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Lutter-Radwanderweg – Nordroute

Rubrik:Fahrrad-Touren, Wandern, Eintagestour
Start:variabel, z.B. Bargfeld oder Endeholz
Ziel:variabel, z.B. Bargfeld oder Endeholz
Länge:43,72 km
Schwierigkeit:Die Wege des Lutter-Radwanderweges sind keine befestigten Fahrradwege, sondern Forstwege, die je nach Witterung manchmal sehr staubig oder matschig sein können. Dann sind die Wege mit dem Fahrrad nicht mehr so gut befahrbar und vielleicht muss das Rad an manchen Stellen geschoben werden.
Barrierefreiheit:Die Tour ist nicht barrierefrei.
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Folgen Sie dem grün-pinkfarbenen Piktogramm mit dem Fischotter.
Kartenmaterial:Eine Broschüre mit dem Tourenverlauf erhalten Sie kostenlos im Celler Rathaus, bei den Touristeninformationen im Landkreis Celle, im Rathaus Lachendorf und beim Landkreis Celle sowie unter ‚Downloads‘.
Vorschläge zur Entdeckung der Naturschätze in der Südheide per pedes enthält der 200 Seiten starke Wanderführer „Natur Erleben im Wanderparadies Südheide“, der ebenfalls kostenlos erhältlich ist.

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Informationen zur Tour

Die Lutter, naturnaher Heidebach und Heimat der Flussperlmuschel, zählt zum Tafelsilber des Naturschutzes im Landkreis Celle. Die Nordroute des Lutter-Radwanderweges führt durch den Nordteil des gleichnamigen Naturschutzgebiets.

Wo einst das Quellwasser der Ahrbeck zu Fischteichen aufgestaut wurde, entwickelt sich ein Moor − im Sommer sind hier dank der Renaturierung wieder Scharlachlibellen unterwegs (Foto: U. Lange).

Wo einst das Quellwasser der Ahrbeck zu Fischteichen aufgestaut wurde, entwickelt sich ein Moor − im Sommer sind hier dank der Renaturierung wieder Scharlachlibellen unterwegs (Foto: U. Lange).

Auf einer Tour im Bereich des weitgehend naturnahen Fließgewässersystems der Lutter erleben Radfahrer ein Schutzgebiet von bundes- und europaweiter Bedeutung.

Reichtum und Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten, die hier am Südrand der Lüneburger Heide leben, sind immens. In den großen, bewaldeten und störungsarmen Talräumen fühlt sich der seltene Schwarzstorch wohl, Kraniche brüten in den Moorbereichen, das nährstoffarme, kühle und saubere Wasser und die üppig bewachsenen Ufer schätzen weitere hochspezialisierte Arten wie Fischotter, Edelkrebs, Bachforelle und viele Libellenarten.

Aushängeschild der Lutter ist die unscheinbare, anspruchsvolle Flussperlmuschel. Ihre Bestände in der Lutter haben sich dank erfolgreicher Schutzmaßnahmen erholt. In ganz Niedersachsen ist die Flussperlmuschel nur noch in zwei Gebieten zu finden: In der Lutter und der Lachte, in die sie mündet sowie in der weiter nördlich fließenden Ilmenau. Selbst mit Blick auf ganz Mitteleuropa bilden die Flussperlmuschelbestände in Lutter und Lachte heute eine wichtige Population.

Nordroute:

Die Nordroute führt Radwanderer zu Moor- und Erlenbruchwäldern, ehemaligen Stauanlagen und in die Quellbereiche kleiner Zuflüsse der Lutter, zum Beispiel an die Ahrbeck, wo sich Moorlibellen tummeln. Die Moorwälder bei Endeholz sind, seit hier die Fichten gefällt wurden und Laubbäume nachwachsen können, ein Paradies für die seltenen, grasgrünen Laubfrösche – und für Besucher ein Ohrenschmaus zwischen April und Juni: Das "äpp ... äpp ... äpp...äpp" der Männchen ist in lauen Spätfrühlingsnächten kilometerweit zu hören.

Wer möchte, kann sich an 11 Stationen entlang der Strecke über Details des großen Renaturierungsprojektes informieren.

Natürlich kann die Radroute auch in kürzeren Teilstrecken oder zu Fuß zurückgelegt werden.

Diese Tour liegt im Naturschutzgebiet Lutter. Diese Tour liegt im Naturpark Südheide.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Programmes "Natur erleben" gefördert.

Dieses Projekt wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Weitere Informationen als PDF herunterladen Broschüre Lutter-Radwanderweg

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