GeoLife | Das Freizeitportal in Niedersachsen | geolife.de

Wittekindsweg

Rubrik:Wandern, Wandern, Wandern, Mehrtagestour
Start:Osnabrück, Rathaus
Streckenverlauf:Osnabrück-Mühlenort: 17 km, Mühlenort-Bad Essen: 25 km, Bad Essen-Neue Mühle: 17 km, Neue Mühle-Bergkirchen: 23 km, Bergkirchen-Porta: 11 km.
Ziel:Wanderparkplatz "Hotel Kaiserhof", Freiherr vom Stein-Straße, 32457 Porta Westfalica
Länge:94,69 km
Dauer:4 bis 5 Tage
Schwierigkeit:Lohnende Wanderung mit einigen Höhenunterschieden, insgesamt aber nicht schwierig.
Barrierefreiheit:Die Tour ist nicht barrierefrei.
Anfahrt:Rathaus, Markt, 49074 Osnabrück
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Der Weg ist durchgehend mit einem weiß-roten Strich markiert. Von Osnabrück bis zum Mühlenort ist tlw. noch die alte Markierung, ein weißes "x" auf schwarzem Grund vorhanden.
Kartenmaterial:Ausführlich ist der Weg beschrieben in: "Wandererlebnis Wittekindsweg", ISBN 978-3-945096-02-04. Eine sehr gute Wanderkarte im Maßstab 1:25.000 mit dem Abschnitt zwischen Saurierspuren Barkhausen und Porta Westfalica ist: "Wiehen-, Wesergebirge im Mühlenkreis Minden-Lübbecke", herausgegeben vom Kreis Minden-Lübbecke. Fast vollständig, wenn auch etwas unübersichtlich, ist der Weg verzeichnet in der Kompass-Wanderkarte "Osnabrücker Land" im Maßstab 1:50.000, ISBN 978-3-99044-336-1
Kartenmaterial bestellen »
Kontakt:Wiehengebirgsverband Weser-Ems e.V.
Rolandsmauer 23a
49074 Osnabrück
Tel. 0541/29771
FAX 0541/20 16 18
www.wgv-weser-ems.de
E-Mail: wgv-weser-ems@t-online.de

Tour auf der Karte anzeigen »

Informationen zur Tour

Dieser Kammweg über das Wiehengebirge ist ein Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E 11 und der Klassiker unter den Wanderwegen im Nordwesten. Seit ungefähr 100 Jahren wird dieser Weg zwischen dem historischen Rathaus Osnabrück und der Porta Westfalica/Weser erwandert.

Ausgangspunkt für den Wittekindsweg ist der Marktplatz vor dem historischen Rathaus in Osnabrück. Hier startet auch der gelb-blau markierte Hünenweg, der bis zum Mühlenort bei Engter einen fast identischen Wegverlauf hat. Nur an einigen Stellen weichen beide Wege voneinander ab. Am Ende des Marktes wird die „Hasestraße“ überquert. Es geht links am Osnabrücker Dom vorbei in den schmalen Hexengang zwischen Dom und Gymnasialkirche. Am Gymnasium Carolinum nach links in den „Conrad Bäumer-Weg“. Die Hase wird überquert. Dahinter entweder direkt an der Hase oder oben auf dem Wall nach links an der Hase entlang. An der nächsten Hasebrücke wiederum den Fluss queren und über die „Mühlenstraße“ bis zur „Hasestraße“ gehen. Dort nach rechts. Ein letztes Mal wird die Hase überquert, dahinter nach links auf den Fußweg am „Erich Maria Remarque-Ring“ entlang. Diesen an der nächsten Fußgängerampel überqueren. Beim Queren dieses Knotenpunktes ist die halblinks stehende Eisenbahnbrücke anzulaufen. Sofort hinter der Brücke knickt der Weg rechts ab in die „Ziegelstraße“. Nach etwa 100 m führt links ein Fußweg mit der Bezeichnung „Terrasse“ hinauf zum Gertrudenberg. Vor einer Mauer geht es auf dem Kopfsteinpflaster links aufwärts weiter. Nach ca. 150 m geht es links haltend durch das Wagner-Tor in den Bürgerpark. Hier passieren wir einen kleinen Bauerngarten mit vielen Infoschildern zu den dortigen Pflanzen, mit Bänken und mit einer auffälligen Steinsäule links im Garten. Danach steht linker Hand eine Aussichtsplattform mit Geländer. Wir gelangen auf einen asphaltierten, abwärts führenden Fußweg zum „Katharina von Bora-Haus“- wieder mit vielen Bänken und Infoschildchen. Hinter dem „Katharina von Bora-Haus“ geht es nach rechts abwärts auf die „Veilchenstraße“ über den Parkplatz, vorbei an den Tennisplätzen auf der rechten Seite. Am Ende der „Veilchenstraße“ nach rechts auf die „Süntelstraße“. Dieser 120 m folgen. Hinter der Bushaltestelle „Moorlandstraße“ (Abfahrt Richtung Dodesheide) am Verkehrsspiegel nach links auf das Gelände des Hasefriedhofs. Nach 100 m hinter dem Abfallplatz nach rechts. Nur 30 m danach geht es nach rechts durch eine breite Mauerlücke und sofort dahinter nach links. Hier dem Weg entlang der sich links befindenden Mauer folgen. Hinter dem Friedhof wird die „Kornstraße“ überquert. Es geht leicht bergauf in einen kleinen Park, den wir durchqueren. Die „Erzberger Straße“ wird überquert. Wir erreichen schließlich die „Vehrter Landstraße“, gehen einige Schritte nach links, stoßen auf einen Wittekindsweg-Wegweiser, überqueren die „Vehrter Landstraße“ an der Fußgängerampel und folgen auf der anderen Straßenseite dem Fuß- und Radweg an der Nette entlang. Wer der Südvariante des Wittekindsweges (markiert mit weißem Kreuz) folgen will, geht an der „Vehrter Landstraße“ entlang bis zur großen Kreuzung mit der „Bramscher Straße/B68“.

