke biegen Sie rechts ab zur Hauptverkehrsstraße. Hier überqueren Sie die Straße und fahren links weiter (Hunoldstraße). Biegen Sie die dritte rechts ein, Postweg. Fahren Sie geradeaus weiter in den Wanderweg. Weiter geht es über die Brücke über den Hundsmühler Querkanal. Biegen Sie links ab in den Schotterweg.
An der Achternmeerer Straße - eine der noch wenigen erhaltenen Klinkerstraßen - biegen Sie links ab. Weiter geht es die nächste rechts und sofort wieder rechts in den Soldatenweg (Schotterweg). (Sie fahren nun durch ein Moorgebiet, die Moorflächen sind kultiviert, rechts des Weges das Wittemoor, links des Weges das Tungeier Moor).
Am Fürstendamm biegen Sie rechts ab. Die Straße knickt bald nach links ab. Biegen Sie rechts in den Ziegeleiweg ein.
Bald sehen Sie den Schornstein der Ziegelei. Biegen Sie rechts auf die Ammerländer Straße. (Hinter dem nächsten Haus - Fliesen-Wellmann - liegt der Tonabfuhrweg. Der Weg ist mit Gras bewachsen und weiter hinten zugewachsen). Überqueren Sie die Ammerländer Straße und biegen Sie in die Glumstraße ein. Folgen Sie der Glumstraße. An einer Wegegabelung -links Rüschenweg - fahren Sie rechts weiter.
In den Ginsterweg links einbiegen.
Sie fahren direkt auf das Torfwerk zu. Dort biegen Sie links ab. (Auf ca. 2 km fahren Sie einen sandigen Weg. Hier haben Sie Einblick in frische Abtorfungsflächen). Am Ende dieses Weges biegen Sie links ab. Rechts des Weges Bent-Hullener Moor.
An der Böseier Straße biegen Sie links auf den Radweg und fahren in Achternholt vor Wöbkens Gasthaus rechts in den Wassermühlenweg . Nachdem Sie an der Wassermühle vorbeigekommen sind, biegen Sie links auf den Radweg der Hauptverkehrsstraße. Diese Litteier Straße führt Sie wieder nach Wardenburg zurück. An der Oldenburger Straße biegen Sie links ab und kommen geradeaus zum Glockenturm.
Vom Glockenturm fahren Sie in Richtung Oldenburg die Oldenburger Straße bis zum Iburgsweg, der rechts abgeht.
Alternative:
Sie können vom Glockenturm aus auch den Patenbergsweg - etwas ruhiger als die Oldenburger Straße - fahren. Überqueren Sie am Ende dieses Weges die Straße mit Radweg und fahren Sie in den Iburgsweg.
Hinter dem Tillyhügel biegen Sie links in einen unbefestigten Weg ein (Verkehrsschild "Durchfahrt verboten, landwirtschaftlicher Verkehr frei"). Bei der Windkraftanlage nehmen Sie den linken Weg, an der nächsten Wegegabelung rechts, der schmale Pfad führt am Tillysee entlang. Fahren Sie durch die Absperrung links des Weges und auf dem Asphaltweg in gleicher Richtung weiter. Achten Sie auf die nächste Absperrung rechts des Weges, fahren Sie dort rein und links weiter, über die kleine Brücke und sofort wieder links am Ackerrand weiter. Geradeaus auf dem Sandweg weiter, der bald in einen Schotterweg übergeht. Am Ende des Schotterweges biegen Sie rechts auf die Oldenburger Straße. Gleich wieder rechts in den Weg Zur Zugbrücke. Am Huntedeich geht es nun links vor der Brücke weiter.
Überqueren Sie die Hauptverkehrsstraße - Oldenburger Straße -(viel Verkehr!) und fahren Sie auf dem Deich weiter entlang der Hunte. Bleiben Sie auf dieser Uferseite, bis der Uferweg endet. Fahren Sie dann auf die Asphaltstraße und geradeaus weiter (Achterdiek). Am Ende des Achterdiek geht es links auf dem Niedersachsendamm weiter in Richtung Oldenburg.
