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Barsinghausen Hohenstein

Rubrik:Mountainbiking, Eintagestour
Start:Barsinghausen
Streckenverlauf:Barsinghausen, Deister- Süntel, Blutbachquelle, Hohenstein (Süntel) und zurück
Ziel:Barsinghausen
Länge:57,50
Dauer:4,5 Std
Schwierigkeit:alles drin, was das MTB-Herz erfreut, weiteres siehe Tourbericht.

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Informationen zur Tour

Start: Bahnhof Barsinghausen (S1 und S2; P+R).

Vom Bhf. schnurgerade hoch zum Wald und weiter geradeaus hinein. Anfangs Waldboden, dann Teer. Wir bleiben auf dem Teerweg und fahren immer weiter hoch bis Kammweg (335 Hm). Links abbiegen, nach 300m (jetzt Waldboden) rechts steil hinunter bis zum nächsten Querweg; dort biegen wir scharf links ab und fahren leicht auf und ab vorbei an kleinen Sandsteinklippen bis zur Wallmannhütte (Schutzhütte 282,5 Hm). Im rechten Bogen (180°) um die Hütte geht es nordwestl. rasant durch viele rechts-links-Kurven 1875m bergab Richtung Altenhagen bis zum nächsten Abzweig. Links geht es 100m weiter und dann (kaum erkennbar) rechts in einen Trampelpfad Richtung Altenhagen II. (Dieser 280m lange Querweg ist eng und oft matschig). Oberhalb von Altenhagen verlassen wir den Wald westl. in Richtung Ort. (kleiner Teerweg, auf linker Seite ein Bach).

Den Punkt, wo man auf die Hauptstraße trifft, unbedingt einprägen; auf der Rückfahrt geht es diesen Weg "Am Bache" wieder hoch (Hinweisschilder sucht man vergeblich). Der folgende Streckenabschnitt bis Hülsede ist nicht sehr schön; aber verkehrsarm: Durch Altenhagen nach Messenkamp, rechts auf Hauptstraße in den Ort und später links nach Hülsede abbiegen, unter der B442 durch immer gerade aus über die nächste Kreuzung in den Ort Hülsede und gerade dem Straßenlauf (rote Pflasterung) folgen ( "Über der Beeke", "Süntelstraße"). Links am Bolzplatz vorbei hoch zum Wald (in der Karte nicht als Wanderweg eingezeichnet, keine Ahnung warum nicht). Am Waldrand geht es kurz vor dem Haus rechts ab und im linken Bogen auf der rechten Talseite auf dem Forstfahrweg recht heftig bergan.

Wir sind jetzt im Süntel und die Wegbeschilderung in diesem Bereich ist spärlich!! Erst an der 2-ten deutlichen Abbiegung rechts abfahren. Es geht sofort über 250m Länge bis zu 17% steil hoch. Wir fahren leicht links weiter. Am Waldrand (282 Hm) angekommen nicht! dem Hinweis"Langenfeld" folgen; der Weg (Nr.12) endet im Nirwana. Und darum umfahren wir dieses Desaster hinter der Schranke wie nachfolgend beschrieben, auf Wegen, die in der Karte nur dünngrau abgebildet werden. Wir radeln entspannt auf dem Feldweg 275m geradeaus auf die Pappeln zu, dann rechts, nach 50m links, und 613m auf ein umzäuntes Gelände zu. Dort links abbiegen, dem Weg folgen, dann leicht rechts auf dem Forstweg in den Wald und weiter bis zur Teerstraße (329 Hm).

1. Jetzt hat man Gelegenheit für einen ersten schönen Abstecher zum Aussichtspunkt Schillathöhle (Restauration nur Sa./So. mit eingeschränkten Öffnungszeiten). Hierzu muss man kurz rechts-links, und dann auf 1768m Länge der Straße immer geradeaus folgen; Försterei rechts liegen lassen. Waldausgangs rechts abbiegen und den Hinweisen zur Höhle folgen. Die Aussicht in den gigantischen Steinbruch lohnt. Leider ist die Pause auf dem schönen Rastplatz direkt am Höhlenhaus nur während der Öffnung möglich. Übrigens, die Schillathöhle kann besichtigt werden. Aber das ist eine andere Geschichte und verlangt warme Kleidung!