Bald erreichen wir auf der linken Wegseite eine Bruchsteinmauer. Dahinter verbirgt sich das Kloster Sankt Angela. An der Kreuzung nach dem freien Feld auf der linken Seite geht der Weg nach links bis kurz vor eine Brücke über die Nette. Hier geht der Weg nach rechts und folgt der Nette. Auf der rechten Seite befindet sich das Nettebad. Am Ende des Weges am Bach entlang biegen wir nach links über eine kleine Brücke ab und gehen am Rand eines Regenrückhaltebeckens bis zur „Haneschstraße“. Dort ca. 30 m nach links bis zur Fußgängerampel und die Straße überqueren, dahinter rechts und in den ersten Feldweg nach links einbiegen. Es geht später am Waldrand entlang, dann in den Wald hinein. Diesem Weg folgen wir ca. 1,2 km. Oberhalb vom Gut Nette biegt der Weg nach links abwärts zum Gut Nette. Dahinter führt der Weg auf den „Östringer Weg“, diesem stadtauswärts folgen. Nach 1 km liegt das Kulturdenkmal „Östringer Steine“ rechts am Weg. Hier ist das Eingangstor in das landschaftlich reizvolle Nettetal. Hinter den Steinen geht es nach links die Straße „Am Forellenteich“. Wer der Straße am Wanderparkplatz vorbei einige Meter folgt, kommt zum Forellenhof Nettetal mit Bistro-Einkehrmöglichkeit (Dienstag bis Samstag). Der Wanderweg biegt hinter der Nettebrücke am Wanderparkplatz Nettetal nach rechts ab und begleitet die Nette bis „Knollmeyers Mühle“ mit Gasthaus. Hier ist Wanderkilometer 8,7 erreicht.

Leicht ansteigend geht es dahinter auf die Straße „Auf dem Hohn“. Nach 800 m folgen wir an einer T-Kreuzung mit Rastplatz weiterhin der Straße „Auf dem Hohn“, die nach rechts abbiegt. An deren Ende nach rechts abwärts in die Straße „Haster Berg“. Unten nach links in die Straße „Am Haupthügel“ nach Rulle hinein. Gegenüber dem Haus Nr. 45 führt ein Pfad in ein Feuchtgebiet neben der Nette. Im Wald queren wir die Straße „Zum Gruthügel“, biegen nach etwa 200 m rechts in einen Waldpfad ein und wandern auf einem asphaltierten Fußweg nach links zur Ruller Wallfahrtskirche bei Kilometer 12,6.

Auf der „Klosterstraße“ führt der Weg in nördliche Richtung. Wir queren die L 109 und gehen durch ein schmales Heckentor. An der Straße „Auf der Heide“ halten wir uns rechts und folgen ihr ca. 500 m, biegen dann nach links in die aufwärts führende Straße „Hundhügel“ ein. An deren Ende nach links auf den Forstweg und diesem 900 m folgen. An einer Wegkreuzung bei der „Paul Voßkühler-Hütte“ halten wir uns rechts. Der Weg steigt zunächst an, dann geht es abwärts. Hinter einem Wasserlauf wandern wir nach links weiter und erreichen an der „Arkenstette-Hütte“ den Wanderwegepunkt Mühlenort in Bramsche-Engter. Hier ist Wanderkilometer 17,3 erreicht.

Hier am Mühlenort stoßen viele Fernwanderwege aufeinander: Der Hünenweg führt nach Meppen, der Pickerweg nach Wildeshausen. Der Bersenbrücker Landweg führt über 300 km durch den ehemaligen Kreis Bersenbrück. Der Birkenweg verläuft über 80 km durch Moor und Wiehengebirge. Der DivaWalk verbindet die schönsten Abschnitte der VarusRegion (Gemeinden Bad Essen, Belm, Bohmte, Bramsche, Ostercappeln, Wallenhorst).

