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Elbe-Radweg Nord (N-Netz 6)

Rubrik:Radfernwege, Mehrtagestour
Start:Hamburg
Streckenverlauf:Hamburg, Ochsenwerder, Fünfhausen, Zollenspieker, Marschacht, Tespe, Artlenburg, Brackede, Bleckede, Neu Darchau, Tießau, Hitzacker, Penkefitz, Gorleben, Vietze, Pevesdorf, Gartow, Schnackenburg
Ziel:Schnackenburg
Länge:314,96 km
Dauer:5-7 Tage
Kontakt:ElbSchloss Bleckede GmbH
Tourismusleitelle Elberadweg Nord
Schlossstr. 10
21354 Bleckede
Telefon: 05852 / 95 14 95
Telefax: 05852 / 95 14 99
E-Mail: info@elbschloss-bleckede.de
Internet: www.elberadweg.de

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Informationen zur Tour

Der Elberadweg kann in weiten Teilen beidseits des Flusses befahren werden. Diese Tour beschreibt den Teilabschnitt Hamburg bis Schnackenburg auf der südlichen Seite des Flusses.

Burgfest im Elbschloss Bleckede

Burgfest im Elbschloss Bleckede

Eine Rad-Wanderung, die man im Zentrum einer Weltstadt beginnen oder beenden kann. Die Hansestadt Hamburg gehört dazu. Man bleibt in der Großstadt, ist aber trotzdem immer am Rande eines Flußtales unterwegs. Ein Besuch in der alten Speicherstadt am Hafen lohnt dort ebenso wie eine Barkassenfahrt, ein Rundflug, die Besichtigung von Musseen - sowohl auf dem Festland wie auch auf dem Windjammer "Rickmer Rickmers" oder dem Stückgutfrachter "Cap San Diego". Auch Spaziergänge durchs Stadtzentrum, an der Binnenalster oder der noblen Flaniermeile des Jungfernstieg bieten sich an. Besonders sehenswert ist der Dorfkern von Ochsenwerder mit der Kirche von 1674 und dem Pastorat von 1634 - das älteste Pastorat der Vier- und Marschlande. Beide gruppieren sich um das Pastorenbrack und bilden zusammen ein malerisches Ensemble, das unter Denkmalschutz steht. Die Winsener Elbmarsch bei Marschacht bietet mit ihren fruchtbaren Böden bunte Felder und saftiges Weideland. In dem vom Elbdeich geschützen Marschhufendörfern mit den stattliche Reetdächern fühlen sich auch die Störche wohl. Sehenswert ist die Nikolaikirche mit ihrem ungewöhnlich massiven Mauerwerk. In ihm stecken wahrscheinlich Reste einer mittelalterlichen Wehranlage. Die erste Mühle in Artlenburg wurde 1833 von Carl Brüggemann in Betrieb genommen. Wie andere Windmühlen wurde auch sie ein Opfer der Flammen, durch die bei einem im Sturm heißgelaufenen Bremsen. Die jetzige achteckige Holländer-Windmühle steht auf einem Rohziegel-Sockel. Sie noch im Betrieb, arbeitet allerdings fast ausschließlich elektrisch. Die liebevoll gepflegten Bauerngärten verleiten manche Vorübergehenden zu anerkennenden Worten. Während der letzten Jahre hat Brackede sich bei Radlern und Wanderern zum Geheimtipp entwickelt: Hier gibt es neben einer artenreichen Vogelwelt und vielen seltenen Pflanzen im Deichvorland noch regelmäßig besetzte Storchennester auf den Dächern und freundliche Menschen für einen Klönschnack. Ab Bleckede bis Hitzacker hat der Radfahrer die Wahl. Westelbisch berührt der Elberadweg den Naturpark Elbufer - Drawehn im Wendland. Wer mit der Fähre übersetzt, kann aber auch ostelbisch den Storchenradweg benutzten und einen Abstecher nach Amt Neuhaus machen (Wikinger Museum). Vor imposanter Elbhöhen-Kulisse in Tießau findet man die gesamte Lebensraum-Palette der Flusslandschaft: Auwald; Wiesen; Brack und Binnedünen. Die malerische Altstadtinsel mit Fachwerkhäusern und die norddeutsche Backsteinarchitektur prägen das Städtchen Hitzacker an der Mündung der Jeetzel. Die Fernsicht vom nörlichsten Weinberg Deutschlands bis hinein nach Mecklenburg ist bemerkenswert. Im "Archälogischen Zentrum" befindet sich das erste Freilichtmuseum der Bonzezeit und das "Alte Zollhaus" beheimatet ein Heimatmuseum. Bei Penkefitz findet sich am alten Elbarm das Naturschutzgebiet "Taube Elbe". Vom Deich aus sind Röhrichte, Wasser und Weiden gut zu beobachten. Gorleben ist ein gepflegtes von Wäldern und Wiesen umsäumtes Elbdorf im Wendland. Für Urlauber bietet der Ort eine ruhige Umgebung und touristische Infrastruktur. Von Gorleben aus ist ein 10 km entfernter Abstecher in die 200 ha große Nemitzer Heide besonders in der Heideblütezeit August/ September empfehlenswert. Das Städtchen Gartow am Gartower See mit einer Größe von 60 ha verfügt über eine ganze Reihe von Freizeitanlagen: Bade- und Surfmöglichkeiten am See zählen ebenso dazu wie ein großer Erlebnisspielplatz, ein Wildgatter oder ein modernes Hallenbad mit Sauna und Solebecken, die Wendlandtherme. Der Ort selbst bezaubert mit den typischen roten Backsteinhäusern. Das gräfliche Barockschloss und die dazugehörige Kirche prägen den Ort. Die historische Königsbrücke über den ehemaligen Grenzbach Seege vervollständigt das Bild. Im Schloß finden Konzerte statt. Naturliebhaber werden das Elbholz zu schätzen wissen: Qualmwassertümpel erinnern an die Vielfalt einstiger Auwälder und für Vogelliebhaber stehen Aussichtsplattformen bereit. Das Ziel unserer Reise, Schnackenburg, liegt an der Mündung des Wischeflusses Aland. Vom Aussichtsturm Kniepenberg hat man einen schönen Blick über die Elbe, zu "Füßen" liegt der Sportboothafen. Die Schifferkirche St. Nikolas besitzt einen schwebenden Taufengel. Vor der Wiedervereinigung war Schnackenburg Zollstation, ein Grenzlandmuseum am Hafen erinnert daran. Details über 30 Jahre innerdeutsche Grenze sind auch im 4 km entfernten Grenzdorf Stresow in Sachsen-Anhalt zu finden. Dort erinnert eine Gedenkstätte an ein im Jahre 1972 durch die DDR-Regierung unter Ulbricht geschliffenes Dorf. Eine Badestelle lädt zu einer Pause ein.

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Urheber: © ElbSchloss Bleckede GmbH

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