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Holland-Heide-Radweg (N-Netz 13)

Rubrik:Radfernwege, Mehrtagestour
Start:Groningen (NL)
Streckenverlauf:Groningen (NL), Bunde, Weener, Papenburg, Bad Zwischenahn, Oldenburg, Delmenhorst, Bremen, Ottersberg, Sottrum, Rotenburg (Wümme), Scheeßel, Handeloh, Egestorf, Reppenstedt, Lüneburg, Adendorf, Lauenburg
Ziel:Lauenburg
Länge:320,90 km
Dauer:4-5 Tage
Kontakt:LGLN
Hans-Wilhelm Hurt
hurt@geolife.de

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Informationen zur Tour

Hinweis: Dieser Radfernweg ist noch nicht fertig ausgeschildert und die Routenführung ist an einigen Stellen nicht anforderungsgerecht.

Der Geest-Heide-Radweg verknüpft die Fehnlandschaft Ostfrieslands und die Parklandschaft des Ammerlandes mit der Lüneburger Heide. Dabei durchläuft sie eine abwechslungsreiche Landschaft mit Marsch-, Moor-, Geest- und Heidegebieten sowie Flussniederungen.

Der Radfernweg beginnt im niederländischen Groningen und überquert die Staatsgrenze in der Nähe von Bunde. Bei Weener wird die Ems auf einem schmalen Steig entlang der Bahnbrücke gequert. Am Ostufer der Ems liegt der Schnittpunkt mit dem RFW 1, über den kurze Abstecher in die interessanten Städte Papenburg und Leer möglich sind. Der Geest-Heide-Radweg verläuft weiter durch das nordwestliche Niedersachsen, landschaftlich geprägt durch Marsch, Moore und Geest, und erreicht das Zwischenahner Meer. Ab dort verläuft der RFW 2 parallel in südöstlicher Richtung bis ins Stadtzentrum von Oldenburg. Über Delmenhorst führt der RFW 13, teilweise parallel mit dem RFW 3, bis in die Altstadt Bremens. Hier endet auch der RFW 14. In diesem Abschnitt westlich der Weser folgt der RFW 13 dem Radfernweg Groningen-Bremen, der allerdings bisher kaum vermarktet wird und auch nur in Teilbereichen ausgewiesen ist. Radtouristisch bedeutsamer sind in dieser Region die Internationale Dollard Route, die Deutsche Fahrroute und die Ammerland-Route, mit denen der RFW 13 mehrere Schnittstellen und teilweise Parallelführungen hat. Von Bremen aus verläuft der Geest-Heide-Radweg parallel mit dem RFW 8 in östlicher Richtung bis hinter Fischerhude. Durch die Wümmeniederung geht es teilweise im Verlauf des Wümme-Radweges weiter durch Rotenburg (Wümme) bis in das 230 km2 große Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Im Kernbereich des Naturschutzparks um den Wilseder Berg verläuft der Geest-Heide-Weg parallel mit dem RFW 4 und trifft bei Wilsede auf das ausgewiesene Radwegenetz des Lüneburger-Heide-Radweges. Weiter führt der Weg in die Salzstadt Lüneburg. Der Alten Salzstraße folgend erreicht der Radfernweg Lauenburg an der Elbe mit der Weiterführung in das Radwanderwegenetz in Schleswig-Holstein. Der Geest-Heide-Radweg durchquert die ausgedehnten Binnendünengebiete und das Emstal mit zahlreichen in die Ems, Leda und Jümme mündenden Fehnkanälen. Nach dem Zwischenahner Meer lädt Oldenburg mit einer der größten Fußgängerzonen Deutschlands zu einem Bummel ein. Südöstlich Oldenburgs liegt der alte Klosterort Hude, hinter Bremen das malerische Künstlerdorf Fischerhude. Die landschaftlich schönen Wümmewiesen und die anschließende hohe Heide bieten einige touristische Attraktionen als Zwischenstopps. Lüneburg lädt als "Salzstadt" zu einem Besuch ein, lohnend ist ebenfalls das naheliegende Biosphärenreservat Elbtalaue. Die in relativ geringen Abständen aufeinander folgenden zentralen Orte (s.o.) bieten die üblichen Dienstleistungs-, Versorgungs- und Freizeitmöglichkeiten (z.B. Bäder, Sehenswürdigkeiten, Museen, Einkehrmöglichkeiten) in ausreichendem Maße. In diesem Gebiet gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten, viele davon erfüllen die Bett&Bike-Qualitätskriterien. Auf der Strecke zwischen Weener und dem Zwischenahner Meer sowie zwischen Rotenburg (Wümme) und Lüneburg kann es aufgrund der schwachen Infrastruktur stellenweise zu einer "Unterversorgung" an Dienstleistungen kommen. In Weener, Bad Zwischenahn, Oldenburg, Hude (Oldenburg), Delmenhorst, Bremen, Ottersberg, Rotenburg (Wümme), Scheeßel, Tostedt, Handeloh und Lüneburg besteht Anschluss an die Züge des Nah- und teilweise auch des Fernverkehrs.

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