Der Wittekindsweg biegt hinter der Hütte nach rechts ab und steigt nun allmählich an. Er bleibt mit dem Pickerweg noch etwa 500 m in östlicher Richtung zusammen. Dann biegt der Pickerweg nach links ab und folgt den Spuren eines alten Handelsweges. Der Wittekindsweg geht geradeaus weiter, biegt an einem Abzweig nach rechts ab. Es geht bergauf, auf der linken Seite liegt ein Rastplatz. An der nächsten Waldwegkreuzung biegen wir nach links ein. Es folgt nach etwa 150 m eine weitere Kreuzung. Hier nehmen wir den Weg nach rechts und gehen über den Wanderparkplatz Uptrup bis zur „Ruller Straße“. Dieser folgen wir etwa 200 m nach rechts, nehmen dann direkt auf der Höhe den ersten Weg nach links und wandern geradewegs weiter bis zur etwa 1,5 km entfernten L87. Kurz davor öffnet sich der Blick weit nach Norden über die Hügellandschaft des Wiehengebirges. Deutlich sichtbar im Vordergrund die Waldorfschule in Evinghausen.

An der L87 beim Straßenschild „Gevaweg“ gehen wir nach links über die Kuppe. Hier bitte vorsichtig sein: Die Straße ist eng und hat keinen Fußgängerweg. Nach 150 m biegen wir in den ersten Weg rechts ein, passieren ein einzelnes Haus und gelangen wieder in einen Wald. An der folgenden T–Kreuzung im Wald halten wir uns rechts und wandern zunächst in einem großen leicht ansteigenden Linksbogen durch den Wald. Dieser Abschnitt endet auch an einer T-Kreuzung. Dort gehen wir etwa 80 m nach rechts, biegen dann an einer Waldweg-Kreuzung links ein und erreichen auf einer langen Geraden nach etwa 800 m die Vehrter Hütte, hinter der wir rechts abbiegen. Nach etwa 180 m nehmen wir einen Weg nach links und gehen ihn bis zu einer Kreuzung mit einigen gestapelten Findlingen. Dort nach rechts bis zum „Wanderparkplatz Süntelstein“. Wir queren die K342, gehen hinter den Leitplanken nach rechts, folgen einem Pfad nach links in den Wald. Wir gehen geradeaus über eine Waldwegkreuzung und biegen in einer Linkskurve nach rechts in einen Waldpfad ab. Der Weg schlängelt sich hier durch den Wald und stößt auf den imposanten und sagenumwobenen Süntelstein. Vom Stein geht es nun in südliche Richtung zu einem befestigten Weg. Hier gehen wir etwa 75 m nach links und biegen dann nach rechts ab. Diesem Weg folgen wir und nehmen hinter einem Rinnsal an einer Gabelung rechts einen Waldpfad. Dieser führt zu dem direkt am Weg gelegenen Naturfreundehaus Vehrte des Vereins „NaturFreunde Osnabrück e. V.“ Hier ist Wanderkilometer 25,4 erreicht. 

An der Hofausfahrt des Naturfreundehauses halten wir uns links in die Straße „Engelriede“, passieren einen Friedhof, gehen an der folgenden Kreuzung geradeaus und biegen am Ende der Straße rechts in die Straße „Wittekindsweg“ ein. Nach etwa 250 m knickt der Weg nach links in eine Senke ab. Hier verläuft der Weg links-rechts und dann ansteigend am Waldrand entlang. Auf der Höhe weist ein Schild auf zwei archäologische Denkmale hin: Teufels Backofen und Teufels Backtrog. Am Waldrand geht es weiter bis zur Schwarzkreidegrube von Vehrte. Wir umrunden die Kuhle rechts und steuern dann das Vehrter Schützenhaus an. Dahinter geht es links weiter. Der Weg verläuft jetzt etwa 1 km geradeaus und trifft an einer Wanderwegkreuzung auf den Arminiusweg, der hier den Wittekindsweg kreuzt. Er verbindet Porta-Westfalica mit der Ausgrabungsstätte Varusschlacht in Kalkriese. Er gehört ebenfalls zum Wegenetz des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems e.V. Wir wandern geradewegs weiter, biegen nach etwa 300 an einer Waldweggabelung rechts ab und erreichen die Krebsburger Hütte, an der wir auf einem Waldweg abwärts wandern. Hinter einem Linksbogen biegen wir nach rechts ein und passieren ein Fachwerkhaus. Hier ergibt sich ein schöner Blick auf Ostercappeln mit der markanten St. Lambertus-Kirche. Im Tal liegt die Krebsburg, eine alte Gutsanlage aus dem 18. Jahrhundert. Wir folgen dem Weg bergab. Wir treffen auf einen Querweg und gehen nach links weiter zum nahen Wanderparkplatz Krebsburger Mühle mit der Schwagstorfer Hütte. Der K415 („Venner Straße“) folgen wir nach links zur nahen Wassermühle. Der Weg führt über den Hof der Mühlenanlage. Wir überqueren einen Wasserlauf, an dem wir uns halten und stoßen nach etwa 250 m wieder auf die K415. Wir wenden uns nach links, unterqueren die Bahnstrecke Osnabrück-Bremen und biegen sofort hinter der Eisenbahnbrücke links in einen Pfad ein. Dieser verläuft ansteigend durch den Wald und endet nach kurzer Distanz über Treppenstufen an einem befestigten Weg. Parallel zur Bahn gehen wir bergauf weiter, biegen nach etwa 200 m den zweiten Weg nach rechts hoch ab. An der Engelswiese mit Ruhebank ist ein idealer Rastplatz. Der Weg schlängelt sich durch den Wald bergauf. Wir erreichen auf der Anhöhe die Ostercappelner Marienkapelle. Hier ist Kilometer 32,0 erreicht.

