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Helmstedter Landwehr

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38350 Helmstedt

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Die Helmstedter Landwehr gehört zu den eindrucksvollsten und am besten erhaltenen Anlagen in Niedersachsen. Sie hatte ursprünglich eine Gesamtlänge von fast 8 Kilometern. Die Hälfte davon ist noch sehr gut erhalten.

Magdeburger Warte, © Fredie Kern

Magdeburger Warte, © Fredie Kern

Der Verlauf der mittelalterlichen Grenzbefestigung wird noch heute durch bis zu max. 2,30 m tiefe Gräben mit beidseitiger Wallschüttung im Gelände angezeigt. Besonders interessant sind drei Warten (Türme): die Magdeburger Warte und die zwei Walbecker Warten. Die Mauerreste der Walbecker Warten sind heute im dichten Lappwald versteckt. Die Magdeburger Warte direkt an der Bundesstraße 1 ist zu einem lohnenden Aussichtturm hergerichtet. Die Warten sind von künstlichen Aufhügelungen umgeben und hatten ursprünglich einen erhöhten Zugang. Für die Landwehranlagen im Lappwald liegt eine vergleichsweise reichhaltige urkundliche Überlieferung vor. Aus der ältesten Erwähnung aus dem Jahr 1252 geht hervor, dass zu diesem Zeitpunkt einige Teile der Anlage bereits fertiggestellt, andere jedoch noch im Bau waren. Initiator der Stadtbefestigung von Helmstedt und der Landwehr war unter anderem Herzog Otto das Kind von Braunschweig als Stadt- und Klostervogt. Mit der Landwehr sollte das ganze Land geschützt werden.

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