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Von Goslar zum Harly

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Bahnhof Goslar
Streckenverlauf:Goslar, Immenrode, Weddingen, Vienenburg
Ziel:Vienenburg
Länge:16,56 km
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte 1:75.000, RC27
Kontakt:ADFC-Kreisverband Goslar,
Frau Sabine Lippert

Hochgericht 18
38640 Goslar

Tel. (05321) 20345
Fax. (05321) 20345

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Informationen zur Tour

Rundtour auf Rad- und Feldwegen ohne grössere Anstiege

Vom Hauptbahnhof aus fahren wir auf der Rosentorstrasse (rechts der Bahnlinie) ein kleines Stück bis zum Verkehrskreisel und nehmen hier auf der linken Seite die Fussgängerbrücke über die Bahnlinie (am Tagungshotel Der Achtermann). Hinter der Brücke biegen wir auf der Bismarckstrasse nach rechts und fahren (Radweg) bis zur Höhe des Georgenbergs aufwärts (kurzer Anstieg). Die Parkanlagen rechter Hand ziehen sich entlang dem alten Stadtwall. Auf der Höhe rechts der Strasse befindet sich das Bismarckdenkmal (1902 vom Berliner Bildhauer Böttcher errichtet). Von hier bietet sich ein herrlicher Panoramablick über die Altstadt Goslar mit ihren Kirchen zum Harz. Auf der linken Strassenseite liegen die Fundamentreste der im 11. Jahrhundert gegründeten Stiftskirche St. Georg, die bereits im 16. Jahrhundert im Verlauf kriegerischer Handlungen zerstört wurde. Auf einem Gedenkstein in der Anlage kann man die Rekonstruktion der einst prachtvollen Anlage sehen. Die Georgenberghöhe gilt heute als älteste Keimzelle Goslars. Auf dem Fussgängerüberweg auf der Höhe überqueren wir die Bismarckstrasse und biegen nach links in die Klosterstrasse ein (rechts von der Ruine). Wir fahren gerade durch bis zur Berliner Allee, biegen hier auf dem Radweg nach rechts, am Ende der Allee wieder nach links in die Feldstrasse und fahren bis über die Brücke der B6/82. Gleich hinter der Brücke nehmen wir rechts einen Wirtschaftsweg zwischen der Bundesstrasse und Schrebergärten und wenden uns an dessen Ende wieder nach links. Der Seitenweg mündet auf die Robert-Koch-Strasse, von der wir an der nächsten Ampelkreuzung nach rechts abbiegen in die Lilienthalstrasse. Die nächste grosse Kreuzung überqueren wir und verlassen nun das Stadtgebiet auf dem gut ausgebauten Radweg entlang der B 82. Kurz vor dem Dorf Immenrode biegen wir nach rechts (Rad/Fussgängerschild!) in die Felder ein und gleich wieder nach links. In Immenrode halten wir uns auf der Durchgangsstrasse zunächst links und später rechts (Beschilderung Vienenburg). Auf gerader Strasse fahren wir dem Höhenzug Harly entgegen und an der nächsten Kreuzung nach rechts (Radweg), bis das Klostergut Wöltingerode auftaucht. Das Zisterzienser-Kloster Wöltingerode wurde im 12. Jahrhundert von einheimischen Grafen errichtet. Das auch von Kaiser Barbarossa besuchte, zeitweise sehr angesehene und reiche Kloster litt während des 30jährigen Krieges an den üblichen Plünderungen, wurde dann noch im 17. Jahrhundert durch einen Grossbrand zerstört und schliesslich Anfang des 19. Jahrhunderts im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Heute gehört es zur Klosterkammer Hannover. Seit dem 17. Jahrhundert ist hier u.a. die Kornbrennerei des Wöltingeröder Edelkorns eingerichtet. Die romanische Kirche und die barocken Wirtschaftsgebäude sind sehenswert. Auch eine Einkehr im Klosterkrug