Dahinter geht es an der Kreuzung nach links auf der „Bergstraße“ weiter. Wir passieren einen Erinnerungsstein des Verschönerungsvereins Ostercappeln und stoßen kurz danach vor einem Wäldchen auf einen gepflasterten Querweg. Eine Wanderhütte steht hier etwa 50 m geradeaus im Wald. Wir folgen dem gepflasterten Weg zuerst nach rechts und nach 100 m nach links um einen Sportplatz herum. Wir passieren dabei ein Ehrenmal, das an die Toten der beiden Weltkriege erinnert, passieren den Erinnerungsstein „Agnes Ruh“ und überqueren auf der Windthorstbrücke die „Bahnhofstraße“. Später geht es durch einen kurzen Hohlweg und an einem Haus vorbei. 150 m hinter dem Haus geht es nach rechts zunächst raus aus dem Wald. Anschließend geht es am Rand der Siedlung wieder abwärts in den Wald. Am Ende des Hohlweges wechseln wir die Richtung scharf nach rechts und erreichen einen asphaltierten Weg, dem wir an einer Bank mit Aussicht nach links weiter folgen. In einer S-Schleife geht es nun bergab. Wir unterqueren die Bahnstrecke Osnabrück-Bremen, wandern ein kurzes Stück parallel zur B51 und nehmen die erste Möglichkeit die Bundesstraße nach rechts zu queren. Hier steht das Hotel-Restaurant Leckermühle. Wanderer sind hier gern gesehene Gäste. Hier ist Wanderkilometer 34,7 erreicht.

Es geht vor dem Gasthaus nach links parallel zur Bundesstraße B51 auf den Fuß- und Radweg. Am großen Kreisel (Knotenpunkt von zwei Bundesstraßen) überqueren wir die B65 und biegen anschließend nach rechts auf den Fuß- und Radweg parallel zur B65 ab. Nach 250 m nach rechts in die „Leckerstraße“. Unter einem alten Bahnviadukt wird nochmals die Bahnstrecke Osnabrück-Bremen unterquert. Unmittelbar danach geht es in den ansteigenden Waldweg nach links. Wir unterqueren eine Hochspannungsleitung und wandern auf diesem breiten Kammweg stetig geradeaus. Es werden passiert: Ein DiVa-Walk-Abzweig (nach rechts), ein Abzweig des Bohmter Kleeblattweg 4 (nach links), der Drei Gemeinden-Stein (Bad Essen, Bohmte, Ostercappeln), nochmals eine Hochspannungsleitung und ein schöner Aussichtspunkt mit Blick auf Ostercappeln. Dahinter am geschotterten Querweg nach links aufwärts und die Richtung beibehalten. Es geht vorbei an der „Luisenblick“-Hütte abwärts bis zum Ellergrund, wo wir die Straße Wehrendorf-Schledehausen queren. Hier ist Wanderkilometer 40,3 erreicht.

Auf dem Wanderparkplatz Ellergrund mit Rastplatz und Brunnen steht ein mächtiger Bruchstein. Etwa 130 m davon entfernt findet man ein wenig verdeckt an einem Weiher eine Wanderhütte. An einem Holzmasten, der oben eine „Weltkugel“ trägt, zeigen Wegweiser, dass es von hier bis London 650 km, nach Berlin 340 km, nach Kairo 3100 km und bis Wehrendorf hinein nur 600 m sind. Am Wanderparkplatz geht es bergauf. An der ersten Gabelung halten wir uns rechts, an der folgenden Gabelung gehen wir links und erreichen nach etwa 200 m die Hermannshütte. Der Weg führt jetzt gut 1 km geradeaus und endet an einem asphaltierten Weg auf dem Essenerberg. Dort nach rechts. Nach wenigen Metern stößt bei Wanderkilometer 42,2 von links die Trasse des „Ems-Hase-Hunte-Else-Weges“ auf unsere Trasse. Dieser mit einem weißen Punkt markierte und ebenfalls vom WGV betreute Weg verläuft über 180 km von Dissen nach Lingen. Wer dem EHHE-Weg einige Meter nach links folgt, kommt zur Enzianhütte mit Biergarten. Wer noch ca. 400 weiter geht, kommt zum Aussichtsturm auf dem Sonnenbrink. Weiter geht es auf dem „Empter Weg“ vorbei an Rehaklinik und Altem Berghaus. Der „Empter Weg“ mündet nach kurzer Distanz auf eine Querstraße („Zum Mahnmal“). Auf der anderen Seite nehmen wir einen Fußweg geradeaus ansteigend und überqueren später die „Bergstraße/Meller Straße“. Es geht vorbei am Wanderparkplatz Sonnenbrink und der Familienferienstätte „Haus Sonnenwinkel“ in den Wald hinein. Ab hier führt der Wanderweg auf ausgebautem Waldweg geradeaus durch den Wald. Es geht vorbei an der Schierenhorsthütte und dem Abzweig des Ems-Hase-Hunte-Else-Weges. Hier sind wir bei Wanderkilometer 45,5. Wer hier dem weißen Punkt nach rechts abwärts folgt, gelangt nach 600 m zum Landhotel Bergwirt Pöhler.

