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Zur 1000jährigen Salzstadt Lüneburg

Rubrik:Regionales Radwandern, Eintagestour
Start:Bienenbüttel
Streckenverlauf:Melbeck, Deutsch Evern, Wendisch
Ziel:Lüneburg
Länge:59,53 km
Dauer:1 Tag
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte 1 : 75 000 |RC7|
Lüneburg/ Elbe
Radwanderkarte 1 : 75 000 |RC12|
Uelzen

Regionalkarte 1 : 100 000 |7|
Nordostniedersachsen
Kontakt:Tourismuskreis Uelzen e.V.

Postfach 1136
29501 Uelzen

Tel. 0581/73040
Fax. 0581/72384

tourismuskreis-uelzen@t-online.de
www.uelzen.de/tourismus

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Informationen zur Tour

Rundtour durch das Landschaftsschutzgebiet "Ilmenautal"

Bienenbüttel Bienenbüttel kann auf eine fast 1000jährige Geschichte zurückblicken. Urkundlich erwähnt wird der Heideort zum ersten Male im Jahre 1004. 1978 gewann Bienenbüttel den 1. Preis des Wettbewerbs "Unser Dorf soll schöner werden", im selben Jahr erhielt es das Prädikat "Staatlich anerkannter Erholungsort". Die St.-Michaelis-Kirche von 1837 ist eine klassizistische Saalkirche in Ziegelbauweise. Der Turm des Gotteshauses wurde 1907 angefügt. Auf dem Kirchplatz befindet sich die alte Vogtei, ein Fachwerkgebäude von 1659. Die Wassermühle Bienenbüttel wurde 1288 erbaut und zuletzt durch Turbinen angetrieben. Heute befinden sich in der Mühle Ferienwohnungen für Besucher aus In- und Ausland. Die Landschaft um Bienenbüttel wird bestimmt durch das Landschaftsschutzgebiet "Ilmenautal". Weite, von lichten Gehölzen durchsetzte Ebenen wechseln mit dicht bewaldeten Höhen, baumbestandenen Bachläufen und Auen. Die Ilmenau hat hier noch einen recht naturnahen Verlauf. Lüneburg Lüneburg besaß die beiden wesentlichen Gründungsbedingungen für eine mittelalterliche Stadt: sie hatte den Kalkberg mit Burg, um die sich ein Kloster und schutzbedürftige Händler scharten, und die Brücke über die Ilmenau, die die Handelswege und damit auch die Warenströme sicherte. Durch das Salz, das im Mittelalter fast so wertvoll wie Gold war, gelangte Lüneburg zu großem Reichtum und Ansehen. Die Geschichte der Stadt ist eng mit der ihrer Saline verbunden. Dort wurde das Salzwasser in großen Siedepfannen erhitzt und die sich bildenden Salzkristalle in hölzernen Transportfässern aufgefangen. Über die Salzstraßen und den Ostseehafen Lübeck versorgten die geschäftstüchtigen Patrizier ganz Nordeuropa mit dem damals einzigen Konservierungsmittel. Ihre Blütezeit erlebte Lüneburg als Salz-und Fernhandelsstadt zwischen 1460 und 1530. Noch heute prägen zahlreiche Patrizierhäuser mit prächtigen Backsteingiebeln aus Gotik, Renaissance und Barock das Stadtbild Lüneburgs. Über die Vergangenheit Lüneburgs als Salzstadt informiert das Deutsche Salzmuseum, das seit 1989 in den ehemaligen Räumen der Lünburger Saline untergebracht ist. Zu sehen sind dort historische und moderne Siedeanlagen sowie anschaulich aufbereitete Informationen rund um das Thema Salz. Das Lüneburger Rathaus gehört zu den ältesten und kunstreichsten Rathäusern Deutschlands. Der gotische Baukern wurde nach und nach erweitert, die Gebäudefront zeigt sich in barockem Stil. Das Rathaus beherbergt Ratsräume aus unterschiedlichen Stilepochen, u.a. die "Gerichtslaube", die 1330 eingerichtet wurde. Das ehemalige Benediktinerinnenkloster Lüne wurde 1172 nördlich der historischen Stadtmauern von Lüneburg gegründet. Nach zwei Bränden entstanden die bis heute erhaltenen gotischen Gebäude aus dem 13. und 15. Jh. Nach der Reformation wurde das Kloster ein evangelisches Damenstift. Zu den Schätzen des Klosters gehören die gotischen Bildteppiche, Altardecken, Fastentücher sowie Banklaken, die im neuen Teppichmuseum zu sehen sind. Kloster Lüne zählt neben Ebstorf, Isenhagen, Medingen, Walsrode und Wienhausen zu den berühmten "Lüneburger Klöstern" ("Heideklöster"). Melbeck In Melbeck steht eine Wassermühle aus dem Jahre 1265. Sie wurde zuletzt durch Turbinen angetrieben; ihre Technik ist z.T. noch erhalten. Im Innern ist sie als Atelier mit Galerie umgebaut. Barnstedt Die Gutskapelle aus dem Jahre 1593 gehörte zum Gutshof der Familie von Estorff. Während des 30jährigen Krieges wurde der Gutshof zerstört, die Kirche aber blieb erhalten. 1731 wurde sie an ihren heutigen Standort versetzt. Sehenswert sind Kanzel und Kanzelaltar.

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Urheber: © Tourismuskreis Uelzen e.V.

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