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Weser-Harz-Heide-Radweg (N-Netz 5)

Rubrik:Radfernwege, Mehrtagestour
Start:Hann. Münden
Ziel:Lüneburg
Länge:427,99 km
Dauer:5-6 Tage
Kontakt:www.hann.muenden-tourismus.de

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Informationen zur Tour

Das hier beschriebene Teilstück des RFW 5 verknüpft das Weserbergland mit dem Harz. Die Verlängerung des Harz-Heide-Radweges zwischen Goslar und Lüneburg nach Süden bezieht mit dem Harz das bedeutendste niedersächsische Gebirge unmittelbar in den Routenverlauf ein.

Der Radfernweg startet am Beginn des Weserradweges in Hann. Münden und verläuft auf einer stillgelegten Bahntrasse weiter über Dransfeld bis in die Göttinger Innenstadt, wo sie auf den Verlauf des Leine-Heide-Radweg trifft. Über Duderstadt gelangt man in das südliche Harzvorland. Der Harz wird auf einer abwechselungsreichen, naturbedingt steigungsreichen Strecke über seinen Hauptkamm gequert. Im Norden des Granestausees schließt der RFW 11 an und verläuft parallel bis in die Altstadt Goslars, wo an den bereits bestehenden Verlauf des Harz-Heide-Radweges (Goslar bis Lüneburg) angeknüpft wird. Hier, wie auch am südlichen Harzrand besteht die Verknüpfungsmöglichkeit mit dem Harzrundweg. Radwanderer, die die Klettertour über den Harz vermeiden wollen, bietet sich so die Möglichkeit einer Umfahrung. Hann. Münden bietet neben der historisch sehenswerten Altstadt mit seinen Flussläufen und angrenzenden Mittelgebirgen eine landschaftlich höchst reizvolles Umfeld. Göttingen hat einen mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Stadtkern und als Universitätsstadt ein großes kulturelles Angebot. Nach Duderstadt mit seinen zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhausensembles wird der Quelltopf der Rhume der wasserreichsten Quelle Deutschlands (Europas?) erreicht. Sehenswert in Osterode ist die gut erhaltene Stadtmauer (ca. 1238) mit Wehrtürmen, die weite Teile der Innenstadt umschließt. Der Harz mit seinen tief eingeschnittenen Tälern, Wäldern, Bergbuchen- und Bergfichtenwäldern, Bergwiesen und vermoorten Hochflächen bietet Wanderern und sportlich ambitionierten Radlern ideale Bedingungen. Bergbauinteressierte stehen zahlreiche Bergwerksmuseen mit Stollen-Führungen (u.a. Clausthal-Zellerfeld und der Rammelsberg in Goslar) zur Verfügung. Kulturhistorisch ist am nördlichen Harzrand schließlich die alte Kaiserstadt Goslar mit der Kaiserpfalz (UNESCO-Weltkulturerbe) zu nennen. Die zentralen Orte im Streckenverlauf (s.o.) bieten die üblichen Dienstleistungs-, Versorgungs- und Freizeitmöglichkeiten (z.B. Bäder, Museen, Einkehrmöglichkeiten) in ausreichendem Maße. Auf einigen Teilabschnitten, u.a. zwischen Göttingen und Duderstadt und von Clausthal-Zellerfeld bis Goslar können gegebenenfalls Versorgungslücken bestehen. Im Verlauf des RFW 5 gibt es Übernachtungsmöglichkeiten, nur sehr wenige erfüllen die Bett&Bike Qualitätskriterien. In Hann. Münden, Göttingen, Herzberg, Osterode und Goslar besteht Anschluss an die Züge des Regional- und teilweise auch des Fernverkehrs.

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