Wir queren die „Hustädter Straße“, passieren sofort ein Haus und kommen wieder in den Wald. An einer Gabelung nehmen wir den leicht abfallenden Weg nach rechts. Die Friedeberg-Hütte liegt hier links des Weges. In einer S-Schleife halten wir uns rechts und gehen den Weg bergab bis zur K409 („Kalbsiekstraße“). Auf der anderen Straßenseite überqueren wir ein kleines Rinnsal. Der Weg schlängelt sich bergauf etwas nach links durch den Wald. Wir stoßen auf einen Querweg, dem wir nach links folgen. Von hier geht der Blick nach Norden in die Norddeutsche Tiefebene und zu den Stemweder Bergen. Halblinks liegt das Kirchspiel Bohmte. Wir nehmen den ersten Weg nach rechts, gehen wieder in den Wald und wandern an der nächsten Weggabelung nach rechts steil den Berg hinauf. Auf der Höhe geht es geradeaus weiter. An dem folgenden scharfen Linksbogen halten wir uns links, gehen bergab und erreichen einen gemauerten Wasserüberlauf, der von der etwas höher liegenden „Fliegerquelle“ gespeist wird. Etwa 100 m weiter bleiben wir an einer Y-Kreuzung rechts. Auf einem gewundenen Weg wandern wir weiter bergab, biegen an einer T-Kreuzung rechts ab und stoßen auf einen asphaltierten Weg. Hier beginnt die Nordvariante des Wittekindsweges, die über Barkhausen, Wiehenturm und Kurpark Bad Holzhausen zur Glösinghauser Hütte führt. Sie führt hier nach links in den Wald. Die Normalroute biegt an der Asphaltstraße nach rechts ab. Diesem Weg folgen wir etwa 150 m und biegen vor einem Transformatorenhäuschen rechts in einen Hohlweg ein. Dieser schöne Waldrandweg endet unterhalb der Saurierfährten bei einem eingezäunten Saurier (bitte nicht füttern). Hier ist Wanderkilometer 50,4 erreicht. Zu den Fährten geht es nach rechts hoch. 

Der Wanderweg biegt nach links abwärts über die Hunte, die hier als kleiner Bach noch Norden fließt. Über den Wanderparkplatz Saurierfährten an der „Buerschen Straße“ geht es nach links. Am Ende des Platzes knickt der Weg nach rechts wieder in den Wald ab. Jetzt beginnt der Aufstieg auf den Kleinen Kellenberg. Nach etwa 30 m halten wir uns an einer Wegegabelung rechts. An der nächsten Wegegabelung folgen wir dem Linksbogen und erreichen auf einem gut geschotterten Holzabfuhrweg die Höhe des Kleinen Kellenbergs (161 m). Auf einen besonderen Aussichtspunkt in 100 m Entfernung vom Weg weist ein Schild des Heimat- und Wandervereins Buer hin. Ein kurzer Wegbegleiter ist der vom gleichen Verein geschaffene Waldlehrpfad. Im nächsten Rechtsbogen des Holzabfuhrweges verläuft der Wanderweg weiter geradeaus bergab auf einem Waldweg. Wir queren unten einen betonierten Weg. Der Weg wird schmaler. Wir wandern geradewegs bergauf, queren dabei einige Waldwege und stoßen auf der Höhe auf einen Waldquerweg. Hier gehen wir nach rechts, queren einen Weg und wandern an der oberen Kante eines Hohlweges weiter. Kurz vor Austritt aus dem Wald biegen wir nach links ab und erreichen die Wanderhütte Kellenberg, die rechts vom Weg am Waldrand steht. Hier stößt die Südvariante des Wittekindsweges auf die Normalroute. Eine Rast lohnt sich hier: Es gibt einen schönen Blick auf Buer. Es geht in einem Links-Rechts-Bogen auf einer asphaltierten Straße abwärts zur „Kellenbergstraße“. Hier ist Kilometer 54,1 erreicht. 

