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Naturschutzgebiet Thülsfelder Talsperre

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Garrel-Petersfeld, Wanderparkplatz Thülsfelder Talsperre-Süd
Ziel:Garrel-Petersfeld, Wanderparkplatz Thülsfelder Talsperre-Süd
Länge:9,87 km
Barrierefreiheit:Die Tour ist nicht barrierefrei. Teilweise sind die Wege nicht befestigt.
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert.
Kartenmaterial:Die „Freizeitkarte Thülsfelder Talsperre“ im Maßstab 1:7000 kann für 1 Euro bestellt werden.
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Informationen zur Tour

Rundwanderung um die Thülsfelder Talsperre. Der Weg verläuft durch den Nordteil des gleichnamigen Naturschutzgebietes, der geprägt ist von ausgedehnten Sandheideflächen, Moor- und Eichenwald und abwechslungsreichen Uferzonen.

Wenn im August die Besenheide blüht, färben sich große Flächen am Westufer der Talsperre purpurrot (Foto: corradox, wikipedia).

Wenn im August die Besenheide blüht, färben sich große Flächen am Westufer der Talsperre purpurrot (Foto: corradox, wikipedia).

Die Thülsfelder Talsperre, in den 1920er Jahren zum Hochwasserschutz erbaut, hat sich mitsamt ihrem Umfeld zu einer Naturoase entwickelt.

Während sich Naherholung und Tourismus im Nordosten des Stausees konzentrieren, kann man vor allem im Norden, Osten und Süden des Gebietes die Lebensräume durchwandern, die den Wert des Naturschutzgebietes Thülsfelder Talsperre ausmachen.

Das weitläufige, wellige Dünengelände im westlichen Umfeld des Stausees ist durch großflächige Sandheiden und feuchtere Heiden, Moorwälder und kleine, naturnahe Hochmoorflächen geprägt.

Die großen Vorkommen von trockenen Sandheiden auf den hier existierenden Binnendünen zeichnen das Naturschutzgebiet besonders aus. Beherrscht werden diese Flächen durch die Besenheide, deren Blüten das Gelände im August rot färben; daneben sind hier auch Zwergsträucher wie der Behaarte Ginster und der Englische Ginster, außerdem Drahtschmiele und zahlreiche Flechten und Moose zu entdecken. Auf leicht beschatteten Standorten, zum Beispiel an den Nordhängen der Dünen, wächst die Krähenbeere, ein immergrüner Zwergstrauch, der man an seinen sattgrünen nadelartigen Blättern erkennen kann; die schwarzen Beeren sind essbar.

Die Sandheiden sind auch der Lebensraum der Heidelerche; Vorführungen ihres melodischen Singflugs gibt sie zwischen April und August. Die Sandheiden kommen hier nicht natürlicherweise vor. Sie sind durch die lange andauernde Übernutzung der Binnendünenflächen im Mittelalter – Schafbeweidung und gelegentliches Plaggen – entstanden. Ein wenig Nutzung, zum Beispiel in Form von Schaftritt und -fraß, ist deshalb auch heute noch erforderlich, um sie zu erhalten.

Neben den Sandheiden prägen auch struktur- und buchtenreiche Uferzonen den Stausee: Röhrichte, Seggenrieder und Weidengebüsche wechseln sich ab, in Teilbereichen wachsen Birken-Bruchwälder. Jenseits der Wanderstrecke schließt sich nach Süden der recht naturnahe Flusslauf der Soeste an.

Die Wasserflächen, ebenfalls Bestandteil des Naturschutzgebietes, sind vor allem für rastende und überwinternde Wasservögel wie Stockenten, Krickenten, Blessgänse, Graugänse, Sing- und Zwergschwäne von Bedeutung.

Der NABU Cloppenburg bietet auf Anfrage Exkursionen durch das Naturschutzgebiet an.

Diese Tour liegt im Naturschutzgebiet Thülsfelder Talsperre.

Am Südende des Stausees ist auf der Tour eine Brücke zu überqueren – an klaren Sommerabenden ist das besonders stimmungsvoll.

Am Südende des Stausees ist auf der Tour eine Brücke zu überqueren – an klaren Sommerabenden ist das besonders stimmungsvoll.

Die ausgedehnten Sandheideflächen, die das Naturschutzgebiet prägen, befinden sich ganz überwiegend im Westen des Stausees.

Die ausgedehnten Sandheideflächen, die das Naturschutzgebiet prägen, befinden sich ganz überwiegend im Westen des Stausees.

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