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Gedenkstätte "Deutsche Teilung Marienborn"

Adresse

39365 Marienborn, (Sachsen-Anhalt)

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Öffnungszeiten

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag: 10 - 17 Uhr

Führungen nach vorheriger Anmeldung
Tel.: 039406/92090
Fax: 039406/92099

Weitere Informationen

In den 1980er Jahren war der Stau am Grenzübergang Helmstedt, insbesondere vor und nach den Feiertagen, fester Bestandteil der Verkehrsmeldungen im Radio. Die freien Berliner "flüchteten" über die kürzeste Transitstrecke durch die graue DDR von Berlin in die Bundesrepublik.

Ehemaliger Deutsch-Deutscher Grenzübergang Helmstedt-Marienborn, © Gudrun Losse

Ehemaliger Deutsch-Deutscher Grenzübergang Helmstedt-Marienborn, © Gudrun Losse

Der Grenzkontrollpunkt Marienborn-Helmstedt wurde am 1. Juli 1945 von den alliierten Siegermächten an Reichsautobahn und Eisenbahnlinie Berlin-Hannover eingerichtet. Im Jahre 1950 übernahm die DDR das Kommando. Die 1972 - 1974 errichtete neue Grenzübergangsstelle Marienborn war mit über 1000 Bediensteten die bedeutendste an der innerdeutschen Grenze. Hier wurden die Reisenden, ihre Fahrzeuge und die transportierten Güter fast lückenlos durch manch unfreundlichen Genossen kontrolliert. Ein weit in das Hinterland reichendes Überwachungssystem verhinderte jeden Fluchtversuch für DDR-Bürger. Für die Bundesbürger aus dem Westen waren die schikanösen Kontrollen hingegen weniger gefährlich. Am 30.06.1990 um 24.00 Uhr wurden die Kontrollen in Marienborn eingestellt. Im Oktober 1990 wurde der Grenzkontrollpunkt unter Denkmalschutz gestellt.

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