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Zum Wisentgehege / Franz-Ferdinand-Eiche

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Parkplatz Jagdschloß
Streckenverlauf:Jagdschloß, Wisentgehege, Franz-Ferdinand-Eiche
Ziel:Parkplatz Jagdschloß
Länge:6.00
Kontakt:stadt@springe.de
www.springe.de

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Informationen zur Tour

Wandern durch den Deister

Ab Parkplatz Jagdschloss queren wir zuerst die Landstraße und gehen auf dem parallel hierzu verlaufenden Radweg nach rechts. Gleich haben wir einen Blick in die 2.700 m lange Kaiserallee: Diese verbindet das Jagdschloss mit der Bundesbahnstrecke. Am Anfang der Kaiserallee befand sich ein speziell für Kaiser Wilhelm II erbauter Bahnhof, nur für den Hofzug. Kaiser und Hofstaat fuhren dann durch die Allee mit Pferd und Wagen zum Schloss. Auf dem Radweg weitergehend treffen wir dann bald auf die Sauparkmauer, die aber kurz danach links abschwenkt. Diese 16,4 km lange Mauer wurde 1836 - 1839 nach Gerichtsbescheid (König von Hannover gegen den Gutsbesitzer v. Wedemeyer aus Eldagsen) gebaut. Das Wild aus dem Jagdgebiet des Königs wurde in den Mauerpark getrieben und konnte fortan keine Schäden mehr auf den Feldern der Bauern anrichten. Kurz bevor der Fahrradweg auf einen Parkplatz trifft, gehen wir wieder über die Straße und durch eine Schleuse in den "Saupark" (Vorsicht Autoverkehr!). Auf dem Sonnenweg gehen wir dann aufwärts bis zur ersten Gabelung (Wisentgehege 3,5 km) und biegen links ab. Wir treffen auf eine Kreuzung (rechts Schutzhütte) und setzen den Weg nach links fort (Wisentgehege 1,9 km) und kreuzen die Landstraße 461. Auf dem Radweg neben der Straße nach Alvesrode gehen wir weiter in Richtung Wisentgehege. Den ersten Waldweg nach links lassen wir unbeachtet. Kurz vor einem links gelegenen unbefestigten Parkplatz zweigt ein Weg nach links (Jagdschloss 2,2 km) ab. Bevor wir uns auf diesen Weg begeben, ist ein Besuch des Wisentgeheges, evtl. mit Einkehr verbunden, möglich. Entweder nach einem Besuch des Wildparks oder auch gleich direkt, gehen wir in den o. a. Waldweg hinein. Nach kurzer Strecke sehen wir auf der rechten Seite eine etwa 300 Jahre alte Eiche, die bei einem Durchmesser von ca. 1,90 m einen Umfang von 6,0 m hat, an der ein Schild in Erinnerung ruft: Franz-Ferdinand-Eiche Der Erzherzog schoß von hier aus auf der letzten Hofjagd im Saupark am 23. November 1912 im "eingestellten Jagen": 1 Altaihirsch 6 Dammhirsche 39 Sauen Der österreichische Thronfolger galt als ein außergewöhnlich guter Schütze. Seine tragische Ermordung am 28. Juli 1914 in Sarajewo war der Anlass zum Ausbruch des ersten Weltkrieges. Wieder auf dem Weg sehen wir rechts bald eine Schutzhütte. Hier können wir wählen: Der geradeaus führende Weg (Jagdschloss 1,5 km), ist der längere. Der nach Linkskurve gleich rechts abzweigende ist etwas kürzer und auch in besserem Zustand. Beide Wege führen uns zum Radweg neben der L 461, auf dem wir, nach rechts einbiegend, zum Parkplatz am Jagdschloss gelangen. Rechts des 2. Endweges ein Sinnspruch an eine Eiche: Woher ich kam, wie alt ich bin, das hab ich längst vergessen. Viel Freud kam auf, viel Leid ging, hin im Land unterdessen.

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Urheber: © Stadt Springe

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