Zurück geht es von hier bis zum Beginn des Abstecherteilstückes! Dort angekommen rechts 220m weiter auf der Straße, bevor man rechts am nächsten We-gekreuz abbiegt (jetzt Weg 12, natürlich wieder kein Hinweisschild, weder Richtung Blutbachquelle, noch zur Baxmannbaude). Nach 380m kommt man so eher zufällig an die besagte Quelle. Ab hier geht es auf 450m knapp 90 Hm runter, auf losem Untergrund teils so steil, dass man Angst bekommt, vorn überzukippen. Hier kann man sich an den etwas größeren Brocken leicht Schaltung, Felge und Bremsscheiben zerlegen. Also nicht so viel Geschwindigkeit aufbauen, oder besser die Bremse gar nicht erst loslassen. Macht aber trotzdem Spaß, weil der Weg oben erst rechts vom Bach, dann hindurch zur linken Seite wechselt, ein Stück oberhalb verläuft und dann wieder durch den Bachlauf auf die rechte Seite wechselt.

Ab hier talab schön rechts des Baches bleiben, dann erreicht man 1600m nach der letzten Bachquerung die Baxmannbaude (ein Waldkiosk, nur im Sommer Sa./So einge-schränkt geöffnet). Von der Baude geht es nach Osten über den Bach; kurz nach der Überquerung dem 2-ten Weg rechts folgen, und dann geradeaus. Der Forstweg gewinnt langsam an Höhe, weiter geradeaus erreicht man nach 1¼ km den Bereich unterhalb der Klippen (Hirschsprung / Hohenstein/ Teufelskanzel / grüner Altar), welche zwar imposant aus dem Wald ragen, aber nur im Winter durch die hohen Bäume erkennbar sind.

Wir fahren weiter auf diesem Weg, bis nach weiteren 1¼ km zur Linken der Weg steil bis 25% in Kehren nach oben führt. Auf 335 Hm erreichen wir den Kamm. Ein kleiner Abstecher von 1800m ist jetzt ein Muss.

2. Nach links folgen wir dem Kammweg nun bis zum Hirschsprung ohne das Höhenniveau wesentlich zu verlassen. Am schönen Rastplatz hat man nun einen tollen Ausblick von den Klippen. Aber bitte beachten: dieser Teil des Trails ist ein Waldweg und MTB sind grds. nicht erwünscht. Darum haben Wanderer Vorrang und ggf. hält man auch mal an, dann drücken auch die Förster mal ein Auge zu! Eine Rast auf einem der Felsen erinnert manchen vielleicht an ein Foto aus dem Katalog von der Aussicht in einen norwegischen Fjord. Bei gutem Wetter kann man Kletterern zusehen. (Wichtiger Hinweis: Klickschuhnutzer sollten auf dem Felsen vorsichtig sein - Rutschgefahr. An einer Stelle auf dem Kammweg kommt ohne Warnhinweis eine tiefe Felsspalte uneinsehbar und unvermittelt bis direkt an den Weg. Wer hier ausweicht?..)

