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Die Backsteintour bei Lüneburg

Rubrik:Lehr-/Naturerlebnispfade (für Naturerlebnispunkte), Eintagestour
Start:Lüneburg
Streckenverlauf:Bardowick, Adendorf
Ziel:Lüneburg
Länge:20 km
Dauer:1 Tag
Kontakt:Lüneburg Maketing GmbH
Rathaus/Am Markt
21335 Lüneburg
Tel.: 04131-2076633
Fax: 04131-2076645
Mail: Ines.Utecht@marketing.lueneburg.de
Internet: www.lueneburg.de

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Informationen zur Tour

Die Tour beginnt im Lüneburger Hafen, am Alten Kran. Der Hafen war die Drehscheibe des Handels in Lüneburg. Hier wurde das Salz über die Ilmenau nach Lübeck und den Ostseeraum verschifft. Von der Ostsee kamen der Hering und viele andere Handelsprodukte nach Lüneburg.

© Bardowicker Dom

© Bardowicker Dom

Noch heute ist der Hafen ein äußerst lebendiger Treffpunkt.

Links der Ilmenau geht es Richtung Bardowick. Nach kurzer Zeit schon kommt man an der Warburg vorbei. Hier wohnte der Wächter der Hude, des großen Lüneburger Holzlagerplatzes.

Auf dem Treidelpfad gelangt man weiter zur Lüneburger Landwehr, ein Wall- und Grabensystem, das heute noch in seiner Grundstruktur erhalten ist und in der Landschaft durch mächtige Bäume markiert wird. Im Mittelalter spielte es eine bedeutende Rolle in der Lenkung des Handelsverkehrs, denn die Händler mussten ihren Weg über die Hansestadt Lüneburg nehmen und dort ihre Waren anzubieten.

Hinter einer Ilmenaubiegung erblickt man am Horizont den Turm der Kapelle des Nikolaihofes. Doch zunächst lädt die Ilmenauschleuse zu einer Rast ein. Dort kann man sich über die Bardowicker Schifffahrt und eine Ausgrabung einer ehemaligen Wassermühle informieren.

Kurz hinter der Schleuse verlässt die Route die Ilmenau. Durch einen Wald, den Eichwald, erreicht man den Nikolaihof. Das Hospital St. Nikolaihof war das Leprosenhospital der Stadt Lüneburg und lag weit vor den Toren der Stadt. Nach dem allmählichen Rückgang der Leprakrankheit wurde das Hospital gegen Ende des 15. Jahrhunderts als Altersheim weiter geführt. Im Zentrum der Anlage liegt die Kapelle St. Nikolai. Um 1440 entstand das sogenannte Männerhaus, das älteste Spitalhaus des Nikolaihofes. Das Frauenhaus wurde um 1700 errichtet. Beide Gebäude zeigen die charakteristische Struktur eines Hospitalgebäudes mit kleinen Räumen beiderseits eines langen Ganges. Auf dem weitläufigen Areal befinden sich weitere reizvolle Gebäude. Die Geschlossenheit der Anlage, der historische Baubestand, die Vegetation und die Lage am Fluss geben heute noch das Bild einer mittelalterlichen Hospitalanlage wieder.

Nun geht es weiter durch Bardowick zum Dom, dessen zwei Türme den Ort überragen. Der Bau der dreischiffigen Backsteinhallenkirche begann Ende des 14. Jahrhunderts. Über dem Südportal thront ein Löwe aus Eichenholz und vergoldetem Bleimantel mit der Inschrift: Vestigium leonis - Die Spur des Löwen.

Nun wechselt die Route auf die andere Seite der Ilmenau. Es geht wieder flussaufwärts. Nach einer kurzen Fahrt durch einen Wald öffnet sich der Blick auf das Gut Vrestorf. Der Waldweg führt weiter Richtung Adendorf. Im alten Ortskern steht die kleine Kirche, die Johannes dem Täufer geweiht ist. Abschluss und sicherlich auch Höhepunkt der Backsteinroute bildet das Kloster Lüne, das auf dem Weg durch das Lüner Holz erreicht wird. Nach dem Rundgang durch das Kloster lädt das Klostercafé zu Kaffee und Kuchen ein.

© Bardowicker Nikollaihof

© Bardowicker Nikollaihof

© Wandelgang im Kloster Lüne

© Wandelgang im Kloster Lüne

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Urheber: © Lüneburg Maketing GmbH

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