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Weser-Elbe-Radweg (N-Netz 12)

Rubrik:Radfernwege, Mehrtagestour
Start:Barntrup
Streckenverlauf:Aerzen, Hameln, Springe, Pattensen, Hannover, Langenhagen, Celle, Uelzen, Rosche
Ziel:Hitzacker
Länge:258,74 km
Dauer:4-6 Tage
Kontakt:HeideRegion Uelzen e.V.
Herzogenplatz 2
29525 Uelzen

Tel.: +49 (0) 581 / 7 30 40
Fax: +49 (0) 581 / 7 23 84

info@heideregion-uelzen.de
www.heideregion-uelzen.de

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Informationen zur Tour

Hinweis: Dieser Radfernweg ist noch nicht fertig ausgeschildert und die Routenführung ist an einigen Stellen nicht anforderungsgerecht.

Der Radfernweg Hameln-Hitzacker verknüpft, aus Nordrhein-Westfalen kommend, das landschaftlich reizvolle Weserbergland mit dem Calenberger Land zwischen Hannover und Springe und führt durch die südliche Lüneburger Heide und das Wendland nach Hitzacker an der Elbe.

Die Route knüpft in Barntrup an das nordrhein-westfälische Landesnetz an (mit direkter Weiterführung über Lemgo nach Bielefeld). Im Landkreis Hameln-Pyrmont ist die Route in das dort im Aufbau befindliche kreisweite Routennetz eingebunden. Im Stadtzentrum Hamelns wird die Route mit dem Weser-Radweg verknüpft. Über Springe verläuft der Weg entlang von Süntel, Deister und Ith in Richtung Landeshauptstadt Hannover. Südlich Hannovers treffen RFW 12 und RFW 4 (Leine-Heide-Radweg) zusammen und verlaufen durch die Leineaue und entlang des Maschsees auf einer gemeinsamen Führung. Die Landeshauptstadt Hannover wird unmittelbar im Stadtzentrum durchquert. Die attraktive Stadt Celle wird durch den RFW 12 zugunsten einer ursprünglich vorgesehenen Umfahrung nun direkt durchquert und kreuzt sich hier mit dem Allerradweg (RFW 7). Nördlich von Celle verläuft der Radfernweg durch die radtouristisch bereits gut erschlossene Südheide nach Uelzen. Hier besteht mit den Schnittstellen des RFW 5 und RFW 15 eine "Drehscheibe" im N-Netz, die - zusammen mit verschiedenen regionalen Routen - vielfältige Verknüpfungen von Touren ermöglicht. Weiter gelangt der Radwanderer durch den Naturraum "Uelzener Becken" ins leicht hügelige Wendland. Bis Zernien wird eine einsame, ruhige und doch abwechslungsreiche Landschaft, die durch weite Wälder und eiszeitliche Moränenzüge geprägt ist, durchfahren. Schließlich erreicht man Hitzacker, den Endpunkt des RFW 12, der hier mit dem Elbe-Radweg verknüpft wird. Der erste große touristische Anziehungspunkt dieses Radfernweges ist die Altstadt Hamelns. Hameln, die weltbekannte Stadt der Rattenfängersage und Zentrum des schönen Weserberglands, ist mit jährlich ca. 3,8 Millionen Tagesgästen und ca. 200.000 Übernachtungen ein internationales Touristenziel. In der vorbildlich sanierten historischen Altstadt lassen sich zahlreiche Gebäude im Baustil der Weserrenaissance bewundern (z. B. Rattenfängerhaus von 1602/03, Dempterhaus von 1607/08, Leisthaus von 1585-89. Daneben gibt es sehenswerte Fachwerkbauten (z. B. Bürgerhus von 1560, Stiftsherrenhaus von 1558, Lückingsches Haus von 1639) sowie zwei mittelalterliche Stadttürme (Pulverturm und Haspelmathturm) mit Stadtmauer. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Münster St. Bonifatius (ältester Teil 12. Jh.), das an der Weser gelegen die Keimzelle der Stadt Hameln darstellt. Auf der Terrasse des Hochzeitshauses finden jedes Jahr von Mai bis September sonntags um 12 Uhr die traditionellen Rattenfänger-Freilichtspiele statt. Die Stadt Springe blickt auf eine über 900jährige Geschichte zurück. Viele Bauwerke erinnern an unterschiedliche Zeitepochen der Vergangenheit. Der Marktplatz im Zentrum, die gute Stube von Springe, ist umgeben von schmucken Fachwerkhäusern. Der "Ratsnachtwächter Heinrich" (geschnitzter Holzwegweiser) wacht