Wenn Sie die Tour in Wardenburg begonnen haben:
Am Ende des Achterdiek biegen Sie rechts ab und fahren rechts auf dem Deich des Osternburger Kanals weiter (blaues Verkehrsschild ,,Rad-Fußweg" (Wanderschild "J"). Lesen Sie nun weiter oben ab Osternburger Kanal weiter.
Alternative mit Einkehrmöglichkeit:
Nachdem Sie die Hauptverkehrsstraße - Oldenburger Straße -überquert haben, fahren Sie an der Hunte weiter, bis Sie zu den beiden Brücken kommen, eine Fußgängerbrücke und daneben eine ältere breitere Brücke. Fahren Sie dort links zur Eichenallee (Naturdenkmal). An der Hauptverkehrsstraße biegen Sie rechts auf den Radweg und kommen zum Restaurant Wöbken. Zur Weiterfahrt fahren Sie vor dem Restaurant in die asphaltierte Straße Achterdiek. Hier fahren Sie weiter geradeaus bis zum Niedersachsendamm und kommen links nach Oldenburg zurück.
Sehenswürdigkeiten:
In Ziegeleien bei Oberlethe und Westerholt wurde Lauenburger Ton, der hier an die Oberfläche tritt, verarbeitet.
Ziegelei in Westerholt:
Die Ziegelei war bis 1966 in Betrieb. Hier wurde mit einem Ringofen gearbeitet, der mit Torf und Kohle beheizt wurde. Ein Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die alte Ziegelei zu erhalten und ein Ziegeleimuseum einzurichten.
Hinter der Ziegelei liegt die Tonkuhle Westerholt, die durch den Tonabbau entstanden ist. Sie ist heute kaum zugänglich und deshalb ein ideales Gewässer für Wasservögel.
Die ehemalige Lehmstraße - ein alter Tonabfuhrweg - führte von der Ammerländer Straße zur Straße ,,Hinterm Esch", heute noch als Grasweg neben Fliesen-Wellmann erkennbar.
Der Weg ist als Naturdenkmal ausgewiesen.
Hundsmühler Querkanal:
Der Querkanal verbindet den Hundsmühler Kanal mit dem Küstenkanal. Er ist als Naturdenkmal ausgewiesen und deshalb besonders geschützt. Früher wurden auf Kähnen Düngemittel zum Moorgut Witte-Moor am Hundsmühler Kanal und Torf von der staatlichen Fehnanstalt Hundsmühlen transportiert.
Torfwerk Achternmeer:
Das Torfwerk wurde 1961/62 erbaut. Damals wurde der Torf noch mit der Hand gestochen, heute wird diese Arbeit maschinell verrichtet. Auch heute noch wird der Torf zum Teil auf Loren transportiert. - Frisch gestochenen Torf können Sie am Schäferweg und am Dortmunder Weg sehen. - Das Torfwerk kann besichtigt werden, vorher bitte telefonisch anmelden:
Torfwerk Achternmeer, Schäferweg 8, 26203 Wardenburg, Telefon (044 07) 83 81.
Benthullener Moor:
Kurz vor der Wohnbebauung haben Sie Einblick in das Benthullener Moor, das seit 1984 unter Naturschutz steht. Es ist eines der wenigen unkultivierten Hochmoorreste im Bereich des östlichen Vehnemoores. Es wurde in seinem ursprünglichen Charakter jedoch durch Entwässerung, Moorbrände und Abtorfung verändert.
Einkehrmöglichkeiten:
Hundsmühlen:Restaurant Wöbken und weitere im Ort
Achternholt:Wöbkens Gasthaus Fünfhausen:Restaurant Alte Wassermühle Wardenburg:mehrere Einkehrmöglichkeiten Tungeln:Tungeler Krug
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