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Kleiner Deister mit Webelsgrund

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Jagdschloß
Streckenverlauf:Springer Tor, Streittor, Gestüt Webelsgrund
Ziel:Jagdschloß
Länge:7.00
Kontakt:stadt@springe.de
www.springe.de

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Informationen zur Tour

Wandern durch den Deister

Ausgehend von der Eldagsener Straße/Straße am Burgberg wandern wir in den "Kleinen Deister". An der ersten Gabelung im Wald (Hinweis: Jagdschloss 1,4 km) schwenken wir nach links und gehen durch das "Springer Tor". Wir bleiben auf dem Weg (nach links Ausblick über das Tal und zum Großen Deister) und kommen an eine Kreuzung oberhalb des Jagdschlosses bzw. des Teetors.

Wir gehen nach rechts aufwärts (Hinweis: Streittor). Einen noch erkennbaren Fahrweg nach rechts lassen wir unbeachtet. Erst nach einem guten Kilometer ist der recht beschwerliche Aufstieg bewältigt. Wir begeben uns auf den Abstieg, indem wir dem bisherigen Weg folgen (nicht nach rechts abbiegen). Verschiedene Ausblicke entschädigen uns für die "Strapaze".

Wir kommen auf einen Hauptweg, der von links kommend den Durchbruch mit dem Streittor verbindet. Nach rechts gehend kommen wir an das Streittor.

Bald erreichen wir das links des Weges liegende "Gestüt Webelsgrund".

Dieses Gestüt, 1954 von Fritz Bähre gegründet, nimmt sich mit besonderer Liebe der Zucht der aus Ostpreußen vertriebenen und heimatlos gewordenen Trakehner an.

Wir bleiben auf dem Weg am Waldrand entlang. Links rückwärts liegt der Ort Altenhagen, vorwärts links hinter der B 217 Sedemünder.

Nach rechts aufwärts führt ein Weg nach Springe (2,6 km). Dieser Weg kann zur Rückkehr an den Ausgangspunkt benutzt werden.

Der zu beschreibende Weg aber verläuft weiterhin am Waldrand entlang (rechts Hochstand).

Wir stoßen auf einen Wirtschaftsweg, der parallel zur Bundesstraße 217 verläuft. Wir werden nach rechts abbiegen. Vorher aber machen wir einen Abstecher nach links und finden einen vom Heimatbund Springe erstellten Gedenkstein:

Hier stand das Dorf Sedemünder. Aufgegeben im unruhigen 16. Jahrhundert.

Außerdem wird an die Schlacht bei Sedemünder vom 28. Juli 1260 erinnert.

Wir gehen auf dem Wirtschaftsweg zurück und in dieser Richtung weiter, schwenken in Höhe der Ampelanlage nach rechts ab und gehen aufwärts in den Wald.

Wer die Hallerquelle besuchen möchte und einen Umweg von etwa 700 m nicht scheut, folgt weiter dem Wirtschaftsweg und geht nach ca. 300 m (kurz hinter einem Strommast) rechts rückwärts in Richtung Wald. Rechts sehen wir einen Steinschuppen und unterhalb davon die Hallerquelle. Links des Weges liegt der Teufelstein, der die Abdrücke je eines Pferde- und Menschenfußes zeigt.

Die Sage erzählt, dass vor Jahrhunderten der Springer Bürgermeister, der dem Teufel in dessen Höhle auf dem Nesselberg (bei Altenhagen I) folgen musste, hier mit diesem in Streit geriet. Der Springer schleuderte den Teufel mit solcher Gewalt auf den Stein, dass die Fußabdrücke zurückblieben. Der Teufel wurde seither in Springe nicht mehr gesehen. Der Amtmann Busmann hat in den Stein noch sein Wappen, das Datum 14. Juni 1770 und seine Initialen "F B" einhauen lassen.

Wir folgen dem Weg weiter aufwärts bis zu dem von rechts, vom Wirtschaftsweg kommenden, und gehen auf diesem aufwärts in den Wald. An der nächsten Gabelung bleiben wir links.

Weiter ansteigend kommen wir an den Weg Webelsgrund/ Springe und folgen diesem nach links (Springe 2,0 km). Ein Bogen führt uns nach links (Springe 1,8 km). Wir bleiben weiter auf diesem Weg und sehen auf der rechten Seite ein Schild: Springe 1,3 km.

Hier kann, wer nicht zum Ausgangspunkt zurück will, links abwärts (sehr schlechter und beschwerlicher Pfad) in Richtung Stadt (Neuer Friedhof) gehen.

Der zu beschreibende Weg aber geht weiter in Richtung Jagdschloss (2,5 km).

Er führt an die Gabelung, an der wir zu Beginn dieser Wanderung in Richtung Teetor bzw. Jagdschloss abgebogen sind. Wir nähern uns, links abbiegend, dem Ausgangspunkt: Straße Am Burgberg. Rechts beginnt zögerlich die Bebauung und schließt sich das Geländes des Krankenhauses Springe an Wir stoßen auf die Eldagsener Straße und kommen, dieser links folgend, in die Stadt.

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Urheber: © Stadt Springe

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