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Dünen an der Hunte

Rubrik:Regionales Radwandern
Start:Bahnhof Huntlosen
Streckenverlauf:Sandkrug, Sandhatten
Länge:34,81 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, CR9 Südoldenburg
Kontakt:www.ganderkesee.de

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Informationen zur Tour

Entlang des Naherholungsgebietes Osenberger Dünen

Wegbeschaffenheit: Die Strecke führt über verkehrsarme Strassen sowie land- und forstwirtschaftliche Wege. Verkehrsreichere Strassen haben Radwege; westlich von Sannum ca. 350 m unbefestigt, Schotterwege in den Osenbergen.

Fahren Sie vom Bahnhof Huntlosen die Asphaltstrasse (Am Bahndamm), die parallel zur Bahnlinie hinter dem Bahnhofsgebäude führt. Linker Hand können Sie zwischen Bahnlinie und dieser Strasse den Mammutbaum sehen.

Fahren Sie jetzt wieder ein kleines Stück zurück und in die nächste Strasse Alter Postweg. Nach einer Rechtskurve kommen Sie an die Hauptstrasse, dort biegen Sie links ein (Bahnhofstrasse). Bei der Volksbank (dort eine Radwandertafel) biegen Sie links in den Westerburger Weg, der nach einer Linkskurve über die Bahnlinie führt, folgen Sie diesem Weg. Ab Kriegsgräberstätte ca. 350 m sandiger Weg. Am Ende des Weges biegen Sie scharf links in den Heidkampsweg (Betonsteine). Am Ende dieser Strasse fahren Sie rechts. An der nächsten Wegekreuzung fahren Sie geradeaus in den Voßbergweg.

In Westerburg biegen Sie links in den Dorfweg, überqueren die Hauptstrasse (Achtung Verkehr!). Am Ende des Dorfweges fahren Sie links in die mit Betonsteinen gepflasterte Strasse Zur Teebkerei. Folgen Sie diesem Weg bis zum Hubertusweg, in den Sie einbiegen. Rechts des Weges ist eine Reithalle. Am Ende des Hubertusweges biegen Sie links ab und sofort wieder rechts. (Wenn Sie nach dem Hubertusweg links abbiegen Zum Reitplatz, kommen Sie zum Spielplatz der Schule). Ein Abstecher in das Reiterdorf Höven ist zu empfehlen.

An der Wegegabelung fahren Sie links, Griesenmoorweg. Weiter geht es rechts in den Luchsendamm und gleich wieder links Im Dreieck. An der Strasse mit Radweg rechts, überqueren Sie die Huntloser Strasse und fahren auf diesem Radweg weiter (Sandkruger Strasse). Am Ortseingang von Sandkrug liegt links das Druckereimuseum.

In Sandkrug fahren Sie rechts am Bahnhof vorbei. Bei der Kirche liegt rechter Hand ein Spielplatz. Nach dem Wanderparkplatz rechter Hand am Auvers-le-Hamon-Platz fahren Sie rechts in den Waldweg, vor dem Weg befindet sich eine Wandertafel. Dem Weg Nr. 13 folgen.

Überqueren Sie die mit Betonsteinen gepflasterte Strasse und fahren Sie geradeaus auf den Rad-Fußweg (blaues Verkehrsschild). Überqueren Sie die Strasse und fahren Sie links den Weg hoch Am Waldesrand, der bald in einen Schotterweg und dann in einen mit Gras bewachsenen Waldweg übergeht (Wunderhorn rechter Hand).

An der Wegespinne fahren Sie geradeaus weiter in Richtung Sandhatten (Wegweiser). Links ein Abstecher zur Steilen Wand ist zu empfehlen. Es geht immer geradeaus bis zur rot-weißen Schranke. Biegen Sie vor der rot-weißen Schranke rechts in den Schotterweg, in der Mitte Heidestreifen. Es geht wieder geradeaus.

An der Püttenhütte angekommen, bieten sich zwei Alternativen:
1. Kürzerer Weg nach Huntlosen zurück über die Sannumer Brücke: Fahren Sie rechts an der Hütte vorbei, über eine kleine Brücke und weiter geradeaus in den Weg mit Schlagbaum. An der nächsten Wegegabelung fahren Sie links in den unbefestigten, mit Gras bewachsenen Weg. Nach der Holzbrücke folgen Sie weiter dem Weg Nr. 11, und zwar hinter der Holzbrücke links, an der Hunte entlang bis zur Huntebrücke (Vorsicht an dem Hunteuferweg, ungesicherte Uferböschung!). Fahren Sie über die Brücke, auf dem anderen Ufer geht es rechts weiter. Sie kommen am Haus Sannum vorbei und biegen dort rechts auf den Radweg. Fahren Sie links in der Kurve in den nächsten Weg, Eschweg, z.T. unbefestigt, Linkskurve. Sie kommen zum Ausgangspunkt zurück.

2. Längere Strecke über Sandhatten, Tierpark Ostrittrum nach Huntlosen:
Hinter dem Schlagbaum an der Püttenhütte biegen Sie links ab (Richtung Sandhatter Waldcafe). Folgen Sie dem Weg (Heubergsweg) bis nach Sandhatten. Sie können aber auch rechts in den Heideweg und dann links in den befestigten Bulderbergsweg fahren. Nach Ende des Weges halten Sie sich rechts.