Wer freitags oder sonntags unterwegs ist, hat evtl. Glück, dass die Seehütte am Großen Kellenberg geöffnet hat. Sie liegt nur 300 m vom Wittekindsweg entfernt am Grünen See. Dazu der "Kellenbergstraße" bergauf folgen und am Wanderparkplatz Grüner See auf der rechten Seite dem Fußweg am Bach entlang zum Grünen See folgen. Dort nach links über Treppenstufen hoch zur urigen Hütte. Öffnungszeiten laut Aushang: Fr. 16-21 Uhr, So. 10:30-17 Uhr. Der Wanderweg biegt an der „Kellenbergstraße“ nach links ab und folgt nach etwa 85 m nach rechts einem aufsteigenden Waldweg. Oben wird ein Querweg erreicht, wir gehen auf ihm einige Schritte nach rechts und biegen hinter einer Linkskurve nach links in den Wald ein. Etwa 200 m weiter knickt der Weg nach links ab. Ein Hohlweg führt in einem großen Rechtsbogen bergauf. An der nächsten Waldwegkreuzung wandern wir nach links weiter und halten uns nach kurzer Distanz an der folgenden T- Kreuzung rechts. Nach 200 m wird die Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen überschritten. Bis zum Endpunkt verläuft der Weg nun in Nordrhein-Westfalen. Entlang eines Grenzwalles geht es auf dem Kammweg weiter. An einer Y-Kreuzung vor einem Funkmasten gehen wir nach links den leicht bergauf führenden Weg. Wir stoßen auf einen asphaltierten Weg, gehen hier rechts und sofort wieder links am Rande eines Holzabfuhrplatzes weiter. Hier passieren wir die Hütte Rödinghausen und einen Erinnerungsstein des Forstbetriebsverbandes Rödinghausen, wandern an einer Steinwand eines alten Steinbruches entlang weiter und erreichen den Aussichtsturm auf dem Nonnenstein, der sich hier 274 m über NN erhebt. Nebenan gibt es viele Sitzmöglichkeiten und sogar Schuhbürsten. Noch einige Meter weiter steht der Bismarckturm, in dem eine windgeschützte Bank steht. Wer hier eine weitere Besonderheit bestaunen bzw. ausprobieren möchte, biegt am Bismarckturm nach rechts abwärts in den Sachsenweg ab (Markierung weißes „S“). Nach 80 m stehen im Wald zwei überdachte Wald-Xylophone. Wer nach Rödinghausen gehen möchte, folgt dem Sachsenweg.

Der Wittekindsweg verläuft an den Türmen geradeaus weiter. Es geht weiter leicht bergab. Nach etwa 1 km mündet der Weg in einen anderen, der schräg von rechts hinten kommt. Hier verläuft die Wanderstrecke weiter geradeaus bergab. Wir gehen zuerst durch einen Hohlweg, wandern danach oberhalb einer Talkante und erreichen am Maschberg die Wanderhütte Rödinghausen. Hier biegen wir links ein und halten uns nach 50 m an einer Wegespinne rechts und gehen dann durch einen Nadelwald. Dort stoßen wir aus einen weiteren schräg einmündenden Weg und gehen geradeaus weiter. Dieser Wegabschnitt führt steil bergab und endet an einer T-Kreuzung. Hier halten wir uns links, es geht 100 m abwärts, am folgenden T-Stück rechts. Nach etwa 75 m wird bei Wanderkilometer 59,5 die L557 („Bünder Straße“) erreicht. Auf der anderen Straßenseite vor einem Haus gehen wir halb-schräg nach rechts einen asphaltierten Weg hinunter („Neue Mühler Weg“), biegen rechts ein, überqueren ein Bächlein und folgen dem Weg weiter bis zu einer historischen Eisenbahnbrücke. Hier verläuft die einspurige Bahnlinie von Rahden nach Bielefeld. Die Züge halten in 50 m Entfernung am kleinen Bahnhof „Mesch Neue Mühle“.

Wir gehen über die Brücke und nehmen den Weg, der fast geradeaus in den Wald führt. Nach 65 m knickt er nach links ab, nach weiteren 200 m nach rechts. Eine Kreuzung im Wald wird überquert und wir wandern hinter einem Linksbogen auf diesem Weg geradewegs weiter bis zur Glösinghäuser Hütte. Hier trifft die Nordvariante auf die Normalroute. Am Glösinghauser Berg hat das Wiehengebirge mit 289 m über dem Meeresspiegel schon fast seine größte Höhe erreicht. An der Hütte vorbei gehen wir nach ca. 350 m an einer Y-Gabel den Weg links bergauf. Etwa 120 m weiter halten wir uns an der nächsten Y-Gabel rechts und treffen danach auf eine Wegespinne. Hier öffnet sich der Wald. Über eine Wiese genießt man den Blick in Richtung Süden. Halb rechts führt der Wanderweg leicht ansteigend wieder in den Wald. Wir bleiben auf diesem Weg, gehen durch eine lange Senke und kommen dann hinter einer Linksschleife bergab auf einen Holzabfuhrplatz an. Ab hier geht es geradewegs weiter. Nach etwa 1,5 km erreichen wir bei Wanderkilometer 65,4 den großen Wanderparkplatz Kahle Wart mit Schutzhütte.

Wir queren die K41 („Kahle Wart-Straße“) und gehen zur Freilichtbühne Kahle Wart hinauf. Hier bringt die aktive Laienspielgruppe des Heimatvereins Oberbauerschaft alljährlich mit großem Erfolg niederdeutsche Volksstücke zur Aufführung. Es geht direkt am Kassenhäuschen vorbei über das Gelände der Freilichtbühne. Wir erreichen den Parkplatz für die Schauspieler, den wir nach rechts verlassen. Wir folgen dem Zufahrtsweg, dem wir in einer scharfen Linkskurve folgen. In der nächsten Linkskurve nach 100 m gehen wir rechts und biegen sofort wieder links in einen Waldweg ein.

Eine Variante des Weges bei Aufführungen mit hohem Personenaufkommen: An der K41 ca. 100 m nach links gehen und danach rechts in den Zufahrtsweg (Sackgasse) zum Schauspieler-Parkplatz einzubiegen. Diese Variante ist nicht markiert.

