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Tour 3 - Bad Sachsa

Rubrik:Regionales Radwandern
Streckenverlauf:Bad Sachsa, Tettenborn, Walkenried
Länge:23,04 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, CR16 Oberharz und Randlandschaften
Kontakt:Landkreis Osterode am Harz

Postfach 1451
37504 Osterode am Harz

Tel. 05522/960-0
Fax. 05522/960-333

kreishaus@landkreis-osterode.de
www.landkreis-osterode.de

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Informationen zur Tour

Tour vorbei an dem Dolomitfelsen des Staufenbüttel

Eine dritte kleine Tour führt von Bad Sachsa oder Steina aus unterhalb des Dolomitfelsens des Stauffenbüttel entlang zu dem Gipskarstgebiet rund um den Römerstein.

Der Römerstein stellt, wie auch der Stauffenbüttel, den Rest eines Riffs des Zechsteinmeeres dar, das sich auf einem alten Vulkan bildete. Zu Fuß läßt sich dieses imposante Naturdenkmal umrunden.

Mit dem Rad geht es weiter zur Springwiese, einer Karsthohlform, in der sich Schwinden und Quellen, hauptsächlich von der Steina gespeist, vereinigen.

Der Nußteich ist natürlichen Ursprungs, wird aber künstlich angestaut. Es handelt sich um ein Naturschutzgebiet, bitte die Wege nicht verlassen.

Wir fahren über Tettenborn nach Neuhof zu den Kranichteichen. Da aus ihnen wesentlich mehr Wasser abfließt als zuzufließen scheint, müssen sie zusätzlich unterirdisch gespeist werden.

Die Sachsensteinwand, die man von der Straße aus gut sehen kann, ist natürlichen Ursprungs und nicht etwa ein Steinbruch. An ihrem Fuße fließt die Uffe, die die Wand ständig unterlaugt. Auch eine kleine Karstquelle tritt hier zutage. Die Uffe verliert dort viel Wasser. Es wird unterirdisch einer Störungszone zugeführt, die an der Oberfläche durch Erdfälle und den Höllteich bei Walkenried erkennbar wird. Es tritt einerseits in der Wieda, andererseits im Salzaspring nordwestlich von Nordhausen (Thüringen) zutage.

Der Höllstein am Höllteich ist durchsetzt mit zahlreichen "Zwergenlöchern", dessen größtes, die "Waldschmiede", leider einstürzte. Es handelt sich um Quellungshöhlen, die dadurch entstanden, daß sich Anhydrit unter dem Einfluß von Niederschlagswasser in Gips verwandelt und damit förmlich aufquillt und sich vom Untergrund abhebt.

Höllteich, Andreasteich und Röseteich sind Beispiele für Teiche in der Umgebung Walkenrieds, die durch Karst entstanden und später durch die Zisterziensermönche des Walkenrieder Klosters als Fischteiche genutzt wurden. Auch der Itelteich weiter östlich wurde von ihnen als Fischteich genutzt und daher künstlich angestaut. Er wird unter anderem von Karstquellen gespeist. Von hieraus fließt das Wasser über eine Schwinde unterirdisch zu den Pontelteichen am Gänslochspring.

In dem Kalkbuchenwald, zwischen Walkenried und Bad Sachsa, liegt der Priorteich mit Waldfreibad.

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Urheber: © Landkreis Osterode am Har

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