mit schönem Biergarten lohnt sich. Gegenüber dem Haupteingang des Klosterguts queren wir die Landstrasse und fahren einen Asphaltweg an Gärten vorbei zum Wald aufwärts, an Häusern vorbei gerade weiter und auf der Teerstrasse wieder abwärts, bis wir die Oker queren. Hier beachten wir die Brückenköpfe der alten, nach dem Krieg stillgelegten Eisenbahnlinie (Richtung Halberstadt), deren Dämme noch am Harly entlangführen. Von der Brücke geht es nach rechts ins LSG des Vienenburger Sees, den man ganz umrunden kann. Ein grosser Freizeitpark lädt zum Rasten und im Sommer auch zum Baden ein. Bei guter Sicht bietet sich über das flache Harzvorland ein Blick bis zum Brocken. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Vienenburg am Harly in drei Schächten Kalisalz abgebaut. Ein Wassereinbruch in den Schächten beendete 1930 den florierenden Salzabbau. Von der Stadtseite des Sees (beim "Seglerverein" am südlichen Ende) aus fahren wir aufwärts, am Ende der Anlagen nach rechts und gerade weiter auf der Breslauer Strasse zur Durchgangsstrasse B 241 und an dieser (Radweg) nach rechts aus Vienenburg wieder hinaus; wir biegen nach kurzem Stück wieder nach rechts ein zum Klostergut Wöltingerode. Hinter der Kurve nehmen wir die Strasse Am Walde nach rechts. Geradeaus gelangen wir zum Waldrand. An einem sehr schönen Rastplatz kann man hier den Blick bis zum Harz hin geniessen und entlang dem Harlyrand auf einem schönen Waldweg weiterfahren. Bei der Kreuzung eines Bachlaufs wenden wir uns nach links zur Landstrasse. Variante zum Mammutbaum: Vor 100 Jahren wurde auf der Harlyhöhe ein Mammutbaum gepflanzt, der zu den besonderen Attraktionen des botanisch interessanten Harlywaldes zählt. Um ihn zu erreichen, fährt man vom Rastplatz am Waldrand die Forststrasse durch den Wald aufwärts (auch Beschilderung "Mammutbaum"). Nach einer kräftigen Steigung hält man sich auf der Forststrasse nach links. Der Mammutbaum ist über einen kurzen Pfad nach links zu erreichen (schlecht markierter Abzweig!). An der nächsten Gabelung radelt man wieder nach links abwärts zum Waldrand und weiter zur Landstrasse. Auf der Landstrasse fahren wir nach rechts bis Weddingen. Im Dorf biegen wir nach links (Radweg) und kommen wieder nach Immenrode. Am Ende des Dorfes nehmen wir rechts die Strasse Richtung Hahndorf. Es folgt ein kurzer Anstieg, bis links der Wald an die Strasse heranreicht. Hier biegen wir (kurz vor der Abfahrt nach Hahndorf) einen abschüssigen Waldweg nach links ein (Vorsicht vor Schotterstrecke!). Immer geradeaus bleiben (vorbei an Teichen) und durch schönes NSG, bis das Gut Grauhof auftaucht. Das Augustinerstift Grauhof wurde im 16. Jahrhundert nach Zerstörung des oben erwähnten St. Georg-Stiftes in Goslar von den Mönchen erbaut. Die imposante Barockkirche wurde um 1700 errichtet. Heute finden dort oft Konzerte statt. Durch das Gutsgelände fahren wir den Feldweg (Görgweg) aufwärts und durch den Wald (Grauhöfer Gehölz), wobei wir einmal nach rechts und wieder nach links biegen, bis wir am Ende die Strasse Grauhöfer Landwehr erreichen. Auf dem Radweg wenden wir uns nach links und bleiben immer geradeaus, bis wir wieder den Bahnhof Goslar erreichen. Am Odeon-Theater müssen wir die Bahnunterführung benutzen.

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Urheber: © ADFC-Kreisverband Goslar, Frau Sabine Lippert

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