noch heute über das Geschehen der Stadt und zeigt den Besuchern der Stadt den rechten Weg. Immer wieder öffnen sich Durchblicke in kleine Gassen und Höfe. Die Verbindung von alter und neuer Bebauung fügt sich harmonisch ins Bild. Der historische Stadtkern weist gut erhaltene niedersächsische Fachwerkbauten auf. Beachtenswert ist das Haus Peters am Markt. Es wurde ab 1619 als giebelständiges niederdeutsches Hallenhaus mit Utlucht im Stil der Weserrenaissance gebaut. Die Landeshauptstadt Hannover - Messe - und Kongresstadt und Stadt im Grünen mit königlicher Geschichte - war im Jahr 2000 Schauplatz der ersten Weltausstellung Deutschlands. Zur EXPO 2000 vom 1. Juni bis 31. Oktober 2000 hat Hannover über 10 Mio. Besucher aus aller Welt begrüßt. Ein Stadtwald im wahrsten Sinne des Wortes und zugleich Hannovers "Grüne Lunge" ist die Eilenriede. Stolze 650 Hektar Wald mitten in der Stadt sind einmalig in Europa. Selbst der berühmte Hydepark in London und der "Bois de Boulogne" können da nicht mithalten. Ein bemerkenswertes Beispiel traditioneller Gartenkunst ist das Ensemble der Gärten Herrenhausens in der Landeshauptstadt. Der Barockgarten ist einer der schönsten und größten in Deutschland mit Bäumen, Hecken, vielen Sonder- und Mustergärten, großer Fontäne, umschließender Graft und Wasserspielen, Irrgarten, Freilufttheater, vielen Figurengruppen, Kaskade, Grotte und Schloß (1943 zerstört), Galeriegebäude und Orangerie. Niki de Saint Phalle, Hannovers einzige Ehrenbürgerin, hat die alte Grotte im Großen Garten in ein einmaliges Kunstwerk verwandelt. Drei aufwändig gestaltete Räume nehmen die BesucherInnen mit auf eine phantasievolle Reise in eine Welt voller Licht und Farben und sorgen für ein ganz besonderes Erlebnis. Als EXPO-Projekt (EXPOnat Hannover Zoo) präsentiert sich der Hannover Zoo mit einem völlig neuen Konzept des Erlebens und Begegnens. Mit neuen Attraktionen wie dem Gorilla-Berg, dem Dschungel-Palast, dem Meyers Hof, Sambesi setzt der Hannover Zoo Zeichen für eine artgerechte, attraktive und lebensnahe Erlebniswelt. Für alle, die inmitten großstädtischen Trubels Ruhe und Erholung suchen, hält Hannover eine echte Attraktion bereit: den Maschsee. Das künstlich angelegte Binnengewässer bietet mit einer Gesamtfläche von 78 Hektar, 2,5 Kilometern Länge und Breiten von 180 bis 565 Metern jede Menge Platz für Wassersport und "maritime" Freizeitgestaltung. Und das mitten in der Stadt. In der Fachwerkstadt Celle kann der Radwanderer ein geschlossenes historisches Stadtbild besichtigen. Unbedingt sehenswert in der Heide ist das Museumsdorf Hösseringen mit 20 historischen Bauten der Region. Im Wendland, an den Hängen des Drawehn, sind mehr als 30 Großstein- oder Hügelgräber zu besichtigen. Abschluß des Radfernweges ist die Stadt Hitzacker mit ihrer historischen Stadtinsel an der Elbe. Die in relativ geringen Abständen aufeinander folgenden zentralen Orte (s.o.) bieten die üblichen Dienstleistungs-, Versorgungs- und Freizeitmöglichkeiten (z.B. Bäder, Bootsverleihe, Einkehrmöglichkeiten) in ausreichendem Maße. Lediglich zwischen Rosche und Hitzacker in der nordwestlichen Heide gibt es keine größeren Orte außer Zernien und es kann zu Versorgungslücken kommen. Im Verlauf des RFW 12 gibt es ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten, einige davon erfüllen die Bett&Bike-Qualitätskriterien. In Hameln, Springe, Völksen, Hannover, Langenhagen, Burgwedel, Celle, Eschede, Unterlüß, Uelzen und Hitzacker besteht Anschluß an die Züge des Regional- und teilweise auch des Fernverkehrs, wobei sich als nördlicher Anlaufpunkt insbesondere Uelzen anbietet.

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Urheber: © HeideRegion Uelzen e.V.

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