GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

Aller-Radweg (N-Netz 7)

Rubrik:Radfernwege, Mehrtagestour
Start:Magdeburg (Sachsen-Anhalt)
Streckenverlauf:Magdeburg (Sachsen-Anhalt), Oebisfelde (Sachsen-Anhalt), Wolfsburg, Gifhorn, Wienhausen, Celle, Hambühren, Winsen (Aller), Schwarmstedt, Rethem (Aller), Verden
Ziel:Verden
Länge:325,86 km
Dauer:4 - 7 Tage
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert.
Kontakt:Landkreis Celle Tourismus
Lüneburger Heide GmbH
Geschäftsstelle Hermannsburg
Am Markt 3
29320 Hermannsburg
Tel: 0700 - 20 99 30 99

www.regioncelle.de
info@regioncelle.de

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Der Allerradweg verknüpft entlang des Flusses das Landschaftsschutzgebiet "Hohe Holz" in der südlichen Altmark, den Naturpark Drömling und den Naturpark Südheide.

Die Aller verläuft von der Quelle in der Magdeburger Börde ca. 260 km bis nach Verden, wo sie in die Weser mündet. Der Allerradweg verknüpft entlang des Flusses das Landschaftsschutzgebiet "Hohe Holz" in der südlichen Altmark, den Naturpark Drömling und den Naturpark Südheide. Die zahlreichen Anknüpfungspunkte an den Lüneburger Heide-Radweg und die Region Aller-Leine-Tal bieten dem Radtouristen neben zahlreichen Marschen, Heiden und Mooren eine Vielzahl an Freizeiteinrichtungen. Der Weg orientiert sich am Allertal, verläuft aber nicht immer direkt am Fluss. Der Radfernweg startet in der Nähe der Allerquelle in Sachsen-Anhalt. Östlich von Helmstedt in Bartensleben trifft er auf den Endpunkt des RFW 10. Die Landesgrenze zu Niedersachsen wird erstmals im Bereich Lockstedt passiert. Zunächst wieder durch Sachsen-Anhalt geht der Weg über Oebisfelde durch das Naturschutzgebiet Drömling bis Wolfsburg. Der weitere Verlauf führt durch die Fahler Heide nach Gifhorn. Auf dem Weg nach Celle, ab Müden, wird die Aller mehrmals überquert. Querungsstellen sind Langlingen, Schleuse Schwachhausen, Oppershausen und Osterloh. Von Osten gelangt man in die Residenzstadt Celle. Im Stadtzentrum kreuzt der Allerradweg den RFW 12 und führt nach Nord-Ost. Im weiteren Verlauf werden die Ortschaften Hambühren, südlich des Wietzenbruches und Jeversen nördlich des Osterholzer Moores durchquert. Von Schwarmstedt bis Ahlden verläuft die Route parallel mit dem RFW 4. Heideflächen und große Kieferwälder prägen hier den Randbereich der Lüneburger Heide. Ab Rethem knüpft der Allerradweg an das bereits ausgewiesene regionale Radwegenetz des Landkreises Verden (Kirchen- und Wümme-Radweg) an. Zwischen Ottersen und Westen kann die Aller mit der Solarfähre oder der historischen Fähre vom 01.05. bis 03.10. an den Wochenenden bequem überquert werden. Die Route endet in der historischen Altstadt von Verden und schließt dort an den Weser-Radweg (RFW 3) und an den RFW 15 an. Einmalig im norddeutschen Raum ist der Ausblick vom Deich in Hönisch über die Allerniederung auf die historische Altstadtsilhouette Verdens. Die in relativ geringen Abständen aufeinander folgenden zentralen Orte (s.o.) bieten die üblichen Dienstleistungs-, Versorgungs- und Freizeitmöglichkeiten (z.B. Bäder, Bootsverleihe, Einkehrmöglichkeiten) in ausreichendem Maße. Im Verlauf des RFW 7 gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, einige davon erfüllen die Bett&Bike-Qualitätskriterien. In Oebisfelde, Wolfsburg, Gifhorn, Celle, Schwarmstedt und Verden besteht Anschluss an die Züge des Nah- und teilweise auch des Fernverkehrs. Noch nicht durchgängig beschildert! Touristische Highlights am Aller-Radweg: Verden (Aller) Erleben Sie zum Anfang Ihrer Radroute die Reiterstadt Verden. Durch die Reitpferdeauktionen ist Verden weltweit bekannt geworden. Daher empfiehlt sich hier dringend der Besuch des Deutschen Pferdemuseums. Die Stadt Verden lädt mit ihrem mittelalterlichen Stadtbild und seinem imposanten Dom zu einem Stadtbummel ein. 100 Kilometer verläuft der Aller-Radweg im Aller-Leine-Tal. Hier können Sie Aller-hand erleben und Natur pur genießen. Zwischen den historischen Städten Celle und Verden finden Sie viele verborgene