| Rubrik: | Regionales Radwandern, Eintagestour |
|---|---|
| Start: | Lüneburg |
| Streckenverlauf: | Amelinghausen, Egestorf, Kirchgellersen |
| Ziel: | Lüneburg |
| Länge: | 86,02 km |
| Dauer: | 1 Tag |
| Beschilderung: | Die Tour ist ausgeschildert. grünes Rechteckt mit Routennamen |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte: 1:75,000, RC7, RC11, RC12 |
| Kontakt: | Tourist-Information Lüneburg Rathaus/Am Markt 21335 Lüneburg Tel. 04131/2076620 Fax. 04131/2076644 touristik@lueneburg.de www.lueneburg.de |
Radrundweg von Lüneburg in das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide

In Lüneburg ist der Ausgangspunkt für den Rad-Rundweg "Heidetour" die Tourist-Information Am Markt/Rathaus. Das mittelalterliche Rathaus mit seiner barocken Fassade ist das Schmuckstück der über 1000- jährigen Salzstadt. An jedem Mittwoch und Samstag findet von 7 - 13 Uhr ein Wochenmarkt vor dem Rathaus statt. Auf dem Platz "Am Sande" zeugen prächtige Patrizierhäuser ebenso von der Blütezeit der mittelalterlichen Stadt wie die drei großen Backsteinkirchen. Im alten Illmenauhafen "Am Stintmarkt" erinnert der "Alte Kran" noch an die Zeit des lebendigen Handels. Zahlreiche Museen und das Rathaus laden zu Besichtigungen ein. Die Tour führt uns zunächst in süd-östlicher Richtung über Südergellersen nach Oldendorf/Luhe. Die "Oldendorfer Totenstatt" ist eine Grabanlage mit 4 Großsteingräbern und Hügelgräbern. Die ausgedehnte Anlage ist vor rund 4.000 Jahren von mehreren Generationen als Begräbnisstätte benutzt worden. Über dem Tal der Luhe liegen die "Hünenbetten" auf angelegten Heidehügeln. Nach Süden biegt der Weg in Wohlenbüttel nach links ab, in Richtung Amelinghausen. Im über 700 Jahre alten Ort ist die "Kronsbergheide" im August der Schauplatz eines der größten Heideblütenfeste der Region mit Wahl der Heidekönigin. Besonders hervorzuheben sind auch die Hippolit-Kirche und das Heimatmuseum mit Funden aus der Jungstein-, Bronze- und Eisenzeit, ebenso der Postschuppen mit dem Zinnfiguren-Museum, das mit einer Sammlung von 57 Dioramen aufwartet. Der Lopausee mit 2 km Rundwanderweg bietet die Möglichkeit zum Baden und Angeln Der Weg führt uns weiter nach Soderstorf, wo sich eine funktionsfähige Wassermühle und ein altes Backhaus mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden befinden. An der Wohlenbüttler Straße liegt die prähistorische Denkmalgruppe "Nekropole Soderstorf" mit restauriertem Urnenfriedhof aus der Eisenzeit. Dann setzen wir unsere Fahrt fort und kommen nach Schwindebeck. In einem kleinen Wäldchen gelegen, befindet sich die Schwindquelle. Diverse Mineralien lassen das Wasser der Quelle, von dem das Flüsschen Schwinde gespeist wird, in vielen Farben schillern. Von Schwindebeck führt uns der Weg in nördlicher Richtung nach Hörpel. Hier beginnt das Naturschutzgebiet. Die Wege-Ausschilderung erfolgt auf Findlingen. Die Wanderer und Radfahrer müssen sich die Wege rücksichtsvoll teilen. Von Hörpel geht es nach Wilsede, und hier ist "Dat ole Huus" das Heidemuseum in Wilsede, das u.a. die typische Einrichtung eines Heide-Bauernhofes wiedergibt. Der Wilseder Berg ist mit 169,2 m die höchste Erhebung in Nordwestdeutschland. Von Wilsede aus geht es nach Osten und wir erreichen Döhle. Hier befindet sich das "Haus der Natur" in einer ehemaligen Rauchkate aus dem Jahre 1789. Gezeigt werden u. a. Dioramen von Flora und Fauna der Heide. Anschließend setzten wir unsere Fahrt fort und wir kommen nach Egestorf. Im Ort befindet sich die 350 Jahre alte Fachwerkkirche St. Stephanus mit der Kanzel, von der Pastor Bode gegen die Naturzerstörung wetterte. Etwas abseits steht der hölzerne Glockenturm. Im Sommer findet an jedem zweiten Sonntag um 17 Uhr die Konzertreihe "Musik in alten Heidekirchen" statt. Dann geht es nach Eyendorf mit der bekannten Mühle. Die in Eyendorf 1897 erbaute Holländerwindmühle hat zwei Windrosen, die die Haube in die entsprechende Windrichtung drehen. Die Mühle kann besichtigt werden. Jeweils Ende Mai ist Mühlenfest mit Flohmarkt und Volkstänzen. Bevor Sie Ihre Tour zurück über Kirchgellersen nach Lüneburg führt, lohnt sich ein Abstecher nach Salzhausen. Sehenswert sind hier die wechselnden Faksimile-Ausstellungen im "Haus des Gastes" und das "Feuerwehrmuseum" im Schlauchturm von 1902, eines der kleinsten Museen Deutschlands. Ca. 2 km entfernt liegt der Ort Luhmühlen, bekannt durch die Militarymeisterschaften.
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Urheber: © Tourist-Information Lüneburg