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Naturschutzgebiet Riddagshausen

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Länge:10,05 km
Barrierefreiheit:Die Tour ist barrierefrei.
Kartenmaterial:Zwei Begleitbroschüren – eine für Kinder, eine für Erwachsene – enthalten Karten des Gebietes, Informationen und Beobachtungstipps für die hier lebenden Tier- und Pflanzenarten. Die Naturführer sind kostenlos erhältlich bei den Rangern in Riddagshausen, im Waldforum Riddagshausen in der Ebertallee 44, bei der Stadt Braunschweig, Abteilung Umweltschutz, Petritorwall 6 und bei der Tourist-Information Braunschweig, Vor der Burg 1.

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Informationen zur Tour

Rundwege durch die naturnahe Teichlandschaft Riddagshausen, das größte Naturschutzgebiet der Stadt Braunschweig.

Das Leben ist schön! - Auftanken am Schapenbruchteich (Foto: H. Grunert).

Das Leben ist schön! - Auftanken am Schapenbruchteich (Foto: H. Grunert).

Mehrere Rundwege führen durch die ausgedehnten Teich- und Röhrichtflächen, Wiesen, Weiden und naturnahen Laubwälder des Naturschutzgebietes Riddagshausen. Wer Vogelarten der Feuchtlebensräume, Libellen und Amphibien beobachten möchte, wird hier fündig – nicht umsonst ist das Naturschutzgebiet gleichzeitig Bestandteil des europaweiten Schutzgebietssystems „Natura 2000“.

Vom Früh- bis zum Spätsommer sind an sonnigen Tagen Libellen allseits präsent: Die Frühe Adonislibelle fliegt schon ab Ende April an pflanzenreichen Kleingewässern; im Spätfrühling liefern sich die Männchen der Großen Königslibelle Kämpfe und Verfolgungsjagden, von Mai bis Anfang September ist die Becher-Azurjungfer an den Gewässern unterwegs, und auch Großes und Kleines Granatauge und die Heidelibelle bevölkern die Niederungslandschaft.

Bekannt ist Riddagshausen auch als Amphibienlebensraum: Für Amphibien ist das Naturschutzgebiet immerhin der bedeutendste Lebensraum in Braunschweig. Zehn Arten kommen hier vor, darunter seltene Arten wie Moorfrosch, Springfrosch, Knoblauchkröte und Kammmolch. Sie alle profitieren von den hier großzügigen und naturnahen, gut verzahnten Land- und Wasserlebensräumen.

Über den Amphibienreichtum freut sich wiederum die Vogelwelt, darunter zum Beispiel der Weißstorch: In der Weddeler Grabenniederung kann man ihn im Frühjahr und Frühsommer auf der Nahrungssuche durchs Grünland staken sehen.

Wer in den frühen Morgen- oder in den Abendstunden dem Weg entlang der Weddeler Grabenniederung Richtung Weddel bis zum künstlichen Weißstorchenhorst folgt, kann mit Glück balzende Bekassinenmännchen hoch am Himmel erleben. Durch wummernd-meckernde Fluggeräusche kündigen sie sich an – und machen ihrem Namen „Himmelsziege“ in diesen Momenten alle Ehre.

Wer sich ausführlich informieren möchte, welche Naturerlebnisse Riddagshausen bietet, der besorgt sich am besten die kostenlose Broschüre „Natur erleben. Naturschutzgebiet Riddagshausen“. Unter „Downloads“ kann die Broschüre auch heruntergeladen werden.

Diese Tour liegt im Naturschutzgebiet Riddagshausen.

Dieses Projekt wurde im Rahmen des Programmes "Natur erleben" gefördert.

Dieses Projekt wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Rasant durch die Luft jagende Libellen, Molche und Frösche können vom Steg aus beobachtet werden (Foto: H. Grunert).

Rasant durch die Luft jagende Libellen, Molche und Frösche können vom Steg aus beobachtet werden (Foto: H. Grunert).

Angler Rotvieh und Schottisches Hochlandrind sorgen dank ihrer Fressgewohnheiten für ein Mosaik vielfältiger Strukturen im Grünland (Foto: H. Grunert).

Angler Rotvieh und Schottisches Hochlandrind sorgen dank ihrer Fressgewohnheiten für ein Mosaik vielfältiger Strukturen im Grünland (Foto: H. Grunert).

Weitere Informationen als PDF herunterladen Broschüre 'Natur erleben. Naturschutzgebiet Riddagshausen'

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