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Jagdschloss Göhrde


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Das heutige Jagdschloss war ursprünglich der Marstall der eigentlichen Schlossanlage, die hier Anfang des 18. Jahrhunderts entstanden war. Als »Marstall« bezeichnet man in fürstlichen Hofhaltungen die Gebäude für Pferde und Kutschen, beziehungsweise die Gesamtheit aller Pferde eines Fürsten. 1709 war das neue Jagdschloss fertig gestellt – es war der stilvollste und größte Barockbau im Lüneburger Land: Es gab ein Theater und Ställe für fast 500 Pferde! In diese Zeit fällt auch die Blüte des höfischen Lebens in der Göhrde.Wichtig bei den abgehaltenen Parforcejagden war das Zeremoniell, nicht die Jagdstrecke. Diese mit unvorstellbarem Aufwand betriebenen Jagdlager dauerten rund zwei Monate. Bedingt durch die politischen Veränderungen am Ende des 18. Jahrhunderts schwand das Interesse an der Göhrde, viele Gebäude verfielen.Am 16. September 1813 wurden die Franzosen von den verbündeten Russen, Deutschen, Briten und Schweden, in deren Reihen auch hannoversche Truppen standen, besiegt. Unweit Ihrer Wanderroute, Richtung Lüneburg, finden Sie ein Denkmal zur Erinnerung an die Schlacht an der Göhrde. Nach dem Krieg gegen Napoleon wurde das Schloss 1827 wegen Baufälligkeit abgerissen. 1866 wurde die Göhrde Hofjagdrevier des Preußischen Königs, und der Marstall wurde zum Schloss ausgebaut. Kaiser Wilhelm I. jagte hier bis1883, Kaiser Wilhelm II. von 1888 bis 1913. Heute befindet sich im Schloss eine Heimvolkshochschul

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