| Rubrik: | Regionales Radwandern |
|---|---|
| Streckenverlauf: | Ebstorf, Wettenbostel, Brockhöfe |
| Länge: | 52,25 km |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, CR6 Nordheide |
| Kontakt: | Tourismuskreis Uelzen e.V. Postfach 1136 29501 Uelzen Tel. 0581/73040 Fax. 0581/72384 tourismuskreis-uelzen@t-online.de www.uelzen.de/tourismus |
Rundtour mit Alternativroute durch eine von Bruchwäldern, Wiesen und Weiden geprägte Landschaft.

Ebstorf (12/D7)
Der Geschichte nach zog im Jahre 817 der Erzbischof Ebbo von Reims auf Weisung des Papstes nach Norden aus, um die Sachsen zu bekehren und das Christentum zu festigen. Er baute im "Schwieneautal" eine Kapelle, weil an dieser Stelle ein alter Frachtwege-Kreuzungspunkt war. Das in der Nähe liegende Dorf, der heutige Gemeindeteil Altenebstorf, wurde Ebbekestorpe genannt, worauf dann Ebstorf wurde.
Besuchenswert sind der Waldlehrpfad Ahrensberg (am Schwimmbad/Campingplatz) und die Baumsammlung "Arboretum" im Waldgebiet Tannenworth.
Der Süsing ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Niedersachsens, mit z. T. urigen Altholzbeständen und Buchenwäldern. Am Westrand des Süsings befindet sich das Naturschutzgebiet "Wettenbosteler Moor".
Hanstedt I (12/D6)
Die evangelische St.-Georgs-Kirche in Hanstedt I ist eine einschiffige Feldsteinsandkirche mit romanischem Baukern. Sie stammt aus der Zeit um 980 nach Christus. In der Nähe von Hanstedt I (am Kahlen Berg bei Eitzen) fanden Archäologen Spuren mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Verkehrswege. Alternativroute ab Oechterdingen (Länge dann insgesamt ca. 45 km).
Wettenbostel (12/C5)
Der 700 Jahre alte Ort Wettenbostel liegt an der Kreisgrenze zum Landkreis Lüneburg. Im Rahmen der Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" erhielt die Wettenbosteler Dorfgemeinschaft einen Sonderpreis.
Wulfsode/Lopautal (12/C4)
Der Heideort Wulfsode ist das "Tor zum Lopautal", einer landschaftlich reizvollen Niederung, die von der "Lopau" durchflossen wird. Der Ort ist mehrfacher Preisträger in den Kreis-, Landes- und Bundeswettbewerben "Unser Dorf soll schöner werden". In Wulfsode steht ein alter Treppenspeicher von ca. 1832. Diese für die Lüneburger Heide typischen Speicher waren von außen begehbar und dienten der Unterbringung sowohl von Erntegut (z. B. Honig, Korn, Flachs) als auch von Truhen mit Leinen, Kleidern und anderen Wertgegenständen.
Wriedel (12/D5)
Über 900 Jahre alt ist der Heideort Wriedel.
Er liegt im Schnittpunkt der Straßen von Celle nach Lüneburg und Amelinghausen und von Uelzen nach Soltau-Fallingbostel.
Die Wriedeler Suidbert-Kirche ist ein gewölbter Backsteinbau in frühgotischer Form. Die Saalkirche von 1912/13 verfügt über bemerkenswerte Jugendstilmalereien. Die ev.-luth. Bethlehemskirche stammt aus dem Jahre1878. 1909 wurde dem neugotisch gestalteten Ziegelbau ein Turm beigefügt.
Brockhöfe (12/E5)
Der Heideort Brockhöfe kann auf eine fast 1000-jährige Geschichte zurückblicken. Bemerkenswert sind die noch erhaltenen 9 Vollhöfe im alten Dorfkern. Brockhöfe liegt in der Schwienau-Niederung. Bruchwälder, Wiesen, Weiden und verschiedene Feuchtbiotope prägen die Landschaft.
Bode (12/D6)
Inmitten einer Wiese unter hohen Buchen liegt die kleine, fast kreisrunde Anlage der Burg Bode, bestehend aus Wall und Graben. Der Wall besitzt noch eine Höhe bis zu 2,50 m und umschließt eine Fläche von etwa 40 qm. Der bis zu 5 m breite Grabenrest ist als äußere Begrenzung noch gut erkennbar. Der "Ringwall" - wie Archäologen diese Form einer Burganlage nennen - ist nicht genau zu datieren, vermutlich stammt er aber aus der Zeit um 1000 n. Chr. Die verteidigungsgünstige Lage in der Niederung und das Wall-Graben-System lassen auf Wehr- und Befestigungscharakter der ehemaligen Burg Bode schließen.
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