Schätze. Entspannen Sie sich und erkunden Sie einen Teil der 360 Kilometer Regionalschleifen mit mehr als hundert Sehenswürdigkeiten. Residenzstadt Celle 700 Jahre Stadtgeschichte sind in Celle lebendig. Der geschlossene Altstadtkern umfasst über 500 Fachwerkhäuser aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert. Allgegenwärtig sind unvergleichliche Sehenswürdigkeiten aus höfischer Zeit, als Celle herzogliche Residenz war. Das harmonische Nebeneinander von lauschigen Innenhöfen, großzügig gestalteten Plätzen und Fassaden zeugt vom Lauf der Jahrhunderte und fasziniert bis heute. Premieren im Schlosstheater und Vernissagen spannen kunstvoll den Bogen zwischen den Epochen. Das Celler Schloss, das Residenzmuseum, das erste 24-Stunden Kunstmuseum der Welt, das Deutsche Stickmustermuseum, das Niedersächsische Landgestüt, der Heilpflanzengarten und die einzigartige Orchideenzucht sind unbedingtes Besichtigungs-Muss. Entdeckungen in der Mühlenstadt Die Mühlenstadt Gifhorn in der Südheide liegt reizvoll am Wasserlauf der Ise. Hier liegt das in Westeuropa einzigartige Internationale Wind- und Wassermühlenmuseum mit 12 Originalmühlen im Freigelände. Kernstück ist die 800 qm große Ausstellungshalle. Ca. 45 Wind- und Wassermühlenmodelle sind hier naturgetreu und maßstabsgerecht nachgebaut. Besonders zu erwähnen ist die russischorthodoxe Holzkirche des Heiligen Nikolaus mit acht teilweisevergoldeten Kuppeln und einer Gesamthöhe von 27 Metern. Rund um Gifhorn kreuzen den Aller-Radweg weitere Radfernwege, auf denen Sie die Region in ihrer Vielfalt kennen lernen können: der Gifhorner Südheide Rundweg und der Lüneburger Heide-Radweg. Erlebniswelt Autostadt Lassen Sie sich in Wolfsburg von der Erlebniswelt des Autos am Allerpark bezaubern. Die Autostadt begeistert nicht nur Autofanatiker. Nehmen Sie teil an den vielen Attraktionen rund um das vierrädrige Transportmittel. Im Zeithaus zum Beispiel erlebt der Besucher eine Reise durch die Entwicklung der Automobilität - ein spannungsreicher Wechsel der An- und Aussichten. Vis-a-vis dem Besuchermagnet Autostadt und dem Volkswagenwerk entsteht im Zusammenhang mit der Landesgartenschau "Entdecke Deine Natur" am Allersee ein Fun- und Trendsportpark. Wolfsburg bietet Kontraste mit einem besonderen Reiz. Hier das historische Schloss und dort die Erlebniswelt Autostadt. Zunehmend verändert die Stadt ihr Gesicht und lädt auf dem Aller-Radweg zum Verweilen ein. Größtes Wasserstraßenkreuz Europas Der Aller-Radweg bietet Ihnen nicht nur den Anschluss an den Elberadweg, sondern auch noch einen weiteren Höhepunkt: Das größte Wasserstraßenkreuz Europas nordöstlich von Magdeburg. Vor den Toren Magdeburgs kreuzen sich zwei Wasserstraßen durch einen Brückenbau: Über der Elbe treffen der Mittellandkanal (=Weser-Elbe-Kanal) und der Elbe-Havel-Kanal zusammen. Mit dem Bau der gigantischen Trogbrücke ist eine durchgängige Wasserstraßenverbindung zwischen Rhein und Oder hergestellt worden. Neben einer Vielzahl von Schleusen entstand das größte Wasserstraßenkreuz Europas, das natürlich sehr gut mit dem Rad erkundet werden kann. Magdeburg am Elberadweg Die Elbestadt zeigt sich nicht nur als "Stadt mit Zukunft", sondern beweist auch Vergangenheit: Mit einer Vielzahl historischer Gärten und imposanter romanischer Bauwerke entlang der Straße der Romanik. Vier davon sind besonders hervorhebenswert: Der Magdeburger Dom, das Kloster Unser Lieben Frauen, die St. Sebastiankirche und die St. Petrikirche. Die grüne Stadt lädt den Radler mit etwa 20 Gärten und Parkanlagen zum Verweilen ein. Magdeburgs Herrenkrugpark (von 1824) Elbauenpark fand 1999 die Bundesgartenschau statt. Gönnen Sie sich einen Ausblick vom Wahrzeichen "Jahrtausendturm". Weitere "Gartenträume" sind der Klosterbergegarten und der Rotehorn, ein Landschaftspark auf einer Elbinsel. Weitere Informationen zum Aller-Radweg finden Sie unter: www.allerradweg.de

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (1,19 MB)

Urheber: © Landkreis Celle Tourismus, Lüneburger Heide GmbH

« zurück zur Übersicht »