 Jetzt wieder zurück an den Beginn dieses Abstechers. Hurra, ab hier gibt´s Hinweisschilder! Obwohl wir wieder nach Hülsede wollen, ignorieren wir die Richtungshinweise dorthin teilweise! Vom Kammweg aus gesehen, lassen wir den hoch-kommenden Weg rechts liegen und fahren halblinks (Hinweis Süntelturm) nach weiteren 333m am nächsten Abzweig links Richtung Bakede. Der Weg ist in der Karte mit "weißem Dreieck in schwarzem Quadrat" gekennzeichnet. Nach 455 Metern geradeaus, nicht links! 940m später kommt von rechts ein Weg; nach weiteren 119m links abbiegen zum Dachtelfeld. Auf den kommenden 1792m folgen wir dem Hauptweg (2 leichte Kurven) und widerstehen allen Abbiegeversuchen bis an eine Wegkreuzung, wo eine Tafel auf der linken Seite über die Geschichte des Dachtelfeldes informiert - 355 Hm-Punkt auf der Karte. (Vom Hirschsprung bis hier her haben wir über die letzten 5-6 km die Marke von 325 Hm nicht un-terschritten. Der Süntel erhebt sich in diesem Teil breitflächig über 300hm, was besonders auffiele, wenn man den Bereich einfärben würde. Was das angeht, ist der Deister eher ein Hänfling.).

Nun aber weiter zur Tour. Zwar wollen wir wieder in Hülsede zur Überfahrt zum Deister ankommen, aber keinesfalls abwärts durch das gleiche Tal. Am Wegkreuz biegen wir daher rechts in den Wald und folgen dann am nächsten Abzweig nicht links dem Hinweis Hülsede, sondern nach Beber. Jetzt geht es auf gutem Forstweg bald steil bergab. Hier kommt Downhill-Feeling auf. Erst wenn in den Kehren am Wegrand noch Geschwindigkeit übrig ist, wird`s heikel. Am Waldausgang fahren wir zuerst kurz rechts um Kleinsiedlung (Herriehausen) und Teich herum. Gleich danach geht es nördlich in den Feldweg (nicht den zur Pulvermühle, sondern parallel der Hochspannungsleitung). Die ersten 1000m sind grausam. Nach einem Regentag hat man manchmal nur die Wahl zwischen Gras-Matsch-Gemisch oder unbekannter Pfütze. Dafür wird man auf dem weiteren (nun besseren) Teerfeldweg mit einem schönen Blick zum Kaliberg Bokeloh (Wunstorf) belohnt.

In Hülsede trifft der Feldweg wieder auf unseren Hinweg. Jetzt geht es umgekehrt zurück bis zur Wallmannhütte (rechts ab ist jetzt links ab usw.). Von der Wallmannhütte parallel der Höhenlinien den Weg Richtung Nordwest und dann durch eine Kehre auf den Kamm (330 Hm). Wer jetzt den Verfasser noch nicht verflucht, kann den letzten Abstecher wagen; es sind nur 2,1 Km und 60 Hm bis zum Bier.

3. Auf dem Kamm angekommen fahren wir rechts dem breiten Weg folgend auf dem Kamm bis zum Nordmannturm (382,5 Hm, Mo-Fr. 11 - 17h, Sa./So. im Sommer bis 19h, Mo. zu). Hier schmeckt ein "Rupp dunkel" und man kann die Tour noch mal gedanklich an sich vorbei ziehen lassen. Für die Abfahrt empfiehlt sich aus Richtung Turm zuerst ca. 380m Rückfahrt auf dem Kamm; dann rechts in den Wald. Dieser Weg führt recht steil runter und endet an einem breiten Querweg, auf dem es jetzt links weiter gemütlich bergab geht. Abzweige rechts (runter) oder links (ansteigend) ignorieren wir bis zum erreichen der Teerstraße. Hier waren wir schon einmal, ganz am Anfang unserer Reise. Irgendwann biegt die Teerstraße rechts ab, aber wir fahren geradeaus.

Von der zu überquerenden kleinen Kuppe kann man links zum Hotel Fuchsbachtal schauen, weil der Orkan Kyrill eine mächtige Schneise in den Wald fegte. Internationale Fußballmannschaften waren dort schon zu Gast. Noch ein paar Tiefenmeter durch Barsinghausen und der Bahnhof ist erreicht.

Gute Fahrt

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Urheber: © Gunther Hannig

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