Wir gehen den Waldweg bergauf, passieren einen alten Steinbruch und gehen an der nächsten Kreuzung nach rechts ebenfalls bergauf. Auf der Höhe, neben einem Grenzstein, knickt der Weg nach rechts ab und geht nach einem Linksbogen über in eine lange Geraden. Wir erreichen einen Holzabfuhrplatz, nehmen den Weg halblinks, gehen nach etwa 200 m geradeaus und wandern dann etwa 1 km geradeaus weiter. An den dicht hintereinander folgenden zwei Y-Gabelungen halten wir uns jeweils links. In langen S-Schleifen führt dieser Weg bergab bis zur B 239. Es geht ein kurzes Stück parallel zur Bundesstraße, zunächst abwärts, dann bergauf zur Fußgängerbrücke über die B239 bei Wanderkilometer 69,4. Diese überqueren, am Ende der Brücke nach links und nach wenigen Schritten nach rechts in einen Waldweg („Am Strubberg“) hinein. Nach etwa 300 m knickt vor einem Grenzstein der Weg nach links ab. Wir gehen an einer alten Bruchsteinkuhle vorbei, stoßen auf eine T-Kreuzung und wandern hier nach rechts. Nach 130 m geht es nach rechts auf einen aufwärts führenden Waldweg. Er führt zum höchsten Punkt des Wiehengebirges, dem Heidbrink (320 m über NN). Der liegt ca. 30 m rechts vom Weg, ein Wegweiser führt dorthin. Kurz darauf geht es an einem Funkmasten vorbei. Nach etwa 150 m macht der Weg einen Links-Rechts-Schlenker. Hier passieren wir die „Hütte auf dem Heidbrink“.

Auf dem schmalen Grat des Kammes geht es nun geradeaus weiter. An einer Waldwegkreuzung biegen wir rechts ab. Nach etwa 100 m erreichen wir eine weitere Kreuzung, nehmen hier den linken Weg und biegen dann nur einige Schritte weiter rechts in einen Weg ein. Dieser hier zunächst leicht ansteigende Weg führt zur Wanderhütte des Singkreises Ahlsen-Reineberg. Dort gelangen wir auf einen Pfad, der sofort scharf rechts einknickt und auf eine große Waldwegkreuzung stößt. Wir nehmen den geradeaus aufwärts führenden Weg und erreichen auf der Höhe die Abbruchkante eines stillgelegten Steinbruchs. Von hier oben ist der weite Ausblick in die Norddeutsche Tiefebene besonders beeindruckend. Hinter dem Steinbruch wandern wir an einer Weggabel geradeaus weiter. Es folgt der Aufstieg auf den Nettelstedter Berg (288 m über NN). Wir biegen in einen schräg von links kommenden Weg rechts ein und gehen an einem K-Weg Schnittpunkt geradewegs weiter. An der danach folgenden Y-Kreuzung wandern wir links weiter. In einer Rechtskurve stoßen wir auf einen Weg, halten uns hier rechts und erreichen auf diesem Weg bergab den Wanderparkplatz Schnathorster Berg mit dem unterhalb liegenden Cafe Waldkristall. Hier ist Kilometer 76,4 erreicht. 

Etwa 120 m gehen wir nach links entlang der L803 („Schnathorster Straße“), überqueren diese Straße nach rechts und folgen dem Weg einige Meter parallel zur Straße und wandern dann den Berg wieder hinauf. Es geht vorbei an drei Bänken auf einem breiten Waldweg über den Kamm. An einer T-Kreuzung geht es nach links, kurz darauf steht eine Hütte am Weg. Kurz hinter der Hütte geht es nach etwa 40 m rechts in einen abwärts führenden Weg. Er stößt auf einen breiten Forstweg. In einer Linkskurve den Forstweg verlassen und geradeaus dem aufsteigenden Weg auf den Elfter Kopf (233 m) folgen. Von der Höhe geht es auf einem Pfad hinab. Vor einer Wiese mit Ruhebank biegen wir nach links zu den ersten Häusern von Wallücke ab. Hinter dem ersten Haus biegen wir auf die Ortsstraße „Zum Elfter Kopf“ nach rechts ein und erreichen nach etwa 150 m die Passstraße L876 („Auf der Wallücke“). Hier ist Wanderkilometer 80,5 erreicht.

Dort gehen wir nach links weiter, queren die Straße an der Bushaltestelle Wallücke/Waage und biegen vor der Schranke einer Bodendeponie rechts in den „Lattensiek“ ein. Nach etwa 250 m gehen wir links in den „Ginsterweg“ hinein. Der folgende Wanderwegabschnitt ermöglicht weite Ausblicke von der Höhe ins Land bis hinüber zum Teutoburger Wald. Wir passieren eine Wanderhütte und kommen auf einen schönen Waldrandweg. An einer Weggabel wandern wir links auf dem Waldweg weiter. In großem Bogen geht es nun um den Berg herum. Von dieser erhöhten Stelle hat man einen herrlichen Blick auf die mächtige Kirche von Bergkirchen. Der Weg mündet rechts in einen kurzen Hohlweg. Zwischen Häusern hindurch stoßen wir auf die „Bergkirchener Straße“. In Bergkirchen ist Wanderkilometer 82,4 erreicht.

