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Rund um Stapelberg durch den Gehn

Rubrik:Wandern, Eintagestour
Start:Wanderparkplatz Stapelberg, Stapelberger Heuweg 6, 49565 Bramsche
Ziel:Wanderparkplatz Stapelberg, Stapelberger Heuweg 6, 49565 Bramsche
Länge:5,41 km
Barrierefreiheit:Die Tour ist nicht barrierefrei.
Beschilderung:Die Tour ist ausgeschildert. Nutzen Sie die vorhandene Beschilderung „Im Naturpark unterwegs – Tour 3“
Kartenmaterial:Kartenmaterial ist erhältlich.

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Informationen zur Tour

Abwechslungsreiche Wanderung durch den Höhenzug des Gehn. Die Route verläuft durch Buchen- und Eichenwälder, Auwaldbereiche, vorbei an Bächen, durch historische Niederwaldbereiche und entlang des Waldrandes.

In den naturnahen Laubmischwäldern des Gehn sind Schwarz- und Mittelspecht und Bechsteinfledermäuse zu Hause.

In den naturnahen Laubmischwäldern des Gehn sind Schwarz- und Mittelspecht und Bechsteinfledermäuse zu Hause.

Typisch für die Tour durch den östlichen Gehn im Osnabrücker Land sind die vielen unterschiedlichen Wald- und Offenlandlebensräume, die es auf kleinem Raum zu sehen gibt.

Noch im 18. Jahrhundert war das zu der Zeit intensiv beweidete Gebiet überwiegend waldfrei – Heide prägte den Gehn. Reste dieser Heidebereiche findet man noch heute vereinzelt am Wegesrand; Die Heidelandschaft wurde schließlich wieder aufgeforstet – mit standorfremden Nadelbaumarten wie Fichten und Kiefern; auch heute noch fallen in den durchwanderten Laubwäldern vereinzelt Fichten und Kiefern auf.

Trotz seiner zum Teil noch größeren Nadelwaldanteile hat immerhin ein Drittel des Gehn einen besonderen Schutzstatus als Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Auch Teile der Tour verlaufen durch dieses besonders geschützte Gebiet.

Zu den besonders wertvollen Waldbereichen zählen entlang des Weges zum Beispiel Eichen- und Hainbuchen-Mischwälder sowie Waldmeister-Buchenwälder mit Altbäumen und abgestorbenen Bäumen, in denen Bunt-, Schwarz- und Mittelspecht, Fledermäuse und der Hirschkäfer gute Lebensbedingungen finden.

Einen besonderen Wert haben auch die Erlen-Eschen-Auwälder – mehrmals führt die Route an solchen feuchten Waldbereichen vorbei, wo im Frühling Sumpfdotterblumen blühen.

Immer wieder geht es außerdem aus dem Wald heraus, am Waldrand entlang – mit Blick auf die von Wald umgebenen Felder, das darin eingebettete Stapelburg und die Haseniederung. Die kleinteilige Landschaft aus Waldrand- und Offenlandbereichen ist hier ein idealer Jagdbereich für Greifvögel.

Wer sich für alte Kulturlandschaftselemente interessiert, sollte die Augen offen halten – am Wegesrand verbergen sich eine Sandkuhle und – hinter Gebüsch – ein alter Steinbruch, in dem noch bis 1953 Quarzitsandstein abgebaut wurde, außerdem führt der Weg durch einen Hohlweg und vorbei an den Überresten einstiger Niederwaldbereiche.

Die Tour ist ausführlicher in einer TERRA.natura-Broschüre des Naturparks TERRA-vita mit dem Titel „Im Gehn unterwegs“ beschrieben. Sie kann beim Naturpark angefordert werden.

In den Broschüren der Serie TERRA.natura finden Naturliebhaber Wandervorschläge und Hintergrundinformationen zu ausgesuchten Bereichen in den wertvollsten Schutzgebieten des Naturparks TERRA.vita – den Natura 2000-Gebieten.

Diese Tour liegt im Naturpark TERRA.vita.

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