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Rund um Emsbüren - Nordhorn

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Emsbüren
Streckenverlauf:Elbergen, Nordhorn, Engden, Drievorden
Ziel:Emsbüren
Länge:60,04 km
Dauer:1 Tag
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Schild mit Aufschrift Emsbüren, Routennummer- und Name
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1 : 100 000 |8|
Emsland
Radwanderkarten 1 : 75 000 | R6|
Grafschaft Bentheim
Kontakt:VVV Emsbüren e.V.,
Frau Gerdes / Frau Hasken

Schulstraße 6-7
48488 Emsbüren

Tel. 05903/933945
Fax. 05903/933949

info@emsbueren.de

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Informationen zur Tour

Tour vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten wie dem Ems-Vechte-Kanal und dem Flugplatz Klausheide.

Von der Bahnhofstraße in Emsbüren fahren wir über die Ampelkreuzung in Richtung Elbergen. Wir durchfahren Bernte und kommen dann nach Elbergen. Mitten in Elbergen steht die Kirche St. Johannes der Täufer. Im Jahre 1746, diese Jahreszahl können wir an der Südwand ablesen, stiftete der Baron von Schorlemer (der lebte auf dem nahen Schloß Herzford) diesen Turm. In ihm hängt wohl die älteste Glocke weit und breit; sie stammt aus dem Jahre 1462. Sehenswert sind auch die alte Kornscheune und der Backspieker auf dem Hofe Richter (Besichtigungsmöglichkeit nach Voranmeldung). Wir setzen unsere Fahrt fort und biegen vor dem Ems-Vechte-Kanal links ab über den reizvollen Weg bis zur zweiten Brücke (Abkürzung möglich). Der Ems-Vechte-Kanal wurde in den Jahren nach 1870 als Wasserweg und als Vorfluter zur Entwässerung weiter Flächen in seiner Umgebung gebaut. Die aufstrebende Industriestadt Nordhorn bekam eine Verbindung zur Ems. Seine reizvollen Uferpartien haben sich zu einem Erholungsgebiet entwickelt. Von der zweiten Brücke geht es nach rechts ab, um einen Abstecher zum Flugplatz mit seinem Tower zu machen. Der Flugplatz Klausheide erlaubt es Motorflugzeugen bis zu einem Gewicht von 10 t, dort zu starten und zu landen. Zunehmend werden Lufttaxidienst und Chartermöglichkeiten in Anspruch genommen. Sportflieger aus Lingen und Nordhorn haben am Rande des Platzes ihre Einrichtungen. In der Nähe des Towers lädt ein Cafe zum Verweilen ein. Wir fahren dann zum Ausgangspunkt des Abstechers am Ems-Vechte-Kanal zurück. Also zurück zum Kanal und über die Brücke, dann rechts ab über den Leinpfad, immer am Wasser entlang bis zum Friedhof in Nordhorn. Die Vechtestadt lädt zum Stadtbummel ein. In der Nähe der reformierten Kirche, dem Wahrzeichen der Stadt Nordhorn aus dem Jahre 1445, befindet sich gleich vorn am großen Parkplatz am Vechteufer der Anlegeplatz für den "Vechtestromer", so heißt das Doppelrumpf-Schaufelradboot, mit dem man eine geruhsame Spazierfahrt auf den Vechtearmen rund um die City machen kann. Von hier aus machen wir uns dann auf den Rückweg: Vom Friedhof geht es über den Heseper Weg am Vechtesee entlang. Wiederholt hatten die Nordhorner Kinder zwangsbedingt schulfrei, denn die ungestüme Vechte hatte die Innenstadt unter Wasser gesetzt. Deshalb wurde die Vechte reguliert und als "Nebenprodukt" entstand aus der Rückstaufläche der 16 ha große und 10 m tiefe Vechtesee. Längst hat er sich zu einem Freizeitparadies entwickelt. Von April bis September können hier Boote ausgeliehen werden. Wir setzen die Fahrt fort durch den Ortsteil Oorde mit dem Tierpark, der ebenfalls einen Besuch wert ist. Auf einer Fläche von 5 ha sind etwa 600 Tiere aus 125 Arten zu sehen. Danach geht es weiter bis nach Hesepe. In Hesepe geht es über die Verlängerung des Heseper Weges und über den Tillenberger Weg bis nach Brandlecht mit der sehenswerten altehrwürdigen, reformierten Kirche. Der massive Bau liegt auf einer von uralten Bäumen beschatteten Anhöhe. Am Westportal finden wir eine Inschrift aus dem Jahre 1505. Noch älter ist der Taufstein aus Bentheimer Sandstein. Seine Stilformen weisen auf das 13. Jahrhundert hin. In der Nähe des NSG Tillenberge geht es zurück zur Engdener Straße und weiter über die Emsbürener Straße nach Engden mit seinem gepflegten Ortskern. Von hier aus fahren wir nach Drievorden. Vor der Gaststätte Wulkotte biegen wir links ab und nach einer langgezogenen Kurve dann rechts ab in die Straße Emsfort. Nach kurzer Strecke links abbiegen und wir gelangen über gut ausgebaute Feldwege zurück nach Emsbüren. Wer möchte, kann die gesamte Strecke auch abkürzen (Wegelänge ca. 23 km): Am Ems-Vechte-Kanal bis zur Straßenbrücke nach Lohne fahren und vor der Brücke links abbiegen. Bald danach wieder rechts abbiegen und dann, nach einem Linksbogen, über die Feldstraße kommen wir nach Elbergen. Vor dem Ort gleich hinter der Hochspannungsleitung nach rechts abbiegen und auf dem E-Wanderweg nach Emsbüren zurück fahren. Dieser Fernwanderweg führt durch weite Feld- und Waldgebiete und ist zum Teil sandig.

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Urheber: © VVV Emsbüren e.V., Frau Gerdes / Frau Hasken

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