| Rubrik: | Regionales Radwandern, Eintagestour |
|---|---|
| Start: | Goldenstedt |
| Streckenverlauf: | Wöstendöllen, Visbek, Dötlingen, Wildeshausen, Kleinenkneten, Einen |
| Ziel: | Goldenstedt |
| Länge: | 65,16 km |
| Kartenmaterial: | Kartenmaterial ist erhältlich. Radwanderkarte 1:75 000 RC9 Oldenburger Land RC16 Diepholz |
| Kontakt: | www.wildegeest.de |
Tour durch die Landschaft der Wildeshauser Geest.

Visbecker Bräutigam © Martin Dunkerbeck
Vom Start, dem Rathausplatz, radeln wir über den Tangenweg, 50 m rechts entlang der Bruchweidenstr und anschließend über die Ahornstr. in das "Herrenholz". Obwohl in vielen Karten nur unvollständig eingezeichnet, sind die Forstwege dieses 800ha großen Waldgebietes gut ausgeschildert. Vorbei am Forsthaus führt die Tour in Richtung Wöstendöllen. In der nächsten Ortschaft Hogenbögen bietet das Backhaus eine idyllische Umgebung für eine Rast.
Sollten sie diese nutzen, um sich auf einer Karte zu orientieren, werden sie die neue Ortsumgehung von Visbek auf ihr vielleicht noch nicht finden.
Wir biegen links in die Rechterfelder Str. und nachdem wir eine Holzbrücke überquert haben, in den Scharrenbachweg ein. Von der Schützenstr. aus gelangen wir rechts über einen kleinen Pfad in den Wald. Vorbei am Mühlenteich stoßen wir auf die Wildeshauser Str. Diese radeln wir einige 100 m in Richtung Visbek.
Um nach Engelmannsbäke zu gelangen, orientieren wir uns am ausgeschilderten "Meerweg".
Engelmannsbäke bietet sich für eine kürzeren oder auch längeren Zwischenstopp an. Zum einen befindet sich hier das gleichnamige Ausflugslokal zum Anderen liegt hier der "Visbeker Bräutigam", eine von Findlingsblöcken eingerahmte Hünengrabanlage. Etwa 4 km entfernt und durch einen Wanderweg im Wald zu erreichen, liegt seine Braut, die "Visbeker Braut". Um beide entstand eine Sage, in der eine junge Frau von ihrem Vater gezwungen werden sollte, einen ungeliebten Mann zu heiraten. Als bereits die Brautzüge auf dem Weg zur Kirche waren, wünschte sich die Braut, lieber zu Stein, als mit diesem Mann vermählt zu werden. Die Brautleute und ihre Gefolge erstarrten augenblicklich zu Stein und so liegen sie noch heute dort.
Sollten ihre Beine noch nicht zu Stein geworden sein, folgen sie weiter dem Meerweg, der einige Meter hinter der Einfahrt zum Lokal in den Wald führt. Nach einigen Kilometern auf befestigten oder geschotterten Forstwegen unterqueren wir die A1 und gelangen über den Rüspelbusch auf den Hageler Damm.
Beim "Hageler Eck" verlassen wir den Meerweg und folgen dem örtlichen Radwegenetz bis Dötlingen.
Mitten im Naturpark Wildeshauser Geest liegt das schöne Dötlingen. Das Dorf ist geprägt von reetgedeckten Bauernhäusern, der alten St. Firminuskirche, dem Steingrab, der 1000 jährigen Dorfeiche und vielen kleinen interessanten Flecken. Kunstinteressierten Besuchern bietet die Galerie, die Ausstellungen im Püttenhus und die Webstube eine Vielzahl von Möglichkeiten, Dötlingen auch in dieser Hinsicht kennenzulernen.
Natur pur genießen wir auf dem (in Dötlingen ausgeschildert) Hunteweg bis Wildeshausen.
Wildeshausen, das Zentrum "des Naturparks Wildeshauser Geest" ist die älteste Stadt des Oldenburger Landes, die Alexanderkirche ist dessen älteste Kirche und der danebenstehende Remter (Kapitelhaus) ist das älteste bewohnte Haus im Oldenburger Land.
Wir fahren vorbei am Marktplatz in Richtung Krankenhaus und orientieren uns Richtung Goldenstedt. Nach etwa 500 m biegen wir links auf die Straße "Zur Lohmühle" ab, um über den Lohmühlenweg die "Kleinkneter Steine" zu erreichen. Westlich dieser historischen Begräbnisstätte verläuft die Landstraße nach Goldenstedt. Wir radeln auf dem Radweg etwa 2 km in Richtung Goldenstedt. In der Ortschaft Hanstedt biegen wir etwa 200 m hinter dem Café "Kuhstall" links nach Altona (nicht ausgeschildert) ab. Über den Haselmausweg erreichen wir Einen.
Nachdem wir links in den Tiefen Weg eingebogen sind, gelangen wir auf den Fasanenweg, vorbei am Erholungsparks Hartensbergsee, Goldenstedt.
Mittelpunkt des Erholungsparks ist der Hartensbergsee. Ungefähr die Hälfte des Sees ist von einem Sandstrand umgeben. Vor allem in den Sommermonaten ist der See von Tagestouristen gut besucht. Der See ist von hohen Bäumen umgeben und hat große Liegewiesen. An Sommertagen wird 2€ Eintritt erhoben.
Für Radtouristiker stehen in der Nähe des Sees Holzhütten als Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung.

Forstweg Herrenholz © Martin Dunkerbeck
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Urheber: © Martin Dunkerbeck