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Schnupper-Radtour in Duderstadt

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Duderstadt
Streckenverlauf:Westerode, Mingerode, Herbigshagen
Ziel:Duderstadt
Länge:16,03 km
Dauer:1 Tag
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Beschilderung als "T 46"
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1 : 100 000 |16|
Der Oberharz und seine Randlandschaften
Radwanderkarten 1 : 75 000 | RC27|
Oberharz - Unteres Eichsfeld
Kontakt:Lutz Schiefelbein
Auf dem Lohberge 24
37085 Göttingen
Tel. 0551/7704556

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Informationen zur Tour

Kurze Tour auf verkehrsarmen Straßen und Radwegen durch das Eichsfeld.

Die Rundtour beginnt am historischen Rathaus in der Stadtmitte. Duderstadt zeichnet sich durch ein umfassend restauriertes mittelalterliches Stadtbild aus. Innerhalb der historischen Stadtwälle und- mauern findet sich ein einzigartiges Ensemble von Fachwerkhäusern der verschiedenen Baustile seit dem 16. Jahrhundert. Sehenswert vor allem das historische, zweitälteste Rathaus Deutschlands, der Westertor-Turm sowie die Anlagen der Landesausstellung "Natur im Städtebau". Zahlreiche gut beschriebene Stadtrundgänge erschließen dem Besucher die Schätze Duderstadts. (Gäste-Info: 05527 / 841-200). Weitere Sehenswürdigkeiten: Grenzlandmuseum Eichsfeld - Zur Geschichte der innerdeutschen Grenze im Eichsfeld. Naturerlebniszentrum der Heinz-Sielmann-Stiftung auf Gut Herbigshagen ( u.a. "Tage voller Wunder" für Kinder und Jugendliche - Tel.: 05527 / 914 214 - Frau Große). Der Beschilderung "T 46" folgend fahren wir die Marktstraße (Fußgängerzone) hinunter, biegen an der Unterkirche nach rechts in die Spiegelbrücke ein und durchqueren das historische Westertor. Am Ende der historischen Vorstadt (spätmittelalterliche Stadterweiterung) überqueren wir eine Kreuzung, auf der anderen Seite nimmt uns rechts ein Radweg auf, der uns über gut 2 km bis in das Dorf Westerode begleitet. Noch vor der dortigen Kirche weisen uns die Schilder nach rechts (In der Bülte). Ab hier geht es für 2 km durch die Wiesen und Felder der Hahleniederung. Am Ende des Feldweges geht´s rechts herum hinein in das Dorf Mingerode, dessen breiten Dorfanger wir bis zur Einmündung in die Bundesstraße befahren. Hier links abbiegen und dem Radweg ca 300 m folgen. Ab hier geht der T 46 nach rechts den Berg hinauf, erst durch die Dorf-Bebauung und dann ca 3 km bis zum Fuß der Tettelwarte. Die Tettelwarte, auf der heute ein Sendemast der Telekom steht, ist Teil des mittelalterlichen Befestigungssystems der Stadt. Zusammen mit den sog. "Knicks" (undurchdringlichen Wallhecken) dienten die Warten der Überwachung der Handelswege (Zolleinnahmen) sowie als Vorwarnposten beim Herannahen feindlicher Truppen. Viele Höhen tragen noch heute den Namen der Warten (Rote Warte; Seulinger Warte). Mit der Wehnder Warte (jenseits der Grenze in Thüringen) sowie der Sulbergwarte existieren noch zwei der alten Warttürme. Letzteren haben wir auf unserer Tour bestimmt schon wahrgenommen; rechts der Route grüßt er von einer Anhöhe oberhalb von Mingerode herüber. Der Turm läßt sich besichtigen und bietet von oben ein Rundblick über das Eichsfelder Becken, Duderstadt und die "Goldene Mark". An der Einmündung der Straße von Mingerode biegen wir nach rechts in den Radweg ein. Nach einer kurzen Steigung heißt es "Vorsicht" - ein direktes Abzweigen vom Radweg in die sog. "Birkenallee", die nach links von der Hauptstraße abgeht, ist nicht möglich - wir müssen ca 100 m auf der schnell befahrenen L 530 zurücklegen, um dann nach links in die ruhige Straße biegen zu können. Birkenallee: Staße über die Höhen von Duderstadt in Richtung Rote Warte. Allee aus Birken im östlichen Abschnitt 1997 von einem Wirbelsturm zerstört und spätere Neubepflanzung. Blick nach Süden auf Duderstadt, Lindenberg, Wehnder Warte und Sonnenstein (Thüringen) Blick nach Nordost auf den Brocken, den Wurmberg bei Braunlage und den Stöberhai bei Walkenried. Bei besonders klarem Wetter sind die Dampffahnen der Züge der Brockenbahn mit bloßem Auge auszumachen (Luftlinie ca. 40 km !). Über 3 km folgen wir nun der Birkenallee nach Osten über den Bergrücken. Nach einem kurzen Gefällstück biegen wir an einem Trafohaus nach rechts ab und erreichen nach wenigen hundert Metern das Naturerlebniszentrum auf Gut Herbigshagen. Heinz-Sielmann-Stiftung: Auf dem Gut Herbigshagen hat der bekannte Tierfilmer Heinz Sielmann das erste Naturerlebniszentrum eingerichtet. Neben einem Film- und Foto- Archiv laden Rundgänge in der Umgebung zum Kennenlernen der Zusammenhänge in der Natur ein."Tage voller Wunder" erschließen Kindern und Jugendlichen die Vorgänge in Wald und Flur auf spannende und anschauliche Weise (Anmeldung erforderlich - Tel.: 055 27 / 914 214 - Frau Große). Größtes Projekt ist die Erhaltung der einzigartigen Flora und Fauna auf dem ehemaligen Grenzstreifen der DDR - auf einem 16 km langem Abschnitt des alten Kolonnenweges der Grenztruppen (Grenzlandweg) werden die Besonderheiten der Natur "im Schatten der Grenze" für BesucherInnen erlebbar gemacht. Vom Gut Herbigshagen geht es in steiler Abfahrt durch einen kühlen Waldabschnitt hinunter in die sog. Leerensche Rinne, rechts der Route ist die Quelle "Im Leeren" zu besichtigen. Nach dem Durchqueren einer ruhigen Tallage nehmen uns die Eigenheime Duderstadts auf. Am Ebertring biegen wir rechts in die Hauptstraße ein und folgen dieser bis zum Kreisverkehr. Dort biegen wir nach links ab (Neutorstraße), durchqueren den Stadtwall und stehen nach wenigen hundert Metern wieder in der Altstadt von Duderstadt. Nach 16 km Radfahren bleibt vielleicht noch etwas Zeit zu einem geführten Rundgang durch die historischen Gassen der Stadt oder auch zu einem Besuch der gemütlichen Straßen-Cafe´s... .

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Urheber: © Lutz Schiefelbein

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