GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

Rund um den Jadebusen

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Wilhelmshaven, Helgolandkai
Streckenverlauf:Stollhamm, Dangast
Ziel:, Südstrandpromenade
Länge:69,52 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC4
Kontakt:Fritz Oeltermann,
ADFC Wilhelmshaven

kontakt@adfc.de
www.adfc.de

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Radtour entlang des Jadebusens

Streckenbeschaffenheit: eben. Geeignet für: Familien, Kinder ab 8 J. Am Wegesrand: Wurtendörfer, Windmühlen, idyllischer Hafen, evtl. Badegelegenheit. Ausrüstung: Tourenrad, Fernglas, ggf. Badezeug. Der Helgolandkai ist Ausgangspunkt dieser Radtour, auf der wir den Jadebusen umrunden. Mit der Fähre, die üblicherweise um 09.00 Uhr ablegt, "schippern" wir hinüber nach Eckwarderhörne. Vom Anleger geht es zunächst nach links den Deich hinauf zur Strandhalle. Von dort führt die Straße hinunter, lassen Sie das Rad rollen, sie bewegen sich in Richtung Eckwarden. Dem friedlichen Ort ist nicht mehr anzusehen, daß er einst Napoleon als Blockadestützpunkt gegen den Britischen Welthandel diente . . . . Ein Besuch der Kirche auf der recht hohen Wurt ist für kunstgeschichtlich Interessierte interessant. Am Ortsausgang von Eckwarden biegen Sie nach rechts in den Bollwerksweg ein, womit Sie sich für kurze Zeit aus dem Autoverkehrsfluß abgesetzt haben. Der Weg bringt Sie nach etwa 1,5 km auf die eben verlassene Straße zurück. Fahren Sie rechts weiter und biegen Sie nach 500 Metern rechts in die "Apfelallee", der Roddenser Straße ein. Nach knapp drei Kilometer sind Sie wieder am Deich des Jadebusens, dem Sie zunächst westwärts folgen bis zur Deich-"Nase" bei Beckmannsfeld. Lenken Sie Ihr Fahrrad nun rechts, um dem Deichzug nunmehr in südlicher Richtung zu folgen. Nach einem guten Kilometer treffen Sie auf die erste Abzweigung, die Sie in nun östlicher Richtung nach Stollhamm leitet. Ihre Route mündet auf der Hauptstraße. Biegen Sie hier links und bei der Kirche wieder rechts in die Schulstraße ab. Im Schatten der hohen Bäume neben der Kirche ist eine kleine Pause (ggf. auch zur Erledigung dringender Bedürfnisse) angesagt. Setzen Sie die Fahrt in der eingeschlagenen Richtung fort, so gelangen Sie am Ende auf die Bahnhofstraße. Biegen Sie rechts ab, überqueren nach wenigen Metern (wiederum) die Hauptstraße und fahren in südlicher Richtung auf der Seefelder Straße weiter. Sie durchradeln Ahndeich und nach etwa 5 km knickt die Straße nach links in Richtung Seefeld ab. Schwenken Sie im Ort rechts in die Schulstraße, an deren Ende Sie wiederum rechts abbiegen. Am westlichen Ortsausgang passieren Sie die Seefelder Mühle, die als solche nicht mehr aktiv ist, jedoch häufig für Kulturveranstaltungen genutzt wird. An Wochenenden ist nachmittags das daneben befindliche Café geöffnet. Für die Weiterfahrt schlagen Sie an der Weggabel bei der Mühle den Weg nach links, also in südlicher Richtung ein. Folgen Sie bei der Weiterfahrt den Hinweisschildern "Varel" bzw. "Reitland". Bei Augustenhausen, südlich Sehestedt, treffen Sie auf die Bäderstraße, die Ihnen linksseitig einen Radweg bietet. In Süderschweiburg (beim Heu-Hotel) wechselt der Radweg auf die rechte Straßenseite. Es ist sinnvoll, hier weiterhin dem Straßenverlauf nach Diekmannshausen zu folgen, so lange Sie nicht sicher sein können, daß die Wege am Deich ohne akrobatisches Fahrradstemmen zu bewältigen sind. Von Diekmannshausen in Richtung Varel bleiben Sie noch auf dem Radweg, der hier die B 437 begleitet. Nach etwa 2 km überqueren Sie die Jade, die hier den Deich zum Jadebusen "durchbricht", wenige Meter weiter lenken Sie nach rechts auf den gepflasterten Weg, auf dem Sie bis zum Vareler Hafen gelangen (Freunde der Meeresfrüchte können hier vorzüglich ihren Appetit stillen). Parallel zum Hafenbecken führt ein (schmaler werdender) Pfad zur Vareler Schleuse. - Ein kurzes Verweilen und ein Blick über den Jadebusen an dieser Stelle tut der Seele gewiß gut. - Zur Weiterfahrt nach Westen nehmen Sie nicht den Weg am Deich, da nicht sicher ist, ob alle Tore frei passierbar sind. Fahren Sie zunächst vor dem Deichtor nach links auf dem Betonweg entlang der Buschreihe südwestwärts. Biegen Sie nach ca. 350 m rechts in die anfangs etwas holprige Klinkerstraße ein. Nach der nächsten Linkskurve ist der weitere Verlauf doch gut befahrbar. Ihr Weg endet schließlich an einer Asphaltstraße, die auch vom Kfz-Verkehr zwischen Vareler Hafen und Dangast genutzt wird. Folgen Sie der Straße nach rechts bis diese nach ca. 2 km einen Linksknick vollzieht. Fahren Sie hier nach rechts den kurzen Weg zum Deich. Auf dem Deichsicherungsweg westlich nach Dangast sind die Tore in der Regel gut passierbar. Sie erreichen Dangast auf der Deichkrone am Ostrand. Behalten Sie die Richtung bei. Über den Rad-/Fußweg (zunächst) am Gelände des Schwimmbades entlang, geht es stetig geradeaus. Nach Passieren der Häusergruppe haben Sie wieder asphaltierte Straße unter dem Rad. Oberhalb des westlichen der beiden Campingplätze geht es weiter in Richtung Altes Kurhaus und - um das Kurhaus herum und unter großen Baumkronen hindurch - zum Dangaster Siel. Auf dem Sandweg und der folgenden Klinkerstraße fahren Sie in einem Rechtsbogen zum Fuße des Deiches und überqueren das Siel. Der weitere Weg nach Wilhelmshaven ist nun eindeutig durch die Deichlinie vorgegeben: Nach einem Kilometer müssen Sie (kurz vor Petershörn) noch einmal die Deichkrone überwinden, um die nördliche Linie nach Cäciliengroden und Mariensiel einzuschlagen. Bei Mariensiel wechseln Sie die Deichseite. Auf der Wasserseite liegen jetzt noch fünf Kilometer vor Ihnen bis zur Kaiser-Wilhelm-Brücke und noch ein Kilometer zu Fuß auf der Südstrandpromenade, wo Sie sich für Ihre Tagesleistung eine schöne (innere) Erfrischung "genehmigen" sollten.

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (1,57 MB)

Urheber: © Fritz Oeltermann, ADFC Wilhelmshaven

« zurück zur Übersicht »