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Der kleine Höhenfresser im stillen Deister

Rubrik:Mountainbiking, Eintagestour
Start:Bhf. Wennigsen
Streckenverlauf:Bhf. Wennigsen, Bhf. Egestorf
Ziel:Bhf. Egestorf
Länge:39,5
Dauer:2,5 Std
Schwierigkeit:sachtes Warmfahren, dann Wechsel von Steigung/Abfahrt, dazwischen Erholungsstücke, viele Anbindungen für einen Abbruch. Keine Familientour! Weiteres siehe Tourbericht

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Informationen zur Tour

Anspruchsvolle Mountainbike-Tour durch den Deister

Start:
Am Bahnhof Wennigsen (S1 und S2, P+R) fahren wir über Bahnhofstraße und Klos-teramthof leicht kurvig zum Zentrum der kleinen Stadt. An der Kreuzung in der Stadtmitte dem Hinweis ?Argestorf? (Radweg an der Landstraße) folgen. Das Dorf durchqueren. Erst hinter dem Ortsausgang geht es den Feldweg rechts rein und hoch bis zum Waldrand, wo links der Saumweg abbiegt.
Nach 539m führt dieser Weg links etwas durch den Waldausläufer, ehe man rechts auf eine 1,95 Km lange Waldrandgerade einbiegt, auf der bereits die ersten Höhenmeter gesammelt werden. Am Ende geht es etwas rechts biegend bergan in den Wald 745m bis zum nächsten Querweg, wo wir links abbiegen. Bergab führt der Weg an einen ?Wendeplatz?; gegenüber auf ca. 10 Uhr links führt ein schmaler Weg weiter runter. Im großzügigen rechten Bogen schlängelt sich der Weg um einen Wall auf einem ausgefahrenen Weg auf 380m Länge Richtung Steinkrug. Bitte selbst ein bisschen Gespür einsetzen (Jede Kurve hier zu be-schreiben wäre zu lang (für Navi-Nutzer: nicht wundern, der Richtungspfeil wird hier kaum zur Fahrtrichtung passen)). Schade, dass diese Wegart - wie auch hier - immer viel zu kurz ist. Am Ende dieser Sause biegen wir rechts ab und unterqueren die B214 bei Steinkrug durch den Tunnel.
Auf der anderen Seite wieder rechts, auf 150m Länge bergan, bevor schräg rechts der Rad-weg neben der B214 beginnt, auf welchem wir entspannt Völksen erreichen.

Im Ort parallel der B214 runter bis zur Hauptstraße. Hier wieder rechts, unter der Bundes-straße hindurch und ca. 200m gerade hoch; hier links ins Wohngebiet. Dieses durchqueren wir weitestgehend gerade bis zum offenen Feld. Parallel zur Bundesstraße geht es hinüber bis zum nächsten Waldrand, dort rechts hoch und am Haus den nächsten Weg links in den Wald. Bis zur Höhenmarke 240 Hm geht es kurvig bergan, dann biegen wir fast 180° rechts ab. Nach kurzem Stück fällt der Weg wieder ab, zuletzt immer steiler. Aber Achtung, wenn uns am Ende bereits das Licht vom Waldrand entgegen scheint, kommt eine Schranke, die man kaum sieht, schon gar nicht mit dunkler Brille. Sehr gefährlich!!! An einem Wegeplan mündet der Weg an der Straße am Ortsrand.

Jetzt sind wir wieder in Völksen, nur eben 40 Hm höher als beim ersten Mal. Weiter geht es links am Ortsrand bergan, später in einen leichten linken Bogen. An der ersten linken Abbie-gung noch vorbei geht es an der zweiten Gabelung (200 Hm) links ab und ? - genau! - wieder hoch bis auf die beiden 310m hohen, dicht zusammen liegenden Buckel des Kalenber-ges (Fahrtrichtung Nordwest). Hier ist man wirklich tief im Wald und es ist schön einsam.

