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Naturschutzgebiet Gellener Torfmöörte

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Am Heidedeich, Ecke Gellener Damm, nordwestlich von Gellen
Ziel:Am Heidedeich, Ecke Gellener Damm, nordwestlich von Gellen
Länge:4,10 km

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Informationen zur Tour

Kleine Tour durch das Naturschutzgebiet Gellener Torfmöörte, ein Niedermoor mit Resthochmoorflächen. Das Gebiet ist bekannt für seine Vielfalt an Libellenarten und Vorkommen der Sumpfcalla.

Bekannt ist das Naturschutzgebiet unter anderem für die Sumpfcalla, die in den Gewässerrandbereichen sprießt (Foto: Wilde Natur).

Bekannt ist das Naturschutzgebiet unter anderem für die Sumpfcalla, die in den Gewässerrandbereichen sprießt (Foto: Wilde Natur).

Auf der Tour durch die Gellener Torfmöörte erleben Besucher den Nordteil des gleichnamigen Naturschutzgebietes.

Das Niedermoor mit Resthochmoorflächen im Dreiländereck zwischen Oldenburg und den Landkreisen Wesermarsch und Ammerland ist geprägt von Moorgrünland, Teichen, Torfstichen, Wald und Moorheiden.

Ihren Hochmoorcharakter hat die Gellener Torfmöörte durch die starke Entwässerung zugunsten der umliegenden Landwirtschaft weitgehend eingebüßt; trotzdem sind hier noch selten gewordene Pflanzen-, Vogel-, Amphibien- und Libellenarten zu Hause.

Bekannt ist das Gebiet für sein reiches Vorkommen der Sumpfcalla, die in den Randbereichen der Teiche wächst; ihre großen, weißen Hochblätter zeigt die Pflanze von Mai bis Juli.

Eine weitere Besonderheit ist die Vielfalt der Libellenarten, die hier vorkommen. Besonders selten und von europaweiter Bedeutung ist die Große Moosjungfer. Ihre Larven entwickeln sich unter anderem gut in besonnten Moorgewässern, wie den aufgelassenen Torfstichen.

Freunde der Vogelwelt können in der Gellener Torfmöörte Baumpieper, Schwarzkehlchen und verschiedene Grasmückenarten erleben.

Im Frühjahr und Sommer lohnt ein Blick in den Veranstaltungskalender des NABU Rastede. Er bietet Führungen durch das Gebiet an.

Diese Tour liegt im Naturschutzgebiet Gellener Torfmöörte.

Ein Schatz der Gellener Torfmöörte sind die Vorkommen der Großen Moosjungfer. Die Männchen erkennt man an einem gelben Fleck am Hinterleib (Foto: C. Fischer).

Ein Schatz der Gellener Torfmöörte sind die Vorkommen der Großen Moosjungfer. Die Männchen erkennt man an einem gelben Fleck am Hinterleib (Foto: C. Fischer).

Der Grundwasserstand ist ein Thema in der Gellener Torfmöörte: Hoch soll er sein, um moortypische Lebensräume zu erhalten, denn: bei zu großer Trockenheit sprießen Birken, die das Moor entwässern.

Der Grundwasserstand ist ein Thema in der Gellener Torfmöörte: Hoch soll er sein, um moortypische Lebensräume zu erhalten, denn: bei zu großer Trockenheit sprießen Birken, die das Moor entwässern.

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