| Rubrik: | Regionales Radwandern |
|---|---|
| Streckenverlauf: | Verden, Borstel, Scharnhorst |
| Länge: | 19,93 km |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, CR4 Großraum Bremen |
| Kontakt: | www.adfc-verden.de |
Auf dieser Tour verlocken ein Pferdemuseum und ein Freizeitpark zu Zwischenstops.

Unsere Tour beginnt am Bahnhof in Verden. An seinem Ausgang starten wir nach rechts in die Bahnhofstraße in Richtung Holzmarktgelände und treffen schon auf unsere erste Attraktion: Das Deutsche Pferdemuseum.
Nach seinem Umzug hat das Deutsche Pferdemuseum im Mai 2000 das neue Domizil bezogen und kann hier mit Raritäten aufwarten, die man in anderen Museen vermißt. Vom Urpferdchen bis zum heutigen Zuchttier, vom Wildpferd bis zum Reitpferd, von der Züchtung bis zur Haltung unterschiedlicher Rassen und vieles mehr wurde aus aller Welt in einem engagierten Projekt zusammengetragen.
Verzichten wir jetzt auf eine Besichtigung, biegen wir vor diesem Gebäudekomplex nach links ab. Kommen wir aus dem Pferdemuseum heraus, biegen wir entsprechend rechts ab. In beiden Fällen folgen wir der Ostertorstraße (auch entgegen der Einbahnstraße, dies ist hier nämlich erlaubt!) bis zum Nikolaiwall/Johanniswall und biegen hier nach Überqueren der Kreuzung nach links in den Nikolaiwall ab. Anschließend geht es nach rechts in die Grüne Straße und dann nach links in die Andreasstraße mit der kleinen St. Andreaskirche und im Hintergrund dem Verdener Dom. Links der Domstraße liegen die Altstadt Verdens und das Fischerviertel.
Die St. Andreaskirche tritt neben dem Dom natürlich in den Hintergrund. Sie ist aber trotzdem einen Besuch wert. Im Dom sollte man sich auf jeden Fall den "Steinernen Mann" anschauen, der laut Überlieferung nach einem Kirchenraub vom Teufel geholt wurde und im Mauerwerk steckenblieb. Bei den Stadtführungen gibt es das Wanderbuch mit der Sage vom "Steinernen Mann".
Vom Dom aus begeben wir uns vom Platz Lugenstein (Platz zur Fußgängerzone hin) nach links in die Untere Straße. Zunächst treffen wir hier auf den Seeräuber Störtebeker, natürlich als Statue. Alljährlich verteilt Störtebeker vor dem Rathaus immer noch seine Heringe und das Schwarzbrot an die Armen. Einige Meter weiter gelangen wir zum Historischen Museum.
Um den starken Verkehr in der Unteren Straße zu meiden, schieben wir unsere Räder ein kurzes Stück durch die Fußgängerzone. Diese erreichen wir vom Historischen Museum aus über den gegenüberliegenden Gang. Hier passieren wir das Rathaus und die sehenswerte St. Johanniskirche, nach der wir nach links in die Straße Blumenwisch abbiegen. Wer lieber fahren will, folgt der Unteren Straße weiter über Reeperbahn bis zur Straße Blumenwisch und biegt dort links ab.
Wir folgen der Ausschilderung der Weserradweges ( Am Allerufer, Allerstraße, Maulhoop, Memelstraße, Halsmühlenweg) bis zur Storchenstation. Von hier aus überqueren wir die Eisseler Straße zu einem Platz und unternehmen evtl. einen kurzen Abstecher zum Sachsenhain.
Im Jahre 782 soll Karl der Große hier tausende von Sachsen getötet haben, die er zum christlichen Glauben bekehren wollte. Die jetzt noch stehenden Steine wurden aber erst durch die Nationalsozialisten in den Jahren 1934/35 erstellt, um hier eine Gedenkstätte und einen Wallfahrtsort für ganz Deutschland zu errichten. Das Gelände ist jetzt Eigentum der Evangelischen Landeskirche Hannover.
Weiter geht es über einen kleinen Pfad, der von diesem Platz aus gleich rechts abzweigt und auf den Mühlenweg führt. Ihm folgen wir nach links und biegen dann in einen Tunnel ein, der die Bahnlinien unterquert (Schülerweg). An der Hamburger Straße nutzen wir die Ampel und folgen dem Goedekeweg. Am Ende biegen wir nach rechts in die Störtebekerstraße ab und fahren dann nach links in den Holzkamp und die Wittekindstraße. Dann folgen wir dem Radweg an der Straße Neumühlen nach links. An der Einmündung Uhlemühlen/Brunnenweg (von dem hier aufgestellten Ortsplan können wir zum ausgeschilderten Verdener Brunnen bzw. am Brunnenweg entlang zur 800 Meter entfernten Verdener Düne gelangen) biegen wir nach links i.R. Scharnhorst ab.
Am Verdener Brunnen befand sich einst ein bekannter Kur- und Badeort. Das möchte man kaum glauben: Ist doch heute kaum Wasser anzutreffen. Und auch eine Düne hat Verden zu vermelden: Sie ist in der Spätglazialzeit entstanden. Solche Dünen liegen am Rande von Niederungen und sind aus Schmelzwassersanden entstanden, die sich dort abgelagert haben.
Hinter der Ortschaft Scharnhorst erreichen wir den Sportflugplatz. Nach einer kurzen Rast und einer intensiven Beobachtung des fliegerischen Könnens der Piloten kehren wir um und nehmen in Scharnhorst an der Kreuzung links die Straße "Im Dorf". Wir folgen den Straßen Giersberg, Schnuckenstaller Weg und Schnuckenstall wiederum links. Am Ende des Waldes zweigt ein Weg scharf rechts ab. Ihm folgen wir bis zum Freizeitpark.
Der Freizeitpark Verden ist vom 28. März bis zum 1. November geöffnet.
Aus dem früheren reinen Märchenpark ist ein Freizeitpark entstanden, der Floßfahrt, Saurierinsel, Seilbahn und nach wie vor natürlich Märchendarstellungen bietet. Spiel, Spaß und Mitmachen sind hier Trumpf.
Weiter führt uns der Weg bis an die Lindhooper Straße. Hier fahren wir nach links auf dem Radweg bis zur ersten Ampel. Dort biegen wir links in die Carl-Hesse-Straße, radeln dann auf dem Lüneburger Weg nach rechts und fahren am Spaßbad vorbei in Richtung Bahnhof. Der Straße "Am Alten Pulverschuppen" folgen wir nach links, dem Borsteler Weg nach rechts und biegen in die Straße Alter Borsteler Weg ab. Hinter dem Bahntunnel geht´s nach links zum Bahnhof zurück.
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Urheber: © ADFC -KV Verden, Hans-Walter Wacker, Verden