Geradeaus trifft der abfallende Weg stumpf auf einen Querweg in den wir links zum Ta-ternpfahl (256 Hm) einbiegen. An der Schutzhütte geht es rechts hoch in den schmaleren Weg zum Bielstein. Sofort liegen bis zu 17% steil an. Der Untergrund ist teils lose. Wer in die Pedale steigt und den Sattel entlastet, kämpft mit wenig Grip. Also lieber einen Gang kleiner wählen, sitzen bleiben und stoisch treten, treten, treten?. Die Steile lässt langsam nach und man fährt plötzlich locker bergan, wo man sonst gestöhnt hätte. Ein paar Gänge höher und ca. 600 Meter weiter geht links ein Pfad ab. In den Boden gepresste Steine mit rutschiger Oberfläche gilt es zu umfahren. Schön durchgeölt erreichen wir den Aussichtspunkt Bielstein (344 Hm) mit Schutzhütte.

Nach kurzer Rast verlassen wir den Ort nördlich bis wir an ein fünf-Wege-Kreuz treffen. Hö-henmeter sammeln geht im Deister mangels Höhe nicht ohne zwischenzeitliche Abstiege - also überqueren wir das Wegekreuz gerade in einen Abwärtstrail, der Aufwärts nicht be-zwingbar ist (nur für diejenigen, welche die Tour andersherum fahren wollen) und nach Re-gentagen unangenehm matschig ist.

Nach 240 kurzen Metern spuckt uns der Trail im Scheitelpunkt einer Fahrwegkurve unsanft wieder aus. Links geht es sachte weiter durch teilweise extrem dichten Tannenwald. Nach 1,4 Km biegen wir links in den aufwärts führenden Weg. Über ein Steilstück mit bis zu 17% geht es bis zur Laube. Den Kammweg überquerend fahren wir den weiteren den Weg runter, bis rechts ein Weg abzweigt. Darauf geht es 2,33 Km parallel des Bergrückens ohne nen-nenswerte Höhenmeter bis zu einer Gabelung; dem Weg folgen wir rechts. An der nächsten Abbiegung rechts weißt uns ein Hinweis den Weg zum Annaturm (über ?Stern? - ein markan-tes Kammwegekreuz). Am Kamm angekommen geht?s rechts zum Annaturm. Noch 32 Hm auf 666m Strecke - schon da! Ggf. Einkehr mit Leberspülung.

Dann geht´s in gleicher Richtung auf dem Kamm noch fast 1 Km weiter bis zu einem Links-abbieger, in den wir einschwenken. Über eine winzige Kuppe führt der Weg gerade (und an-fangs holprig) auf dem Hauptfahrweg bergab, bis es nicht mehr weiter geradeaus geht (265 Hm); hier links rum! Eine lange Kurve wendet sich erst gegen den Berg und schwenkt dann bergab. So kommt man zu den Wasserrädern (rechts). Wer die wasserbetriebenen Modell-bauten (sind nur von Mai - Sept. aufgebaut) nicht kennt, sollte kurz halten. Leider entfernt man sich vom Bike, welches unten stehen bleiben muss.

Weiter unterhalb zweigt nach 250m linksseitig hinter einem Teich ein schmaler Weg ab. Eine kleine Steilrampe stößt auf einen oberhalb liegenden Hauptweg, in den wir links bergauf bie-gen. Diesem Forstweg folgen wir bis zum geteerten Forellenbachweg. Dann links 80m hoch-zu, anschließend wieder rechts. Eine kleine giftige Rampe muss genommen werden; dann geht es bald wieder runter. Nächster Abzweig rechts bis zum nächsten Weg. Scharf links geht es leicht bergan weiter durch eine Rechtskurve. Erst die zweite Abfahrt rechts ist unsere.

Hier geht es downhill durch überhöhte Kurven, die helfen, dass man auf dem Weg bleibt. Ohne Mühe bauen sich schnell 60 Km/h auf. Doch Vorsicht, die unteren Kurven sind nicht so wohlgeformt. Auf der rechten Seite kommt ein Spielplatz. Wir fahren kurz davor rechts rein, über eine Kreuzung gerade bis zum Bahnhof Egestorf. Fertig!

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Urheber: Gunther Hannig

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