Auf der „Bergkirchener Straße“ geht es nach links weiter. Hier steht das Hotel-Restaurant Wittekindsquelle. Es lohnt sich hier ein Abstecher zur „Wittekindsquelle“ unterhalb der St.Nikolaus-Kirche. Wir treffen hinter dem Hotel auf die Passstraße und biegen nach rechts in die „Volmerdingser Straße“ ein. Hinter einem Friedhof geht es nach links in die Straße „Auf dem Berg“. Wir gehen um den Friedhof, passieren dabei einen Wanderparkplatz und gehen sofort hinter dem Parkplatz vor einem Haus wieder rechts in den Wald hinein. Dort gehen wir geradewegs den Berg hinauf. Auf der Höhe an einer Weggabel halten wir uns links und stoßen auf eine T-Kreuzung. Dort biegen wir links ab und wandern weiter durch den Wald. Am Wegrand stehen mehrere Sitzbänke sowie ein Grenzstein. Wir passieren einen alten Steinbruch und erreichen bei Wanderkilometer 84,8 die über die Lutternsche Egge führende Passstraße K30. 

Hier geht es nun einige Schritte nach rechts. Vor dem Haus Lutternsche Egge biegen wir nach links in den Wald ein. Wir setzen bergauf die Wanderung fort und erreichen nach etwa 1 km die Höhe vor der Abbruchkante eines stillgelegten Steinbruches. Wir halten uns rechts und wandern nun auf einer scheinbar tischebenen Fläche weiter. An den folgenden beiden Weggabeln bleiben wir zuerst rechts, dann links und unterqueren eine Hochspannungsleitung. Nach etwa 500 m stoßen wir auf eine Wanderhütte mit Rastplatz. Wir halten die Gehrichtung weiter ein und wandern auf dem Zufahrtsweg zur 1,5 km entfernten Waldgaststätte „Wilder Schmied“ geradeaus weiter. Von der Aussichtskanzel der Gaststätte geht der Blick nach Süden auf die Stadt Bad Oeynhausen und auf den großen Weserbogen.

Einige Schritte hinter der Gaststätte, neben einem Armwegweiser, nehmen wir den Weg nach rechts. Nach 2 km erreichen wir die erst 1996 entdeckte Kreuzkirche auf dem Wittekindsberg. Ein Wegweiser führt nach links hoch zu den mit einem Glasbau geschützten Grundmauern. Von der Kreuzkirche geht es weiter auf dem Kamm zum Hotel Wittekindsburg. Von hier bis zum Kaiser Wilhelm-Denkmal begleiten die Stationen des Wald- und Kulturlehrpfades Wittekindsberg den Weg. 100 m hinter dem Hotel wird der breite Weg verlassen, es geht rechterhand auf einen Waldweg hoch. Es geht vorbei am Moltketurm und an einem Sendemasten. Der Weg führt anschließend bergab zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das als weithin sichtbare Landmarke die Porta Westfalica überragt. Hier ist Wanderkilometer 92,0 erreicht.

Der Abstieg zum Wanderparkplatz Hotel Kaiserhof ist 1,4 km lang. Auf derselben Trasse zum Parkplatz hinab verläuft auch der örtliche Rundweg A2. Weiterhin sind auf gleicher Route Sigwardsweg, Mühlensteig und der Pilgerweg markiert, ein Verlaufen ist also kaum möglich. Der Abstieg zum Zielpunkt an der Weser erfolgt zunächst auf dem abwärts führenden gepflasterten Fußweg. Am Parkplatz führen nach links hinab einige Treppenstufen zu einem schmalen Pfad. 70 m weiter sollte einmal aufgepasst werden: Alle genannten Wege biegen hier nach rechts in einen kleinen Pfad ab, der bald auf die Zufahrtstraße zum Denkmal stößt. Der Weg kreuzt die Straße nur dieses eine Mal. Es geht abwärts durch den Wald, viele Bänke stehen am Wegrand. Es geht vorbei an der Goethe-Freilichtbühne. Unten stößt der Waldweg auf eine Straße ("Unter den Tannen"), dort nach rechts auf den schmalen Pfad. Er führt hinter einer Reitanlage entlang. Am Ende der Reitanlage knickt der Weg nach links ab und erreicht den Wanderparkplatz Hotel Kaiserhof. Der Wanderparkplatz steht in unmittelbarer Nähe der Weserbrücke. Wer zum Bahnhof Porta Westfalica möchte, geht über die Weserbrücke und folgt den roten Fahrradschildern.

Der Wittekindsweg findet östlich der Weser seine Fortsetzung im Wesergebirgsweg nach Hameln (59 km) und im Weserberglandweg nach Hannoversch-Münden (210 km). Westlich von Osnabrück findet er seine Fortetzung im Handelsweg nach Deventer/Niederlande. Von Osnabrück bis zur niederländischen Grenze ist dies der Töddenweg, der auch in Geolife beschrieben ist.

 

PDF-Ausdruck Informationen als PDF herunterladen (1,72 MB)

Urheber: http://www.wanderkompass.de/fernwanderweg/niedersachsen/wittekindsweg.html

« zurück zur Übersicht »