| Rubrik: | Wandern, Eintagestour |
|---|---|
| Start: | Osterode am Harz |
| Streckenverlauf: | Eselsplatz, Marienblick, Rote Sohl, Mangelhalber Tor, Dorotheenblick |
| Ziel: | Bärenbrucher Teich |
| Länge: | 11,03 km |
| Beschilderung: | Die Tour ist ausgeschildert. |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Wanderkarte 1:50 000 WL8 Wandern im Westharz |
| Kontakt: | Harzklub e.V. Heimat-, Wander- und Naturschutzbund Bahnhofstraße 5a 38678 Clausthal-Zellerfeld Tel. 05323-81758 Fax 05323-81221 Mail: info@hexenstieg.de Internet: www.hexenstieg.de |
Der "Harzer-Hexen-Stieg" ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Harzer Verkehrsverband e.V. und Harzklub e.V.
Das Niedersächsische Amt für Denkmalpflege erforscht, ob es bereits einen bronzezeitlichen Bergbau auf Kupfer und Silber im Harz gegeben hat. Es spricht vieles dafür, daß dies so ist. Dabei scheint es sicher, daß die Erze aus dem Harz seiner Zeit zu den Verhüttungsplätzen außerhalb des Harzes transportiert worden sind. Der Hundscher Weg, den der Harzer-Hexen-Stieg von Osterode aus zum Aufstieg auf die Clausthaler Hochfläche benutzt, ist so ein uralter Pfad für den Erztransport, den man schon damals benutzt haben könnte. Der Hundscher Weg soll im Jahre 1301 (Hauserweg) entstanden sein. Er beginnt in Osterode und geht an Lerbach vorbei nach Buntenbock. Er war bis ins Hochmittelalter die Verbindung zwischen Osterode und Harzburg. Der Weg diente als Heerstraße zur Harzburg, als Versorgungsstraße in den Harz und auch als Erztransportweg. Im kurfürstlich hannoverschen Harzer-Korn-Magazin in Osterode wurde das Getreide für die Bergleute im Harz gespeichert. Von hier aus zogen tagtäglich Eselskarawanen über den Hundscher Weg nach Clausthal, um die Bergleute mit Lebensmitteln zu versorgen. Hat man die erste Bergkuppe von Osterode aus erklommen, erreicht man die Köte auf dem Eselsplatz. Diese Köte ist als Rastplatz ein beliebtes Ziel.
Der Harzer-Hexen-Stieg führt auf einem Höhenweg an dem reizvollen Ort Lerbach vorbei. Der Harzort entstand um 1530 durch den Bergbau. Sie finden Zeugnisse dieser Vergangenheit entlang des Weges. Beim Marienblick eröffnet sich ein herrlicher Ausblick in das Lerbachtal. Durch Buchen- und Fichtenwälder geht es weiter nach Buntenbock.
Das kleine Bergdorf ist eingeschlossen von zahlreichen Teichen des Oberharzer Wasserregals, welche im Sommer Bademöglichkeiten bieten (z.B. Ziegenberger Teich).

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