In Sandhatten fahren Sie in den Weg Am Feuerwehrhaus und rechts in die Leuchtenburger Strasse. Bald kommt links des Weges ein Spielplatz. Beim Gasthof "Zur Leuchtenburg" fahren Sie Richtung Ostrittrum. Nach einer Linkskurve zweigt links der Weg Zum Hünengrab ab (1 km langer Feldweg). Nach Besichtigung des Steingrabes kehren Sie diesen Weg wieder zurück und biegen scharf links auf den befestigten Weg.

In Ostrittrum an der Huntloser Strasse geht es links zum Märchen- und Tierpark. Nach dem Tierparkbesuch fahren Sie weiter Richtung Dötlingen bis zum Großsteingrab Egypten (Grabanlage ca. 3400-2800 v. Chr.). Anschließend fahren Sie diesen Weg wieder zurück bis zur K 236 u. biegen auf der Huntloser Strasse links Richtung Westrittrum ein. Sie überqueren bald die Hunte.

Beim "Westrittrumer Krug" in Westrittum überqueren Sie die Straße und fahren in den Rittrumer Esch. Überqueren Sie die Amelhauser Strasse, weiter geht es den Brookweg entlang. Am Ende dieses Weges biegen Sie rechts ab und kommen so zur Bahnhofstrasse.

Sehenswürdigkeiten:

Dünen an der Hunte: Südlich der Stadt Oldenburg erstreckt sich rechts der Hunte bis nach Sandhatten das Dünengebiet Osenberge. Heute sind die Osenberge ein beliebtes Naherholungsziel insbesondere für Oldenburger.

Die Binnendünen sind postglaziale Sandaufwehungen, d.h. sie sind nach der letzten Eiszeit entstanden. Die Hunte, die sich ihren Weg durch ein von eiszeitlichem Schmelzwasser vorgeformtes Tal suchte, brachte vom Wiehengebirge große Sandmassen mit. In Trockenperioden wehte der Westwind den Sand aus den Sandbänken heraus, so daß diese Dünenlandschaft entstand. Die höchste Erhebung bzw. der "Gipfel der Sandkruger Alpen" ist die "Steile Wand" mit NN + 26 m. Diese Dünen wanderten auch später noch. Insbesondere die Weide- und Plaggenwirtschaf führte dazu, daß der Wind die Dünen bewegte und neue Düner, entstehen ließ. Im Jahre 1790 begann man, diese Heideflächen mit Kiefern aufzuforsten. Um das Wandern der Dünen zu verhindern, setzte man u.a. Strandhafer und Sandsegge. 1840-44 wurden Kiefern im Bereich Tannersand gepflanzt, 1844-48 im Bereich Gierenberg. Möglich wurde die Aufforstung allerdings erst, nach dem diese Gemeinweiden der Bauerschaften Streck und Sandhatten in Staatsbesitz überführt wurden.

Eine Besonderheit der Osenberge stellen die Schlatts dar. Dies sind flache, vermoorte und abflußlose Mulden, in denen ganzjährig Wasser steht. Sie wurden vom Wind ausgeblasen. Im Bereich des Naturschutzgebietes Gierenberg und Tannersand liegen sechs der Osenberge-Schlatts.

Durch die Osenberge verlief auch der Winterweg der Post bis 1821, denn dies war damals im Winter die einzig trockene Verbindüng zwischen Oldenburg und Bremen.

Mammutbaum in Huntlosen: Dieser über 20 m hohe Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) mit einem Stammumfang von 4,70 m ist als Naturdenkmal ausgewiesen. Die ehemalige Bahngärtnerei beim Huntloser Bahnhof pflanzte diesen Mammutbaum. Mammutbäume sind in Kalifornien beheimatet Sie wurden erstmals 1853 in Europa eingeführt. Nur wenige Mammutbäume haben in Niedersachsen überleben können. Dieser ist der älteste in Niedersachsen, sein Alter wird auf mehr als 130 Jahre geschätzt. Der Orkan von 1972 brach seinen Endtrieb ab, aber eine 20 cm lange Bohrprobe aus dem Kern des Stammes ergab, daß der Baum noch völlig gesund ist.

St.-Brictius-Kirche in Huntlosen: Wie die St. Katharinenkirche in Schönemoor ist die Kirche in Huntlosen in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im wesentlichen aus Backstein erbaut worden. Besonders hervorzuheben ist das Triumphkreuz aus dem 14. Jahrhundert.

Steingrab Sandhatten: Aus der Jungsteinzeit; wie bei den anderen Steingräbern fehlt hier die Trockenmauerung zwischen den Trägersteinen ebenso wie der Erdhügel. Das Grab wurde 1934 ausgegraben. Damals war es schon zerstört, denn 1866 hatte man den Erdhügel abgetragen und die jetzt fehlenden Steine für das Fundament einer Scheune gebraucht.

Einkehrmöglichkeiten:
Huntlosen:mehrere Einkehrmöglichkeiten Höven:Gestüt-Gaststätte
Astrup:Astruper Krug
Sandkrug:mehrere Einkehrmöglichkeiten Sandhatten:Sandhatter Waldcafe, Gasthof "Alte Post", Gasthof "Zur Leuchtenburg" Ostrittrum:Gaststätte "Zur Mühle" Westrittrum:Westrittrumer Krug

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Urheber: © Gemeinde Ganderkesee

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