GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

Auf der Deutschen Fehnroute

Rubrik:Regionales Radwandern, Mehrtagestour
Start:Gemeinde Apen
Streckenverlauf:Augustfehn, Papenburg, Großefehn, Uplengen
Ziel:Bahnhof Augustfehn
Länge:160,99 km
Dauer:ca. 2 Tage
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert.
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich. Regionalkarte 1:100.000, RC3, RC8
Kontakt:Interessengemeinschaft "Deutsche Fehnroute" e.V.

Ledastr. 10
26789 Leer
Tel.: 0491/919696
Fax: 0491/2860

E-Mail: info@deutsche-fehnroute.de
Internet: www.fehnroute.de

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Tour vorbei an Mooren und Museen durch die Fehnlandschaft Ostfrieslands

Sie können Ihre Tour auf der "Deutschen Fehnroute" natürlich von jedem beliebigen Ort aus starten. Unsere Routenbeschreibung beginnt in der Gemeinde Apen am historischen Bahnhof Augustfehn. Hier wurde am 02.Mai 1992 die "Deutsche Fehnroute" offiziell eröffnet und hier beginnt die Entdeckungsreise der besonderen Art. Sie führt die Radler durch Moorgebiete, deren Orte bis heute teilweise noch die Endsilbe "fehn" - niedersächsisch für Moor - in ihrem Namen tragen.
Auf ihrer Rundreise entdecken Sie typische Fehnlandschaften und erleben echte Gastlichkeit.


In vielen Gemeinden - entlang der Route - ist der ursprüngliche Charakter der Fehnkolonien noch erhalten. Geblieben aus dieser Zeit sind viele Zeugen einer bemerkenswerten Vergangenheit wie die Fehnkanäle, funktionsfähige Schleusen, die typischen Klappbrücken und Windmühlen.


Sie radeln durch den alten Seemannsort Barßel, dessen Hafenfest alljährlich am 4. Wochenende im August tausende Besucher in seinen Bann zieht. Einen Einblick in die Welt der Moorkultivierung erhalten Sie im Moor- und Fehnmuseum Elisabethfehn.
Die angeschlossene Teestube vermittelt einen Eindruck von der ostfriesischen Teekultur. Das Saterland ist bekannt als "kleinste Sprachinsel Europas", da hier das einzigartige Saterfriesisch gesprochen wird. Weiter führt die Reise durch die typischen Fehnorte Ostrhauderfehn und Rhauderfehn. In einer schönen Jugendstil-Villa untergebracht, lädt das Fehn- und Schiffahrtmuseum in Westrhauderfehn zu einem Besuch ein. In vielen Fehngemeinden gab es in früheren Zeiten zahlreiche Werften und selbständige Schiffer. Allein in der Stadt Papenburg, sie ist die größte und älteste Fehnkolonie Deutschlands, gab es rund zwei Dutzend Schiffbaubetriebe, von denen heute nur noch die Meyer Werft besteht, die sich auf den Bau von Kreuzfahrtschiffen spezialisiert hat. Auf Ihrer Radtour entlang der Ems in Richtung Leer entdecken Sie das Mühlenensemble Mitling-Mark mit der Sammlung "Omas Küche". Die Stadt Leer, auch "Tor Ostfrieslands" genannt, ist in jedem Fall einen Besuch wert. In der Altstadt finden sich noch zahlreiche historische Gebäude aus den früheren Jahrhunderten. Hafen, Rathaus mit Waage und die Haneburg sind ebenso Anziehungspunkte wie die Evenburg in Loga. Und wer im Oktober nach Leer kommt, erlebt den traditionellen Gallimarkt verbunden mit dem Viehmarkt. Von Leer aus "erfahren" Sie den nördlichen Teil der Fehnroute über die Orte Moormerland, Hesel, Großefehn, Wiesmoor und Uplengen. In Westgroßefehn lädt das Fehnmuseum "Eiland" zu einem Besuch ein. Auch die Stippvisite in der Windmühle Steenblock in Spetzerfehn ist lohnenswert, da hier der Müller noch mit Windkraft mahlt.


Die nächste Station der Rundreise ist Wiesmoor, auch "Blumenbeet Niedersachsens" genannt, mit vielen Gewächshäusern, einer Blumenausstellungshalle und der einzigen Wasserorgel Ostfrieslands. Jeweils am ersten Wochenende im September feiert man das traditionelle Blütenfest mit farbenprächtigem Blumenkorso und Wahl der Blütenkönigin. Auf der Fahrt durch die Gemeine Uplengen ist der Nordgeorgsfehnkanal, einst ein bedeutender Transportweg für den Torf, ein stetiger Begleiter. Eine Ausflugsfahrt mit dem Torfschiff "Ella" wird zu einem unvergeßlichen Erlebnis. Entlang des Südgeorgsfehnkanals und des Augustfehnkanals erreichen Sie wieder den Bahnhof Augstfehn und dort endet die erlebnisreiche Rundreise durch das Fehngebiet.


Ein weiteres Highlight ist auch die ausgewiesene Alternativstrecke über Amdorf, da der Radfahrer hier die Möglichkeit hat, sich mit der handbetriebenen Fähre, der "Pünte" in Wiltshausen über den Fluß "Jümme" setzen zu lassen.

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (1,11 MB)

Urheber: © Interessengemeinschaft "Deutsche Fehnroute" e.V.

« zurück zur Übersicht »