| Rubrik: | Regionales Radwandern, Eintagestour |
|---|---|
| Start: | Himbergen |
| Streckenverlauf: | Himbergen, Göhrde, Dahlenburg |
| Ziel: | Dahlenburg |
| Länge: | 42,13 km |
| Dauer: | 1 Tag |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte: 1:75,000, RC7, RC12 |
| Kontakt: | Tourismuskreis Uelzen e.V Postfach 1136 29501 Uelzen Tel. 0581/73040 Fax. 0581/72384 tourismuskreis-uelzen@t-online.de www.uelzen.de/tourismus |
Rundtour entlang des Staatsforstes Göhrde

Die ev. St.-Bartholomäus-Kirche in Himbergen wurde 1843, im Stil eines klassizistischen Ziegelbaus auf einem Grantiquadersockel erbaut. Sie ist dem hl. Bartholomäus gewidmet. Die Kreuzigungsgruppe an der Ostwand stammt aus dem Mittelschrein eines spätgotischen Schnitzaltars aus dem 15./16. Jh.
Der ehemalige Wasserturm wurde 1912 erbaut, ist aber seit 1979 außer Betrieb. Heute beherbergt er die "Heimatkundliche Sammlung" - Bilder und Objekte des 19. und frühen 20. Jh. aus dem Kirchspiel Himbergen und der Göhrde.
Himbergen
In Himbergen stehen noch drei - für die Lüneburger Heide typischen - Treppenspeicher aus dem 19. Jh. Diese Speicher waren von außen begehbar und dienten der Unterbringung sowohl von Erntegut (z. B. Honig, Korn, Flachs) als auch von Truhen mit Leinen, Kleidern und anderen Wertgegenständen. Angrenzend an das Hannoversche Wendland, lassen die meisten Ortschaften der Gemeinde Himbergen noch heute deutliche Reste slawischer Siedlungsformen ("Rundlinge") erkennen.
Riebrau
In Riebrau steht eine Fachwerkkirche von 1760 mit halb integriertem Glockenturm. Das gegenüberliegende Pfarrhaus von 1734 ist das älteste Vierständerhaus in Lüchow-Dannenberg.
Göhrde
Das Jagdschloss Göhrde wurde unter den hannoverschen Kurfürsten im Jahre 1705 von Louis Remy de la Fosse und Johann Christian Böhme als Fachwerkbau errichtet. 1826 riss man den Bau - bis auf einige Nebengebäude - ab. Im Bereich dieser Nebenräume befindet sich heute ein kleines Waldmuseum. Der nahe liegende Staatsforst Göhrde ist ein ca. 75km großes Waldgebiet mit sehr altem Baumbestand. Viele der Baumriesen sind als Naturdenkmäler ausgewiesen. In früheren Zeiten war die Göhrde bevorzugtes Jagdgebiet der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg, der Könige von Hannover und - bis 1918 - der deutschen Kaiser.
Dahlenburg
Dahlenburg war ein slawisch-sächsischer Grenzort. Hier soll im 9 Jh. ein wendischer Fürst eine Burg erbaut haben, die unter der Herrschaft der Welfen zum Kern eines Ortes wurde, der das Lüneburger Stadtrecht erhielt. Die Burg selbst existiert nicht mehr, nur der Platz vor dem Lüneburger Tor erinnert noch an die frühe mittelalterliche Besiedlung.
Groß Thondorf
In Groß Thondorf befindet sich eine neugotische Backsteinkapelle aus dem Jahre 1865.
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