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Um den Granestausee

Rubrik:Mountainbiking, Eintagestour
Start:Goslar
Streckenverlauf:Goslar, Herzog-Julius-Hütte, Gut Riechenberg
Ziel:Goslar
Länge:25.00
Kontakt:ADFC-Kreisverband Goslar
Frau Sabine Lippert
Hochgericht 18
38640 Goslar
Tel. (05321) 20345
Fax. (05321) 20345

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Informationen zur Tour

Tour auf eben Forststrassen und Feldwegen durch eine sehr waldige Landschaft.

Vom Bahnhofsplatz aus fahren wir zunächst nach rechts (Klubgartenstrasse) und biegen an der nächsten Kreuzung (am Hauptpostamt) abermals nach rechts ab. Wir bleiben auf dem Lindenplan geradeaus, wenden uns am Ende (Sackgasse vor dem Bahndamm) auf dem Fussweg nach links abwärts zur Kreuzung. Nach Überquerung der Ampel nehmen wir auf der linken Strassenseite der Von-Garssen-Strasse den Radweg ein Stück nach rechts und biegen unmittelbar hinter der Bahnunterführung nach links ein. Am Stadtfriedhof vorbei gelangen wir zur B 82. Wir benutzen den Fussgängerübergang und biegen am Waldrand links in die Strasse Am Nordberg ein. Hinter der Bahnunterführung wenden wir uns nach kurzem Anstieg auf einen Waldweg nach rechts (parallel der Bahnlinie). Auf geradem Weg erreichen wir (auf einem Stück des Harz-R1-Radweges) den kleinen Ort Herzog-Julius-Hütte. Hier fahren wir nach links aufwärts zur Staumauer.

Die Granetalsperre (grösste Trinkwassersperre des Harzes) wurde in den Jahren 1966-69 gebaut. Die Höhe des Damms beträgt fast 70 m, seine Länge 600 m. Der Rundweg um die vielarmige Sperre ist insgesamt 15 km lang. Die Granesperre ist durch den 1971 gebauten Oker-Grane-Stollen mit der Okertalsperre unterirdisch verbunden. Durch diesen über 7 km langen Stollen wird überschüssiges Wasser aus der Okersperre in die Granesperre abgeleitet (Stelle der Stolleneinmündung in die Grane-Talsperre auf der Karte beachten).

Auf der Staumauer können wir uns wahlweise nach rechts oder links wenden, um auf einem gut ausgebauten Forstweg die gesamte Talsperre zu umrunden (mit immer wieder sehr lohnenden Ausblicken und schönen Rastplätzen). Zwischendurch gibt es nur einige kürzere Steigungen; ansonsten ist der Weg angenehm zu fahren.

Von der Staumauer fahren wir wieder nach Herzog-Julius-Hütte und durch den Ort (Bahnunterführung) gerade weiter abwärts Richtung Astfeld (Radweg). Wir queren die B 82 und fahren ein kleines Stück weiter geradeaus. Nach kurzer Steigung (die Strasse wird stark beschädigt und schottrig) biegen wir nach rechts auf einen Feldweg ab. An der nächsten Gabelung halten wir uns wieder rechts, später links und erreichen das hübsch gelegene Gut Riechenberg.

Riechenberg wurde im 12. Jahrhundert als Augustinerkloster vor den Stadttoren Goslars zu Füssen des Harzes gegründet. Nach der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Kirche und Stiftsgebäude abgerissen; nur ein barocker Wirtschaftshof ist erhalten. Sehr sehenswert ist die Besichtigung der romanischen Krypta (vorherige Absprache mit Fremdenverkehrsamt Goslar erforderlich). Die Anlage ist von alten Bäumen und kleinen Teichen idyllisch umrahmt.

Durch das Gutsgelände fahren wir weiter Richtung Goslar. Der Feldweg führt uns abseits des Verkehrs wieder zum Stadtfriedhof. Gleich hinter der Bahnunterführung biegen wir nach rechts (Teerweg) am Friedhof entlang und dann die uns bereits bekannte kleine Strasse nach links. An der Von-Garssen-Strasse fahren wir nach links zur Ampelkreuzung weiter und die Hildesheimer Strasse nach rechts, bis wieder der Hauptbahnhof auftaucht, den wir durch die Unterführung am Odeon-Theater erreichen.

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Urheber: © ADFC-Kreisverband Goslar, Frau Sabine Lippert

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