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Naturerlebnispfad Dümmer-Ufer (kurze Strecke): Vogelkonzert am See

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Olgahafen, Dümmerlohausen
Ziel:Olgahafen, Dümmerlohausen
Länge:2,12 km
Barrierefreiheit:Die Tour ist barrierefrei. Der Weg ist durchgängig mit einer Feinsplittschicht befestigt und daher für Kinderwagen und Rollstühle geeignet. Der Aussichtsturm am Westdeich ist allerdings nur über eine Treppe zu besteigen, eine Rampe existiert dort nicht.
Anfahrt:Von der B 51 in Lembruch abbiegen nach Damme/Dümmerlohausen. Vor Dümmerlohausen links abbiegen in Richtung Dümmer. Nach 500 m links abbiegen in die Dümmerstraße. Am Ende der Strasse am Olgahafen gibt es Parkmöglichkeiten.

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Informationen zur Tour

Das Frühlingskonzert der Singvögel kann man am Dümmer-Westufer beim Olgahafen gut erleben. Zur Brutzeit im April und Mai sind sie am besten zu hören: Nachtigall und Zaunkönig, Schilf- und Teichrohrsänger, Rohrammer, Fitis, Garten- und Mönchsgrasmücke.
Auf der Wasserfläche gibt es außerdem verschiedene Wasservogelarten zu sehen.

Der Gesang der Nachtigall ist an Schönheit kaum zu überbieten und deutlich zu vernehmen, den Vogel selber bekommt man dagegen kaum einmal zu Gesicht.

Der Gesang der Nachtigall ist an Schönheit kaum zu überbieten und deutlich zu vernehmen, den Vogel selber bekommt man dagegen kaum einmal zu Gesicht.

Bevor die Tour am Olgahafen im Nordwesten des Dümmers startet, sollte man dort den Naturerlebnissteg ansteuern und den Blick von einem der Beobachtungspavillons genießen: In diesem Teil des Dümmers sind im Frühjahr viele Enten verschiedener Arten zu entdecken:

Löffelenten ziehen in Gruppen über das Wasser, den Schnabel knapp unter der Wasseroberfläche, um kleine Tiere und Pflanzen aus dem Wasser zu filtern. Krickenten sitzen oft auf Schlammbänke am Ufer, Tafel- und Reiherenten ruhen in großen Gruppen oder schwimmen weiter draußen auf dem See und tauchen immer wieder für eine Weile ab, um am Gewässergrund nach Nahrung zu suchen. Zwischen ihnen sind manchmal Haubentaucher zu sehen.

Die Route folgt dem Deich in Richtung Süden, vorbei an dichtem Weidengebüsch. Hier, kurz hinter dem Hafenbereich, verläuft der Weg entlang traditioneller Brutreviere von Nachtigallen. Von Ende April bis Mitte Juni kann man dort tagsüber wie auch nachts dem Schmettern, Klagen und Flöten der Nachtigallmännchen lauschen.

Wenig später fällt der Blick auf Schilfröhricht. Hier reihen sich Reviere von Schilfrohrsängern aneinander. Die Vögel tragen ein tarnfarbenes Gefieder, sind aber durch ihr Verhalten recht auffällig. Eifrig schnarrend klettern sie einen Schilfhalm empor oder setzen sich ganz oben auf einen Weidenbusch, vollführen von dort aus einen wenige Meter hohen Singflug und lassen sich wieder zurück ins Schilf fallen – alles in der Hoffung, damit das Interesse von Weibchen zu gewinnen und auch, um ihr Revier zu markieren.

Blaukehlchen halten sich ebenfalls zum Singen gern auf einer höheren Warte auf. Oft wählen sie dabei einen Sitzplatz, der vor Blicken geschützt ist. Allein die markante Stimme macht dann auf den Vogel aufmerksam.

Einer der häufigsten Röhrichtvögel ist die Rohrammer. Das Männchen ist gut an seinem schwarzen Kopf zu erkennen. Das Lied der Rohrammer ist sehr schlicht. Sie trägt es ebenfalls gern von einer erhöhten Position aus vor.

Wer möchte, kann den Weg jetzt noch weiter bis zum Südufer des Dümmers fortsetzen, ansonsten geht es auf demselben Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Zum Naturerlebnispfad gibt es übrigens eine Rätselrallye. Das Maskottchen, der Kiebitz, stellt an verschiedenen Infostationen entlang des Weges jeweils eine Frage. Die Fragebögen gibt es im Jugend- und Freizeitheim am Olgahafen und in der Naturschutzstation Dümmer.

Diese Tour liegt im Naturpark Dümmer. Diese Tour liegt im Naturschutzgebiet Dümmer.

Die Rohrammer, eine der häufigsten Vogelarten im Schilfröhricht.

Die Rohrammer, eine der häufigsten Vogelarten im Schilfröhricht.

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